Besiktas

Besiktas-Coach Karaveli klagt über müde Spieler: „Rotation gegen Malatya möglich“

Ganze 122 Tage musste Besiktas auf einen Auswärtssieg in der Spor Toto Süper Lig warten. Am Dienstagabend war es endlich wieder so weit. Michy Batshuayi war am Ende der Spieler des Abends. Der Belgier hatte einen fälligen Handelfmeter kurz vor dem Seitenwechsel im Netz zappeln lassen und für den Unterschied gesorgt. Für den Mittelstürmer geht es nach einem schwierigen Start am Bosporus wieder bergauf. In den letzten drei Partien hat er jeweils einmal getroffen und sein Team zweimal zum Sieg geführt. Zuletzt gelang ihm das 2017 im Dress des FC Chelsea. Wenn es aber nach Valentin Rosier ginge, hat sich keiner im Atatürk-Olympiastadion die Auszeichnung zum „Man of the Match“ verdient. Der Franzose hatte mit acht Schnittstellenpässen ebenfalls einen guten Tag erwischt und Gökhan Gönüls Rekord in der Geschichte des Klubs egalisiert: „Um ehrlich zu sein, kann ich nicht behaupten, dass wir ein gutes Spiel abgeliefert haben. Es gab keinen Spieler des Abends. Es gab auch nicht nur negative Seiten. Aber wir müssen uns definitiv verbessern.“

Karaveli klagt über müde Spieler

Chefcoach Önder Karaveli schloss sich den Worten seines Schützlings an. Zudem verriet der 47-jährige Übungsleiter, dass sich seine Spieler aktuell nicht in der besten körperlichen Verfassung befinden: „Es ist schön, dass wir gewonnen haben. Allerdings gab es Phasen im Spiel, die sich nicht so gestaltet haben, wie wir es gerne gehabt hätten. Solange wir den Ball nicht behaupten können, wird die Abwehr schneller müder. Dementsprechend ist es sehr schön, dass wir keinen Gegentreffer zugelassen haben, obwohl es zum Ende hin hätte passieren können. In der ersten Halbzeit kam der Gegner zu keiner einzigen Chance. Aber insbesondere die letzte halbe Stunde müssen wir näher unter die Lupe nehmen. Aufgrund der Müdigkeit ist es durchaus möglich, dass wir am Wochenende rotieren müssen. Aktuell können wir an der körperlichen Fitness der Spieler nichts ändern. Wir müssen uns in die Länderspielpause retten. Dann haben wir sehr wertvolle Zeit, um uns taktisch als auch physisch voranzubringen.“

Durmaz und Viviano hadern um verlorenen Punkt

Bis zur Schlussphase hatte der rot-schwarze Gastgeber auf den 0:1-Rückstand keine Antwort parat. Erst in der Schlussviertelstunde erinnerten sich die Istanbuler daran, dass sie Fußball spielen können. Dies sprach auch Mittelfeldspieler Jimmy Durmaz im Post Match-Interview an: „Heute haben wir gekämpft. In den letzten 20 Minuten haben wir auf den Ausgleich gedrückt. Infolgedessen hatten wir uns das Remis verdient. Aber das hilft uns jetzt auch nicht mehr weiter. Das Spiel ist nun Vergangenheit. Und wir müssen die positiven Dinge mitnehmen.“ Keeper Emiliano Viviano, der bis auf den Elfer seinen Kasten sauber hielt, war mit dem Ergebnis ebenfalls nicht zufrieden. „Wir hatten heute gute Chancen, aber der gegnerische Torwart hat uns den Zugang verwehrt. Zwar sind wir mit der Einstellung des Teams zufrieden, aber mit dem Endergebnis sicherlich nicht“, so der ehemalige italienische Nationaltorhüter.




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