Trabzonspor

Trabzonspor-Coach Abdullah Avci fordert weiterhin Rückendeckung von den Fans


Vier Mal schon geriet Trabzonspor in dieser Saison in Rückstand, musste dabei jedoch kein einziges Mal als Verlierer vom Platz gehen. So wie auch am Freitagabend im Derby gegen Caykur Rizespor. Das abgeschlagene Tabellenschlusslicht war nach 22 Minuten in Führung gegangen, konnte diese aber nicht über die Zeit bringen und musste sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Den Siegtreffer der Hausherren markierte Anthony Nwakaeme 17 Minuten vor Schluss in seinem 100. Einsatz für den Schwarzmeer-Vertreter (33 Tore & 26 Vorlagen). In seiner Süper Lig-Karriere gelingen dem Nigerianer nach Einwechslungen nur Scorerpunkte gegen den Erzrivalen der Bordeauxrot-Blauen (zwei Treffer & ein Assist). „Wir wollen genauso weiter machen. Es freut mich, dass ich als Joker helfen konnte. Wir befinden uns in einem langen Marathon. Jeder Sieg, jeder einzelne Punkt ist sehr von Bedeutung. Es wird keineswegs einfach sein, aber wir sind bereit dieses Rennen an vorderster Front zu beenden“, so der 32-jährige Fanliebling im Post-Match-Interview.

Gervinho verletzt, Ié gesperrt – Avci fordert Rückendeckung von den Fans

Abdullah Avci kann in Heimspielen gegen Rizespor nicht verlieren (sechs Siege & zwei Remis), Trabzonspor musste in den letzten zehn Partien gegen die Teestädter nicht mehr den Kürzeren ziehen (acht Siege & zwei Remis) und dem sechsmaligen Meister ist mit 27 Punkten der beste Saisonstart nach 1995/96 geglückt (29 Punkte). Nichtsdestotrotz gab es nach dem Derbysieg auch Wermutstropfen zu verkraften. Während sich Gervinho einen Kreuzbandriss zuzog (zum Artikel), holte sich Edgar Ié seine vierte Gelbe Karte ab und fehlt nun im Spitzenspiel gegen den amtierenden Meister Besiktas am nächsten Samstag. Chefcoach Avci forderte wie schon in den letzten Wochen Rückendeckung von der Anhängerschaft: „Ich habe meine Analysen gemacht und dem Vorstand meine Präsentation vorgetragen. Ugurcan Cakir war der Keeper mit den meisten Paraden in der Liga. In einem Team, das Meister werden will, darf dies nicht sein. Auch durfte es nicht sein, dass ein Titelanwärter in Führung geht und im Anschluss 32 Punkte liegen lässt. In der vergangenen Saison haben wir insbesondere in der Defensive unglaubliche Fortschritte gemacht. Auswärts haben wir noch kein einziges Spiel verloren und brechen weiterhin Rekorde. Ich erwarte Ruhe, Geduld und Unterstützung von den Fans. Wir sind ungeschlagen an der Spitze der Liga und werden weitermachen. Ich bin auch ein Mensch aus dieser Region und liebe diese Stadt und ihre Menschen. Wir tun uns gegenseitig gut.“

Hamzaoglu ist zufrieden mit seiner Mannschaft

Während es bei einem Schwarzmeer-Vertreter so gut wie seit langem nicht mehr läuft, bedeutet die Süper Lig-Saison 2021/22 für den anderen aktuell die Hölle. Nach elf Spieltagen konnte man nur mickrige vier Punkte ergattern und ist schon seit mehreren Wochen das Kellerkind des türkischen Fußballoberhauses. Auch beim Tabellenprimus war wie schon in den letzten 14 Jahren nichts zu holen. Cheftrainer Hamza Hamzaoglu sprach trotz der anhaltenden Kritik an seiner Person und den negativen Ergebnissen davon, dass er zufrieden mit seinen Schützlingen sei: „Eigentlich entwickelte sich das Spiel nach unseren Wünschen. Wir sind auch in Führung gegangen, aber konnten diese nicht verteidigen. Wären wir mit dem 1:0 in die Halbzeitpause gegangen, so hätten wir den Platz vielleicht als Sieger verlassen. Nach dem Seitenwechsel haben wir Chancen gehabt und mit unseren Einwechslungen gut reagiert. Aber nach und nach hat unser Mittelfeld dem Gegner viel zu viele Freiräume geboten. Genau in dem Moment, in dem wir dachten, dass uns bald ein Treffer gelingt, haben wir ein unnötiges Tor kassiert. In der zweiten Halbzeit waren wir besser. Trabzonspor hatte keine wirklichen Chancen. Wir haben verloren, aber vieles gewonnen. Schon seit Wochen sind Unterschiede bemerkbar. In den nächsten Wochen wird man diese Fortschritte auch auf der Ergebnistafel sehen. Ich habe kein Punkteziel. Wir schauen von Spiel zu Spiel. Ich bin soweit zufrieden mit meinem Team und habe meinen Spielern auch gratuliert.“




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