Trabzonspor

Eddie Newton: “Vergleiche zwischen Afobe und Sörloth müssen schnell aufhören!”


Trabzonspor kann nach zuletzt zwei sieglosen Spielen aufatmen. Gegen BtcTurk Yeni Malatyaspor fuhren die Bordeauxrot-Blauen einen verdienten 3:1-Heimsieg ein und sorgten damit für den dringend benötigten Stimmungsumschwung an der Schwarzmeerküste. Vor allem die heimische Presse hatte Trainerteam und Mannschaft nach den ersten zwei Spieltagen massiv in die Mangel genommen.

Keine Vergleiche zwischen Sörloth und Afobe

Cheftrainer Eddie Newton war nach Spielschluss überaus zufrieden mit der Leistung seines Teams. Spielerisch werde die Mannschaft „von Spiel zu Spiel besser“, die Umsetzung des neuen Spielsystems werde aber noch Zeit brauchen. „Wir haben den Ball gut laufen lassen und waren relativ zügig vor dem gegnerischen Tor. In der zweiten Halbzeit wurde es dann merklich schwieriger. Vor allem die Einwechslungen haben dem Team neue Energie gegeben“, resümierte der Brite das Spiel. Über die Verletzung von Abdulkadir Parmak konnte Newton noch keine Auskunft geben. Stattdessen kommentierte der 48-Jährige die Vergleiche zwischen dem abgewanderten Alexander Sörloth und Neuverpflichtung Benik Afobe: „Diese Vergleiche müssen ganz schnell aufhören. Das sind zwei grundverschiedene Spieler. Natürlich muss Afobe gemäß seiner Position Tore machen. Aber wichtiger ist, dass er auf dem Platz der Mannschaft hilft.“

Hamzaoglu kritisiert Abwehrverhalten

Für Malatyaspor hat die Saison hingegen äußerst unglücklich begonnen. Zwei Niederlagen und ein Remis stehen für die Gelb-Schwarzen nach drei Spieltagen zu Buche. Somit ist Trainer Hamza Hamzaoglu der Saisonstart mit seiner neuen Truppe misslungen. Der einstige Triple-Gewinner bemängelte nach dem Abpfiff insbesondere die Konzentrationsdefizite in der Abwehr, sah aber auch positive Ansätze seiner Elf: „Wie vor zwei Wochen, resultierten die ersten beiden Gefahrensituationen gleich zu Gegentoren. Wir bekommen zu einfache Gegentreffer, anschließend tun wir uns schwer ins Spiel zurückzufinden. Heute lief es ähnlich. Es gibt auch Dinge, die uns hoffnungsvoll stimmen. Allerdings haben wir noch sehr viele Defizite, an denen wir arbeiten müssen. Es werden noch ein paar Spieler kommen, dann könnte das Ganze deutlich besser aussehen. Ich gratuliere Trabzonspor zum Sieg.“



Spielerstimmen

Benik Afobe, Trabzonspor: „Wir wussten, dass wir ein starkes Team mit sehr vielen guten Spielern haben. Das mussten wir nun endlich auch zeigen. Ich gratuliere meinen Mitspielern zu diesem Sieg. Jeder Stürmer wird Ihnen das gleiche sagen: Das erste Tor ist immer immens wichtig und sorgt für eine gewisse Erleichterung.“

Jody Lukoki, Malatyaspor: „In der ersten Hälfte waren wir nicht gut. Trabzonspor ist ein großes Team. Wenn man dann auswärts zurückliegt, ist es nicht einfach zurückzukommen. Erst nach unserem Anschlusstreffer haben wir besser gespielt. Wir sind ein neu zusammengestelltes Team und brauchen noch etwas Zeit.“

Anthony Nwakaeme, Trabzonspor: „Es gibt heute nicht viel zu sagen. Es war ein gutes Spiel, wir freuen uns über den Sieg. Im Endeffekt heißt das, dass wir noch mehr arbeiten und noch mehr Siege einfahren müssen. Das ist mein Fazit für heute.“

Benjamin Tetteh, Malatyaspor: „Über das Resultat muss ich an dieser Stelle nichts mehr sagen. Natürlich wollten wir nicht, dass die erste Hälfte so verläuft. Anschließend haben wir ein besseres Spiel gezeigt. Doch nach einem 0:3 hast du es schwer.“

Hüseyin Türkmen, Trabzonspor: „Wir werden von Tag zu Tag besser und können die Vorgaben des Trainers dementsprechend besser umsetzen. Heute war der Sieg unsere Zielvorgabe, daher sind wir glücklich. Das Team hat in der ersten Halbzeit bereits alles klar gemacht. Danach ging es darum, das Ergebnis zu halten.“

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Erdem Ufak

Erdem Ufak

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol

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