Fenerbahce

Antalyaspor verpasst Heimsieg gegen Fenerbahce!

Bei Fenerbahce läuft es einfach nicht! Das Team von Trainer Ersun Yanal konnte nach der Derbypleite gegen Galatasaray (1:3) in der vergangenen Woche auch bei Antalyaspor nicht gewinnen. Es wurde nichts mit einer Wiedergutmachung gegenüber den Fans. Nach einem hart umkämpften Spiel kamen die Gelb-Marineblauen nach 90 Minuten trotz 1:0-Führung nicht über ein 2:2 hinaus. Nach diesem Ergebnis verbleibt Fenerbahce mit 39 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz. Antalyaspor hat nun 26 Punkte und befindet sich weiterhin auf dem elften Rang. Nächste Woche empfangen die Istanbuler vor heimischer Kulisse Denizlispor. Der Mittelmeer-Klub gastiert bei Genclerbirligi.

Muriqi vollendet schöne Kombination

Eine spielbestimmende Dominanz gab es in der Anfangsphase von keinem der beiden Teams. Sowohl Antalyaspor als auch Fenerbahce waren zwar bemüht in der Vorwärtsbewegung, doch es sprangen keine zwingenden Torchancen heraus. Nichtsdestotrotz nahm die Partie ab der 15. Minute ein wenig Fahrt auf. Erst traf der in die Startelf aufgerückte Mehmet Ekici nach einem Abpraller von Ruud Boffin das Aluminium. Anschließend konnte auf der anderen Seite Amilton im Eins gegen Eins Fenerbahce-Schlussmann Altay Bayindir nicht überwinden. Die Gäste wurden in den Folgeminuten wachsamer und demonstrierten einen Tick mehr Überlegenheit. So schlug Goalgetter Vedat Muriqi in der 36. Minute eiskalt zu. Nach Zuspiel von Mehmet Ekici legte Ozan Tufan im Strafraum den Ball auf den Kosovaren ab. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und schob den Ball an Boffin vorbei in das gegnerische Tor ein. Es war sein 13. Saisontreffer in der laufenden Saison. Im Anschluss konnte die Antalya-Offensive nicht für die nötige Gefahr sorgen. Mit dem 0:1-Rückstand ging es in die Kabinen.

Podolski wendet das Blatt – Zajc mit „Last-Minute“-Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren plötzlich die Schlagzahl, während Fenerbahce zu passiv agierte. Die Rot-Weißen suchten immer mehr den Zug zum Tor und wollten unbedingt den Ausgleich. Vor allem Weltmeister Lukas Podolski nahm das Zepter in die Hand. In der 52. Minute kam es dann, wie es kommen musste. Podolski setzte sich auf der linken Seite technisch hochwertig gegen Nabil Dirar durch und flankte den Ball auf Amilton, der per Kopf den Ausgleichstreffer markierte. Doch auf dem Remis wollte sich die “Skorpione“ nicht ausruhen. Die Spannung war förmlich zu spüren, Antalya schaltete nicht ab. Nach einer sehenswerten Freistoßtaktik platzierte Hakan Özmert fünf Minuten nach dem 1:1 die Kugel unhaltbar für Bayindir aus knapp 15 Metern in den rechten Winkel. Die Vorarbeit leistete erneut Podolski und avancierte zum vermeintlichen Matchwinner. In den Schlussminuten wurde es nochmal spannend. Fenerbahce drängte auf das Remis und war erfolgreich. Der eingewechselte Ferdi Kadioglu flankte in den Strafraum. Miha Zajc traf per Kopf zum 2:2. Für einen Dreier reichte die Zeit jedoch nicht mehr aus. Somit setzt sich die sportliche Talfahrt bei Fenerbahce fort. Der Klub aus Kadiköy wartet nun seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg. Nach Abpfiff bekam Hakan Özmert die Gelb-Rote Karte, nachdem die Trainerbank von Antalyaspor und er den Unparteiischen Ali Sansalan verbal angriffen.

Aufstellungen

Antalyaspor: Boffin – Bünyamin, Celustka, Sari, Kudryashov – Ndinga (64. Charles), Özmert – Ribeiro, Podolski (88. Chico), Amilton (77. Mukairu) – Jahovic

Fenerbahce: Bayindir – Dirar (66. Zajc), Aziz, Falette, Kaldirim – Jailson, Gustavo – Tufan (90. Erdinc), Ekici, Kruse – Muriqi

Tore: 0:1 Muriqi (36.), 1:1 Amilton (52.), 2:1 Özmert (57.), 2:2 Zajc (90.)

Gelbe Karten: Podolski, Jahovic, Fredy, Celustka (Antalyaspor), Gustavo (Fenerbahce)

Gelb-Rote-Karten: Hakan Özmert


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6 Kommentare

  1. 1. März 2020 um 9:06

    Rechnerisch wäre selbst für Fener noch was möglich. Doch bezweifle das sie sich nach der Derbyniederlage so schnell aufrappeln werden..

    Verstehe nur nicht wieso es keinen Trainerwechsel gab. Yanal ist unmöglich tragbar. Sollte man weiterhin mit ihm arbeiten sollten sich die Fenerfans auf weitere schlimme Jahre einstellen.

    • 1. März 2020 um 9:19

      Sollten wir ihn feuern müssten wir im 1,7 Millionen Euro zahlen. Er hat einen Vertrag bis 30.06.2020 und daher wird Koc ihm erlauben den Vertrag auszusitzen. So würde ich es einschätzen. Ich frage mich echt wie wir so tief fallen konnten. Früher haben wir im die Meisterschaft gespielt und jetzt spielen wir im Mittelfeld.

    • 1. März 2020 um 12:03

      Musa, ich denke mal, dass die Hoffnung zu groß war, als Koc kam. Man dachte sich: Großer Name, einer der reichsten Leute der Türkei, war schon Jahre lang bei fener etc.

      Doch das alleine reicht nicht aus. Koc spielt die gleichen Spielchen von Yildirim weiter. Druck nach außen, versuchen die Konkurenz mit anderen Mitteln zu schwächen und und und. Doch da verpasst er etwas gewaltiges: Unzwar fener… So ist es aber genrell in der Türkei. Lieber schaut man auf die anderen, statt auf sich selbst.

      Koc hat nur noch eine Chance. Wenn der nächste Trainer nicht einschlägt, werden die Fans ihn nicht mehr sehen wollen.

  2. 29. Februar 2020 um 22:58

    Fenerli57 hat sich eingebuddelt.. Efsane keine ahnung

    • 1. März 2020 um 19:04

      Die Frage ist eigentlich wo warst du die letzten 6 Monate? Wo gs die letzten Wochen kacke gespielt hast, hat man dich hier schon vergessen gehabt. Jetzt wo es für Gala wieder Berg auf geht kommst du wie so‘n Maulwurf raus aus deinem Versteck und betreibst hetze.

  3. 29. Februar 2020 um 22:43

    Wo ist eigentlich efsane und Fenerli57?