Besiktas

Önder Karaveli: „Karaman hat wie die gesamte Mannschaft alle Vorgaben tadellos umgesetzt“

Nach drei sieglosen Spielen in Serie konnte Besiktas gegen das abstiegsgefährdete Altay wieder einen Dreier einfahren. Auch wenn die „Schwarzen Adler“ mit sieben kreierten Torchancen die Bestleistung der Saison in dieser Kategorie abgerufen haben, war es dennoch ein Arbeitssieg. Besiktas-Trainer Önder Karaveli gab zu „in den letzten Minuten immer wieder gezweifelt“ zu haben, ob ein Gegentor fallen würde. Neben der gesamten Mannschaftsleistung hob Karaveli vor allem aber die Leistung von Kenan Karaman hervor. Altay-Trainer Serkan Özbalta sah zwar Fortschritte bei seinem Team, doch reiche die Leistung nicht aus, „um etwas aus Istanbul mitzunehmen.“ Ohnehin konnte der Izmir-Vertreter nur eines der letzten zehn Spiele gegen Teams aus Istanbul gewinnen. Dabei setzte es sechs Niederlagen und in sieben Spielen versäumte es Altay überhaupt ein Tor zu erzielen.

„Die Mannschaft hat die Vorgaben tadellos umgesetzt“

Karaveli lobte sein Team aufgrund der Leistung, doch gestand, immer wieder Zweifel gehabt zu haben, ob die Null stehen bleibt. „Ich bin froh über den Sieg und die Reaktion unserer Spieler, die alle Vorgaben tadellos umgesetzt haben. Nach drei Remis in Folge habe ich von meinen Spielern eine Reaktion erwartet, die eines großen Teams würdig ist und sie haben mich nicht enttäuscht. Im Abschluss sind wir noch nicht auf dem gewünschten Niveau. Wir konnten Alex Teixeira nicht so einsetzen wie geplant. In der zweiten Hälfte lief es besser, doch das Aluminium hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Karaman ist ein sehr fleißiger Spieler, der heute alles umgesetzt hat, was wir von ihm verlangt haben. Ein Tor wäre für ihn und für uns umso erfreulicher gewesen. Seine Leistung war das erfreulichste Ereignis heute. Auch wenn die Mannschaft heute wenig zugelassen hat, kamen immer wieder Zweifel auf, ob die Null am Ende noch stehen wird. Ich war froh darüber, dass wir uns mit dem 1:0 nicht begnügt haben.“

„Die Elfmetersituation hat mich in dem Moment nicht überzeugt“

Özbalta äußerte sich zuversichtlich im Hinblick auf die Entwicklung seiner Mannschaft und gab sich kritisch gegenüber der Elfmetersituation in der Schlussphase. „Besonders in der zweiten Hälfte geriet Besiktas im vergangenen Spiel noch ziemlich unter Druck. Dass sie im Anschluss eine Reaktion gegen uns zeigen würden, war uns bewusst. Dennoch haben wir phasenweise gut gespielt und positive Signale gegeben. Nach dem Gegentor hatte Besiktas weitere Chancen, bei denen wir einfach Glück hatten. Die Elfmetersituation in der Schlussphase hat mich in dem Moment nicht überzeugt, doch meine Kollegen und die Spieler haben gesagt, dass man ihn hätte geben können. Allerdings sollte man nicht so einen großen Druck auf die Schiedsrichter ausüben. Vielleicht wurde eine Fehlentscheidung getroffen, doch diese kann man nicht mehr ändern.“

Weitere Stimmen

Josef de Souza, Besiktas: „Ich habe für das heutige Spiel gebetet, dass ich mich nicht verletze und wir die drei Punkte holen. Meine Gebete wurden erhört. Wir hatten über vier hundertprozentige Torchancen, doch haben sie nicht genutzt. So lange es nur 1:0 steht wird der Gegner selbstbewusster und drängt auf den Ausgleich. Heute war es wichtig zu gewinnen und ich hoffe, dass wir in den nächsten Spielen nachlegen können.“

Umut Meras, Besiktas: „Unser Gegner ist stark abstiegsgefährdet, wodurch uns bewusst war, dass es ein schwieriges Spiel werden würde. Im letzten Spiel haben wir in der letzten Minute den Ausgleich kassiert, doch unser Spiel wird immer besser. Nun wollen wir am nächsten Spieltag gegen Sivasspor gewinnen.“

Leandro Kappel, Altay: „Selbstverständlich haben wir versucht die Vorgaben unseres Trainers umzusetzen, uns Chancen erarbeitet und teilweise Pech gehabt. Die Situation in der letzten Minute war ein Strafstoß. Wenn der Elfer gegeben wird, nehmen wir hier womöglich einen Punkt mit.“

Kazim Karatas, Altay: „Wir wollten gegen einen starken Gegner drei Punkte holen. Bis zum Schluss haben wir leidenschaftlich gekämpft, doch es wird in einer Situation fünf Minuten mit dem VAR gesprochen, anstatt sich die Szene selbst anzuschauen Das war ein klarer Elfmeter. Wir haben uns Chancen erspielt, doch hatten Pech. Dieses Spiel ist nun vorbei und wir werden weiter nach vorne schauen.“






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