Trabzonspor

Besorgniserregender wissenschaftlicher Bericht: Droht das Trabzonspor-Stadion einzustürzen?


Unmittelbar in der Nähe des Medical Park-Stadions von Trabzonspor begann vor kurzem der Bau eines der größten Krankenhäuser des Landes mit 900 Krankenbetten und einem Kostenpunkt von 1,1 Milliarden TL (ca. 71,3 Mio. Euro). In einem in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Geocarto International“ veröffentlichten Artikel wird belegt, dass sowohl das Sportgelände, in dem sich das Stadion befindet, als auch das Krankenhaus stark risikogefährdet sind.

Medical Park-Stadion stark einsturzgefährdet

Anhand eines Satellitenbildes belegte die Zeitschrift das Einsturzrisiko. In dem von Prof. Dr. Ertan Gökalp und Vermessungsingenieur Firat Altintas gekennzeichneten Artikel zu der Verformungsrate in dem aufgefüllten Bereich, stellen die roten Punkte die Bereiche dar, die am tiefsten in den Boden eingesunken sind. Die blauen Punkte erfassen die Bereiche, die am meisten in die Höhe gestiegen sind. Während auf dem Grundstück, auf dem das Krankenhaus errichtet werden soll, besonders auf der Meeresseite vermehrt Senkungen zu sehen sind, gibt es auf der gegenüberliegenden Seite eher Steigungen.

Eine Seite sinkt, die andere steigt

Dank der von der europäischen Weltraumagentur (ESA) zur Verfügung gestellten Satellitenbilder konnte festgestellt werden, dass es in dem aufgeschütteten Bereich zu starken Verformungen kommt. Während einige Areale im Jahr um 9,7 Millimeter sinken, steigen andere Bereiche jährlich um bis zu 3,9 Millimeter. Die aufgrund der Verformung herbeigeführte größte Senkung ist im West-Bereich des Stadions zu sehen. Anhand der Risse im Boden wurde klar, dass die Verformung vertikal in Form von Senkungen erfolgt. Allerdings deuten die nah beieinander liegenden Verformungsraten und Risse darauf hin, dass in dem aufgeschütteten Bereich sowohl vertikale als auch horizontale Verformungen auftreten können. Die wissenschaftliche Arbeit wird nach dem durchgeführten Vergleich der vom Satellitenbild empfangenen Daten mit den Vermessungen auf dem Boden abgeschlossen.

„Die Auffüllung wurde willkürlich durchgeführt“

Der Geologe Prof. Dr. Osman Bektas beobachtet das Bauprojekt seit dem ersten Tag und wies bereits im Jahr 2019 darauf hin, dass es in verschiedenen Bereichen der Anlage zu Verformungen und Rissen gekommen ist: „Die neu erschienene wissenschaftliche Arbeit zeigt anhand der Satellitenbilder, dass sich die Verformungen fortsetzen. Diese Deformation muss beobachtet und eine Schadensermittlung durchgeführt werden. Die Auffüllung wurde willkürlich, ohne vorherige Baugrundverbesserung durchgeführt. Daher ist die Tragkapazität ziemlich niedrig. Wenn es trotz der 4.500 Bohrpfähle zu Verformungen kommt, sind diese entweder nicht ausreichend oder funktionieren nicht richtig.“

Das geplante Krankenhaus ist ebenfalls gefährdet

Laut des wissenschaftlichen Berichts ist bei der Plattengründung eine Verformung aufgetreten, was auf die gleichzeitige Verformung der Bohrpfähle hindeutet. Daraus lässt sich wiederum schließen, dass es insgesamt eine Deformation auf der Fläche gibt. Dies gefährdet zudem die Sicherheit des geplanten Krankenhauses. Bektas erklärt, die zuständigen Behörden kontaktiert zu haben, doch es habe sich nichts geändert: „Beim Bau des Krankenhauses müssen diese Umstände dringend beachtet und die Probleme beseitigt werden. Ich habe alle Behörden kontaktiert und darum gebeten, worauf sie sich vor Ort ein Bild gemacht haben. Geändert hat sich jedoch nichts, denn die Arbeiten werden wie bei dem Stadion ausgeführt. Ich habe dem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einen Brief mit dem Hinweis geschickt, dass das türkische Volk ein Recht darauf hat, über die Situation hier informiert zu werden. Eine Reaktion erfolgte nicht. Das Krankenhaus und das Stadion würden ein Erdbeben kaum überstehen.“




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