Besiktas

Nach Punkteteilung: Besiktas glücklich – Adana Demirspor nicht


Mit einem blauen Auge ist Besiktas im Gastspiel bei Adana Demirspor (1:1) zum Abschluss des 25. Spieltages der Süper Lig davongekommen: „Während wir in der ersten Halbzeit noch gut dagegenhielten, hat die Kampfkraft nach dem Seitenwechsel nachgelassen. In der Schlussphase konnten wir das Spiel schließlich überhaupt nicht mehr kontrollieren“, beschrieb Besiktas-Innenverteidiger Welinton die verrückte Partie. Um den Sachverhalt genauer darzustellen: Der Mittelmeer-Vertreter ist die erste Mannschaft, die seit Beginn der detaillierten Analyse durch „Opta“ in der Süper Lig-Saison 2014/15 die meisten Ballberührungen (43) im Strafraum der Schwarz-Weißen verbuchte. Kapitän Atiba Hutchinson schloss sich den Worten seines Vorredners an: „Ich kann sagen, dass wir uns selbst unter Druck setzen. In der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr unser Spiel aufziehen und haben die Kontrolle verloren. Wir haben den Gegner ins Spiel gebracht. Das ist uns in dieser Saison schon mehrfach passiert. Wir spielen derzeit einfach nicht wie wir selbst. Wir werden versuchen, die Liga auf dem bestmöglichen Platz zu beenden.“

Karaveli: „Zum ersten Mal in meiner Trainerlaufbahn…“

Die Aussagen des 39-jährigen Kanadiers bekräftigt die erschütternde Auswärtsbilanz von nur zwei Siegen in 15 Begegnungen (6U, 5N), was der schlechtesten Punkteausbeute auf fremdem Platz seit 1971/72 entspricht. Dementsprechend war es nicht allzu überraschend, dass sich Chefcoach Önder Karaveli über den Punktgewinn gar freute: „Wenn man sich die Schlussphase anschaut, ist der Punktgewinn ein Erfolg. Während in der ersten Halbzeit die Partie noch auf Augenhöhe gespielt wurde, hat der Gegner ab der 60. Minute komplett die Kontrolle übernommen. Jeder Angriff des Gegners war ziemlich gefährlich. Wir haben zum ersten Mal in meiner Amtszeit so viele Torchancen zugelassen. Auch zum ersten Mal in meiner Trainerlaufbahn konnte ich durch Wechsel nicht in das Spielgeschehen eingreifen. Jede Einwechslung war verletzungsbedingt. Die 120 Minuten im Pokal und die ständigen Laufwege in der Rückwärtsbewegung waren der Grund hierfür“, so der 47-jährige Übungsleiter.

Alex versucht vergeblich Karavelis Spielplan umzusetzen

Torschütze Alex Teixeira, der das zwischenzeitliche 1:0 für Besiktas per sehenswertem Kopfballtreffer erzielte, fasste seine Enttäuschung wie folgt zusammen: „Ich bin glücklich über mein erzieltes Tor. Aber wir haben es verpasst, den zweiten Treffer nachzulegen. Es war ein Spiel, das wir hätten gewinnen können. Das haben wir aber nicht geschafft. Unser Trainer hat einen festen Plan, an diesen versuche ich mich konsequent zu halten und mein Bestes zu geben. In den kommenden Spielen wird es besser laufen“, so der Brasilianer gegenüber „beIN SPORTS“.

Montella: „Werde nicht noch mehr sprechen, sonst…“

Auf der anderen Seite trauerte man bei den Gastgebern den verlorenen zwei Punkten hinterher, denen man am Ende sogar ziemlich nah war. Allerdings hatte das Unparteiischengespann um Ali Sansalan etwas dagegen und entschied auf Abseits, was Coach Vincenzo Montella nicht nachvollziehen konnte: „Ich gratuliere meinen Jungs zu ihrem Einsatz. Wir wollten die ganze Zeit den Sieg und hätten es am Ende auch fast geschafft. Ich bin stolz auf dieses Team. […] Wie soll Mario Balotelli hier bitte die Sicht des Torwarts versperrt haben? Das ist niemals der Fall. Mich wundert es, wieso der Referee sich nicht ein eigenes Bild davon gemacht hat. Es tut mir leid, aber ich werde nicht noch mehr sprechen, weil es sonst noch unschön wird. Ich bin sehr aufgebracht.“

Akaydin und Akgün kritisieren Gegner und Referee

Samet Akaydin, der in der Nachspielzeit zunächst den Ausgleich herbeiführte und im Anschluss den vermeintlichen Siegtreffer erzielte, war ebenfalls wie sein Teamchef sauer auf den Schiedsrichter: „In der letzten Szene haben wir das Tor erzielt. Der Schiedsrichter sagte, Mario Balotelli habe die Sicht des Torhüters beeinträchtigt. Aber wir wollen auf dem Platz Fußball spielen, schmeißen uns nicht ständig hin oder spielen auf Zeit. Jedoch kann man mit dem Referee nicht kommunizieren. Ich weiß nicht, ob er willkürlich handelt, aber er kommuniziert schlecht mit uns.“ Teamkollege Yunus Akgün fügte hinzu: „Wir wollen Fußball spielen, aber sie hindern uns daran. Auch wir haben wie Besiktas unter der Woche 120 Minuten gespielt. Bei jeder Szene lagen sie am Boden. Die Schiedsrichter müssen aufmerksamer agieren.“




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