Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 steht für eine Zäsur im internationalen Fußball. Das Turnier wird erstmals in der Geschichte mit 48 Mannschaften ausgetragen und soll damit nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch eine neue Dimension erreichen. Gleichzeitig fällt eine besondere Zählmarke: Es sind 100 Tage bis zum Start der WM.
Start in Mexiko, Finale in New York
Die Endrunde wird von den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada ausgerichtet. Der Turnierstart ist für Donnerstag, den 11. Juni, im Azteca-Stadion in Mexiko-Stadt angesetzt. Das Finale soll am Sonntag, den 6. Juli, im MetLife-Stadion in New York stattfinden, das mit 82.500 Sitzplätzen angegeben wird.
104 Spiele und vier Zeitzonen
Mit dem neuen Format wächst auch der Umfang des Wettbewerbs: Insgesamt sind 104 Spiele vorgesehen. Zudem wird das Turnier über vier Zeitzonen hinweg ausgetragen und umfasst 16 Austragungsorte. Den größten Anteil am Spielprogramm übernehmen die USA, die 78 Partien ausrichten sollen.
Finanzprognose: Milliardenumsätze im Fokus
Neben dem sportlichen Aspekt rückt auch die wirtschaftliche Dimension in den Vordergrund. Nach den im Text genannten Zahlen erzielte FIFA bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar Einnahmen in Höhe von sieben Milliarden US-Dollar. Für 2026 wird erwartet, dass diese Summe elf Milliarden US-Dollar erreichen kann.
Neue Debütanten durch die Aufstockung
Die größere Teilnehmerzahl öffnet auch neuen Nationen die Tür zur Weltbühne. Genannt werden Kapverden, Curacao, Jordanien und Usbekistan, die erstmals in ihrer Geschichte das Recht erhalten haben, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen. Damit verschiebt sich das Kräftefeld nicht automatisch, aber die WM bekommt ein deutlich breiteres Teilnehmerprofil – mit mehr Geschichten, neuen Duellen und zusätzlichen Märkten.


