Besiktas

Ex-Besiktas-Torjäger Les Ferdinand spricht sich für Batshuayi-Verbleib aus


Der ehemalige Stürmer Les Ferdinand wird beim türkischen Triple-Sieger Besiktas seit seiner Zeit in Istanbul sehr geschätzt. Der 17-malige englische Nationalspieler verbrachte die Saison 1988/89 auf Leihbasis beim Klub vom Dolmabahce-Palast und konnte in 26 Süper Lig-Begegnungen 13 Treffer und acht Assists für die „Schwarzen Adler“ verbuchen. Zwar reichte die starke Leistung nicht, um Besiktas zur Meisterschaft zu führen. Dafür gewann Ferdinand mit den Istanbulern den türkischen Pokal. Hier erzielte der heute 55-Jährige in fünf Begegnungen vier Tore und bereitete zwei weitere vor. Kein Wunder also, dass seine Meinung in Bezug auf Offensivkräfte Gewicht hat bei den Türken.

Ferdinand: „Kein neuer Stürmer nötig“

Nun sprach sich der Sportdirektor der Queens Park Rangers im Interview mit der türkischen Tageszeitung „Sözcü“ für einen Verbleib von Michy Batshuayi am Bosporus aus: „Batshuayi hat bei Chelsea nicht genügend Chancen bekommen. Genauer gesagt, er hat nicht die Chance erhalten, die er verdient hat. Ich kenne das von mir selbst. Es ist nicht leicht, sich an ein neues Land und eine neue Kultur zu gewöhnen. Sollte er jedoch noch eine Saison bleiben, wird er Besiktas sicherlich mit seinen Toren auf ein höheres Niveau bringen. Es ist unnötig, einen neuen Stürmer zu suchen.“ Batshuayi erzielte bislang in 22 Ligaspielen elf Treffer und legte fünf weitere auf.

Jungen Akteuren mehr Spielpraxis geben

Zudem betonte Ferdinand, dass Besiktas gerade in der aktuellen Lage noch mehr auf junge Spieler setzen sollte: „Trabzonspor ist ohnehin mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bereits Meister. Das ist eigentlich auch eine gute Gelegenheit für Besiktas. Man sollte den jungen Spielern noch mehr Spielpraxis geben und die Fundamente für die kommenden Jahre legen, was die Jugendabteilung betrifft. Die unschlagbaren Adler der 80er und 90er Jahre könnten erneut aufleben. Zu dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit im Ausland Millionen auszugeben, ist falsch.“


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