Galatasaray

Andone: “Madrid kann kommen, wir haben keine Angst!”

Seit neun Spielen wartet Rekordmeister Galatasaray inzwischen auf einen Sieg auf europäischer Bühne. Nach nur einem Punkt aus den zwei Partien gegen Brügge (0:0) und Paris (0:1) steht die Mannschaft von Trainer Fatih Terim bereits am morgigen Dienstag gehörig unter Zugzwang. Und der Gegner der Gelb-Roten ist kein Geringerer als die „Königlichen“ von Real Madrid. Angreifer Florin Andone, am Wochenende gegen Sivasspor (3:2) noch per Doppelpack erfolgreich, versprüht vor dem Duell im ausverkauften Türk Telekom-Stadion jedoch viel Optimismus. „Auch wenn sie mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, ist Real eines der besten Teams der Welt. Wir haben Respekt vor ihnen, aber sicherlich keine Angst. Da wir zuhause spielen, glauben wir an den Sieg. Zumindest ein Remis sollte drin sein“, so der Rumäne gegenüber der spanischen Sportzeitung „As“.

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„Falcao hilft mir mich weiterzuentwickeln“

Auch sprach der 26-Jährige über seine ersten Wochen und Monate in der türkischen Süper Lig: „Ich war erst in vier Spielen mit dabei, aber die Atmosphäre in der Türkei ist unglaublich. Die Menschen leben und sterben für den Fußball. Galatasaray ist wie Real Madrid oder Barcelona. Doch man verspürt auch viel Druck. Als wir fünf Spiele in Folge nicht gewinnen konnten, haben wir uns hinterfragt. Gegen Sivasspor ist dann ein hart umkämpfter Sieg herausgesprungen. Sie waren ein Mann weniger, aber in der zweiten Halbzeit trotzdem besser als wir. Das Niveau in dieser Liga ist wirklich sehr hoch.“ Angesprochen auf den Konkurrenzkampf mit Star-Einkauf Falcao, reagierte Andone gelassen. Streitigkeiten mit dem Kolumbianer gebe es nicht – im Gegenteil. „Wir sind Teamkollegen und haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Das Niveau von Radamel zu erreichen und konstant gut zu bleiben ist extrem schwer. Ich möchte mich weiterentwickeln. Und da kann mir Falcao nur behilflich dabei sein.“

Aussagen, nach denen Andone eine Rückkehr zu Brighton & Hove Albion verweigere, dementierte der rumänische Angreifer vehement. „Das habe ich so nie gesagt. Ich hatte dort eine schwere Zeit und wollte eigentlich nur spielen. Ich respektiere meinen Klub, schließlich haben sie mir vertraut und mir einen Fünfjahresvertrag gegeben.“

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Erdem Ufak

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