Türkischer Fußball

Dortmund arbeitet am Transfer von Emre Can

Am Sonntagabend konnte Juventus aus dem Ausrutscher von Verfolger Inter Mailand kein Kapital schlagen. Die Turiner unterlagen in der Serie A bei der SSC Neapel mit 1:2 (0:0). Piotr Zielinski (63. Minute) und Lorenzo Insigne (86.) erzielten die Tore zu Neapels Prestigeerfolg. Cristiano Ronaldo konnte in der Schlussminute nur noch verkürzen. Nicht im Juve-Kader: Emre Can. Offiziell fehlte der 26-Jährige wegen einer Grippe, laut der „Bild“-Zeitung ist jedoch ein Abgang zum BVB wahrscheinlich.

Dem Blatt zufolge stehen die Schwarz-Gelben vor einer Verpflichtung des noch bis 2022 an Juventus gebundenen Defensivspielers, der in der laufenden Saison bisher nur zu acht Einsätzen gekommen ist. Can dürfe den italienischen Serienmeister verlassen. Der BVB mache neben den ebenfalls interessierten FC BayernManchester United und Tottenham Hotspur das Rennen. Can sehe in Dortmund die beste Perspektive, sich für die EM 2020 zu empfehlen.

Die Ablöse beziffert die „Bild“ auf rund 30 Millionen Euro. Can nehme für einen Wechsel zwar Einbußen beim Gehalt in Kauf, dennoch soll der 25-fache Nationalspieler dem Bericht zufolge 10 Mio. Euro beim BVB verdienen. Summen, die für Dortmunder Verhältnisse hoch angesetzt wären und nicht mit der von Sportdirektor Michael Zorc getätigten Aussage, dass ein Transfer in den verbleibenden Tagen „wirtschaftlich passen“ muss, in Einklang stehen würden.

Zorc will Can-Verpflichtung nicht bestätigen: „Wirklich konkret ist nichts im Moment“

Konträr zu den Informationen der „Bild“ berichteten die „Ruhr Nachrichten“ und der „Kicker“ am Sonntagabend, dass es bei der Personalie Can noch keine endgültige Entscheidung gibt. Demnach plane der BVB Can vordergründig in der Innenverteidigung und nicht in der Mittelfeldzentrale ein. Grund seien die schwächelnden Leistungen von Manuel Akanji, der trotz des angeblichen Interesses von Olympique Lyon jedoch keinen Abgang plant – auch nicht bei einer Verpflichtung von Can. Der Juve-Profi selbst sehe seine Zukunft ebenfalls im Abwehrzentrum.

„Ich sehe nicht, dass wir getrieben sind, auf dem Transfermarkt noch etwas zu machen. Aber natürlich beobachten wir den Markt genau und schauen, wo wir uns vielleicht noch verbessern können“, sagte Zorc den „Ruhr Nachrichten“. „Falls nichts passiert, ist auch alles gut. Wir haben eine Top-Mannschaft.“ Der BVB-Manager gab zu, dass es das eine oder andere Gespräch gebe, „aber wirklich konkret ist nichts im Moment.“ Dies betreffe sowohl Zu- als auch Abgänge. „Bis zum 1. Februar schließe ich gar nichts aus. Wir würden uns aber auch wohlfühlen, wenn nichts mehr passiert“, so Zorc.

CommunityAlle Themen rund um den BVB Jetzt mitreden!Dem „Kicker“ zufolge weilte Cans Berater Reza Fazeli am Freitag beim 5:1-Sieg des BVB gegen den 1. FC Köln im Signal Iduna Park. Als Vertreter von Mahmoud Dahoud und Lucien Favre nicht unbedingt ein Indiz für einen Can-Transfer, allerdings besitzt der Berater gute Kontakte zu den Dortmundern. „Mit dem Kader, wie er jetzt ist, können wir so in die Rückrunde gehen“, betonte Zorc auch im Gespräch mit dem Magazin. „Es ist noch nichts entschieden oder spruchreif.“ Laut dem „Kicker“ bestehe Juventus nicht mehr unbedingt auf einen sofortigen Kauf, sondern ziehe auch eine Leihe mit entsprechenden Anschlussvereinbarungen in Betracht. Das lose Interesse der anderen Klubs neben dem BVB sei nicht konkret geworden.

„Emre ist ein wichtiger Fussballer. Er ist einer der stärksten Mittelfeldspieler Europas. Wir sind glücklich, wenn er bleibt“, sagte Juve-Sportdirektor Fabio Paratici am Sonntag am Rande der Begegnung gegen Napoli im Gespräch mit „Sky Italia“. „Wenn sich eine Gelegenheit für ihn bietet, werden wir sehen.“ Es gebe „viele Mannschaften, die Interesse bekundet haben. Es ist normal, dass sich viele Klubs für ihn interessieren. Aber wir werden in den nächsten Tagen sehen, was sich da noch so ergibt.“


Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst auf www.transfermarkt.de

Link: https://www.transfermarkt.de/-bdquo-bild-ldquo-can-vor-wechsel-zum-bvb-ndash-laut-zorc-bdquo-noch-nichts-entschieden-oder-spruchreif-ldquo-/view/news/353145

Autor: Benedikt Duda


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