Türkischer Fußball

Champions League: Yusuf Demir gibt Startelf-Debüt für Barca, Lille erobert Tabellenspitze


18 Jahre und 174 Tage war Yusuf Demir am Dienstag gegen Benfica Lissabon (0:0) alt. Jünger war bisher nur ein anderer ausländischer Spieler, der beim FC Barcelona in der UEFA Champions League sein Startelf-Debüt feiern durfte: Lionel Messi. Zum Sieg hat es für die Katalanen am Ende nicht gereicht, mit seiner eigenen Leistung dürfte der Österreicher mit türkischen Wurzeln aber zufrieden sein. Demir stand 65 Minuten auf dem Platz, zeigte mehr als nur gute Ansätze und hatte seine beste Szene mit einem Schlenzer in der 44. Minute, als er das Lattenkreuz des portugiesischen Gehäuses traf. Das Team von Neu-Trainer Xavi muss nach der Nullnummer jedoch mehr denn je um das Weiterkommen bangen. Ein Sieg im letzten Gruppenspiel bei Tabellenprimus Bayern München ist Pflicht, wenn Benfica im eigenen Stadion gegen Kiew gewinnen sollte.

Lille erobert Tabellenspitze – Demiral und Bergamo verpassen Sieg in Bern

Einen erfolgreichen Abend erlebte auch das türkische Trio um Burak Yilmaz, Zeki Celik und Yusuf Yazici in Lille. Die „Doggen“ schlugen RB Salzburg knapp mit 1:0 und sicherten sich die Tabellenführung in der Gruppe G. Somit hat der französische Meister vor dem letzten Gruppenspiel in Wolfsburg das Weiterkommen selbst in der Hand. Das einzige Tor gegen den österreichischen Titelträger erzielte Jonathan David nach 31 Minuten. In Szene gesetzt wurde David dabei von Burak Yilmaz, der sich mit dem Ball in den Sechzehner durchgetankt hatte und die Kugel über einen Abpraller am gegnerischen Abwehrspieler bei David landete. Darüber hinaus zeigte der türkische Nationalspieler eine sehr engagierte Vorstellung. Auch Teamkollege Zeki Celik spielte in der Defensive sehr ordentlich mit, während Yusuf Yazici erst in der 84. Minute eingewechselt wurde.

In der Gruppe F hat Merih Demiral mit Atalanta Bergamo den Sprung auf Platz zwei verpasst. Bei den Young Boys aus Bern langte es für die Italiener nur zu einem 3:3-Remis. Mit einem Sieg am letzten Spieltag zu Hause gegen Villarreal ist das Weiterkommen für Bergamo jedoch durchaus noch möglich. Demiral stand in Bern 71 Minuten auf dem Platz und musste mit Anbruch der Schlussviertelstunde Platz für Berat Djimsiti machen.





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