Ausgerechnet vor dem UEFA-Europa-League-Duell in Kadiköy gerät Nottingham Forest in Turbulenzen. Der englische Klub bestätigte in einer späten Mitteilung die Trennung von Sean Dyche – und sorgt damit unmittelbar vor dem Spiel gegen Fenerbahce für maximale Unruhe an der Seitenlinie.
Nottingham Forest beendet Dyche-Amt nach 0:0 gegen Wolverhampton
Nottingham Forest kommt in der Premier League nur knapp über der Abstiegszone nicht richtig zur Ruhe. Nach dem 0:0 gegen die Wolverhampton Wanderers zog der Klub die Reißleine: Sean Dyche wurde als Cheftrainer abberufen. In der Vereinsmitteilung hieß es sinngemäß, man danke ihm und seinem Team für ihren Einsatz und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute, weitere Angaben werde es vorerst nicht geben.
Brisant für den Zeitpunkt: Es soll bereits der dritte Trainerwechsel in dieser Saison bei Nottingham Forest sein, nachdem sich der Klub zuvor auch von Nuno Espirito Santo und Ange Postecoglou getrennt hatte. Damit steht vor dem Spiel gegen Fenerbahce plötzlich die Frage im Raum, wer das Team auf dem Platz führen wird.
Pereira als Kandidat: Rückkehr nach Kadiköy als Rivale möglich
Als möglicher Nachfolger wird Vitor Pereira gehandelt. Über die Personalie berichtete The Guardian. Sollte der Portugiese tatsächlich übernehmen, könnte es zu einem besonderen Szenario kommen: Pereira würde Jahre später nach Kadiköy zurückkehren – diesmal nicht als Coach von Fenerbahce, sondern als Gegner.
Zusätzlicher Hintergrund im Text: Vitor Pereira arbeitete bereits mit Evangelos Marinakis zusammen und kennt über diese Verbindung auch das Umfeld von Olympiakos Piräus. Genau diese Schnittstelle wird als Faktor genannt, warum ein Wechsel an die Seitenlinie von Nottingham Forest möglich erscheint.
Duran-Protokoll aus England: So lief Ankunft und Abschied bei Fenerbahce
Parallel sorgt ein weiterer Name rund um Fenerbahce für Schlagzeilen: Jhon Duran, der in der Winter-Transferphase den Klub verließ und zu Zenit St. Petersburg wechselte. Ein Text von Jacob Tanswell in The Athletic beschreibt den Transferprozess und die Trennung mit mehreren Details, die hinter die Kulissen blicken.
Demnach stand zu Beginn eine Hürde im Raum: Durans Umfeld soll zunächst gezögert haben, in die Türkei zu wechseln. In der Schilderung wird ein Punkt besonders hervorgehoben: Devin Özek soll persönlich nach Kolumbien gereist sein, um den Spieler zu treffen – trotz gesundheitlicher Probleme – und ihn mit klaren Karriere-Argumenten zu überzeugen. Die Botschaft: ein richtiger Schritt jetzt könne die Karriere öffnen, ein falscher sie bremsen.
Als weiterer Baustein wird im Text der logistische Aufwand genannt: Für die Reise nach Istanbul soll ein Privatflug im Wert von rund 250.000 Euro organisiert worden sein, zudem wird ein eng getaktetes, abgeschirmtes Ankunfts-Protokoll beschrieben. Auch wird erwähnt, dass Fenerbahce sich des Temperaments des Spielers bewusst gewesen sei und Maßnahmen ergriffen habe, um ihn eng zu begleiten – unter anderem über die direkte Nähe zur sportlichen Leitung.
Europa-League-Spiel mit Nebengeräuschen
Unterm Strich trifft Fenerbahce auf einen Gegner, der unmittelbar vor dem Anpfiff eine Zäsur erlebt: Trainer-Aus, Nachfolge-Frage und ein mögliches Pereira-Comeback in Kadiköy. Genau diese Gemengelage macht das Duell noch unberechenbarer – sportlich wie mental.



2 Kommentare
Ich denke, dass wir in Kadiköy Nottingham Forest knapp schlagen können, im Rückspiel in England wirds natürlich nochmal ein heißer Tanz.
Was Vitor angeht so habe ich ihn immer gemocht, aber er hat bei FB keinen einzigen Titel gewinnen können, somit würde ich seine Zeit bei uns zurecht als erfolglos bezeichnen.
Zuhause ist alles möglich, Brust raus und Eier zeigen mit Kampfgeist und Willen, Fans sind immer da 💪