Besiktas hat im Januar eine Reihe von Optionen für die Flügelposition geprüft, sich jedoch mit keinem Kandidaten einigen können. Trotz einer breiten Aktivität im Winter-Transferfenster entschied sich der Klub, die entscheidende Verstärkung für außen auf das Saisonende zu verschieben. Im Hintergrund verdichtet sich nun das Bild, dass der Wunschspieler für den Sommer bereits feststeht.
Winterfenster mit sieben Neuzugängen – Flügel bleibt bewusst offen
In der mittleren Transferperiode verstärkte Besiktas den Kader mit sieben Spielern, ließ die Baustelle auf dem Flügel aber bewusst bis zum Saisonende liegen. Die Botschaft: Kurzfristige Lösungen sollten nicht um jeden Preis erzwungen werden, stattdessen soll im Sommer gezielt nachgelegt werden.
Luis Henrique auf der Agenda – Fokus verschob sich auf Davitashvili
Als ein Name, der lange auf der Liste stand, wird Luis Henrique von Inter Mailand genannt. In dieser Personalie kam es jedoch zu keinem positiven Ergebnis. Parallel wird beschrieben, dass sich der Blick auf eine Alternative richtete: Zuriko Davitashvili vom französischen Klub AS Saint-Etienne.
St. Etienne sagte im Winter nein – Sommer-Offensive soll folgen
Nach Informationen von Sabah erhielt Besiktas im Winter keine Freigabe für Davitashvili. Der georgische Flügelspieler soll sowohl für den Trainerstab als auch für Präsident Serdal Adali ein Wunschname sein. Die Planung sieht demnach vor, die Gespräche unmittelbar nach dem Ende der Liga erneut aufzunehmen, um den 24-Jährigen für die neue Saison zu verpflichten.
Leistungsdaten und Marktwert: Davitashvili als klarer Profil-Spieler
Zuriko Davitashvili absolvierte in dieser Saison 19 Spiele für St. Etienne, erzielte neun Tore und gab ein Assist. Sein Marktwert wird aktuell auf acht Millionen Euro taxiert. Genau diese Kombination aus Output und Entwicklungsprofil macht ihn in der Besiktas-Planung zu einem Kandidaten, der die Flügelstatik sofort verändern könnte.
Warum Besiktas auf den Sommer setzt
Die Logik hinter dem Timing ist klar: Besiktas will die Position nicht mit einem Nottransfer füllen, sondern mit einem Spieler, der sportlich sofort Impact bringt. Sollte St. Etienne nach Saisonende gesprächsbereiter sein, könnte der Klub die bereits vorbereiteten Schritte zügig wieder aufnehmen – und Davitashvili zum Transfer machen, den im Winter noch kaum jemand auf dem Radar hatte.


