Besiktas

Wirrwarr um Sportdirektor Kazanci: Besiktas dementiert Aussagen – Journalist Yildirim hält daran fest

In den Morgenstunden des gestrigen Montags machten Aussagen von Besiktas-Sportdirektor Ceyhun Kazanci die Runde. Diese beinhalteten richtungsweisende Worte bezüglich der Kaderplanungen für die neue Saison. Einige Fans waren aufgrund der Tatsache, dass das vermeintliche Interview im Sportblatt „Fanatik“ mit der Unterschrift des Journalisten Orhan Yildirim erschien, misstrauisch geworden. Kazanci sprach ganz offen über die auslaufenden Verträge von Cyle Larin, Michy Batshuayi und Miralem Pjanic, die man offensichtlich nicht verlängern werde. Des Weiteren wolle man mit Domagoj Vida (für 1,5 Millionen Euro-Jahresgehalt) und Güven Yalcin weitermachen. Die Zukunft von Oguzhan Özyakup, Gökhan Töre und Mehmet Topal, dessen Verträge zum Saisonende ebenfalls auslaufen, wolle Kazanci hingegen unkommentiert lassen.

Besiktas dementiert Aussagen und setzt Pressekonferenz an

Unklar sei auch, wie es mit Alex Teixeira weitergeht. Es sollen Angebote insbesondere aus der arabischen Halbinsel vorliegen, die für beide Seiten sinnvoll erscheinen würden. Im Gegenzug stehe Alexander Sörloth, Ex-Torschützenkönig der Süper Lig, ganz oben auf der Transferliste. Wie man die 18 Millionen Euro-Ablöse, die RB Leipzig verlangt, stemmen will, wusste der 43-Jährige zwar nicht so recht, aber man wolle bis zum Ende dranbleiben. Nachdem zunächst das Dementi von Vereinsseite aus ausgeblieben war, fing man an den Aussagen Kazancis langsam aber sicher Glauben zu schenken. Schließlich wandte sich der Klub am späten Nachmittag dann doch der Öffentlichkeit zu und dementierte das vermeintliche Interview mit scharfen Worten. Um den ganzen Falschaussagen einen Riegel vorzuschieben, hat Besiktas für Dienstag, 14:00 Uhr, nun sogar eine Pressekonferenz angesetzt.

Journalist Yildirim hält an Gespräch fest

Als alle dachten, dass die Sache gegessen sei und man sich auf die PK konzentrieren kann, packte Fanatik-Journalist Yildirim den nächsten Hammer aus. In einem Statement über Twitter hielt der Journalist am Gespräch mit dem Sportdirektor fest und verteidigte seine Berichterstattung. Yildirim führte gar Zeugen auf und ging bis ins letzte Detail, um seine Unschuld zu beweisen. „Nach dem Ende des Alanya-Spiels warteten wir gemeinsam mit den Kollegen Kartal Yigit und Recep Seker am Eingang des VIP-Bereichs des Stadions, als Ceyhun Kazanci zu uns kam. Wir nutzten die Gunst der Stunde und fragten ihn bezüglich den Themen auf der Tagesordnung. Er hat alle Fragen der Reihe nach beantwortet. Wir haben das im Anschluss ohne etwas zu verändern der Öffentlichkeit weitergegeben. Lediglich den Part mit Kenan Karaman haben wir übersprungen. Kazanci hat uns in keiner Weise mit auf den Weg gegeben, dass wir das Gespräch nicht veröffentlichen dürfen. Trotz dieser Tatsache hat der Klub viel mehr die Aussagen von Kazanci selbst dementiert. Es wäre eine Schande, wenn Kazanci die Geschäfte des Klubs auch auf so unglaubwürdige Weise führt.“





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