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Vor elf Jahren: Besiktas testete Trabzonspors Ugurcan Cakir!


Trabzonspor-Keeper Ugurcan Cakir sorgte bis vor der Coronavirus-Pandemie in der Süper Lig für Furore. Der 24-Jährige hatte sich bei den Bordeauxrot-Blauen zum absoluten Leistungsträger entwickelt und stellte sein Können Woche für Woche eindrucksvoll unter Beweis. Unter anderem beim Rückrundenspiel am 23. Spieltag im Vodafone Park brachte er die Besiktas-Offensive mit mehreren Glanztaten zur Verzweiflung  Am Ende hielt er mit sieben Rettungsaktionen das 2:2-Remis für die Bordeauxrot-Blauen fest. Kein Wunder, dass halb Europa und insbesondere wohl auch der große FC Liverpool hinter dem Nationalkeeper her ist.

Cakir bei Besiktas als ungenügend abgestempelt

Doch es hätte auch ganz anders kommen können, wie Cakir in einem Interview verriet. Der aus Antalya stammende Goalie hätte am 23. Spieltag im Vodafone Park tatsächlich das Tor der “Schwarzen Adler” hüten können, wenn Besiktas seine Trainingsleistungen vor elf Jahren nicht als ungenügend empfunden hätte.

Wir schreiben das Jahr 2009, als Cakir noch beim Amateurklub Ümraniye Yaman Spor in der Jugend kickte, ehe er in die Nachwuchsabteilung von 1461 Trabzon wechselte. Auch ein Transfer zu Besiktas hätte zu dieser Zeit stattfinden können. „In einer unwichtigen Begegnung wurde ein Nachwuchstrainer von Besiktas auf mich aufmerksam, so dass ich zum Probetraining eingeladen wurde. Ich war im Training und hatte keine Ahnung was überhaupt Torwarttraining ist und wie es abläuft. Die eigentlichen Besiktas-Keeper waren 13 und trainierten so hart. Ich erinnere mich noch an die vielen Liegestützen. Ich hingegen konnte nur springen und Bälle parieren. Im Probetraining fiel mir dann der Unterschied auf. Wenn ich in jungen Jahren in einer der Jugendabteilungen der größeren Klubs gespielt hätte, wäre ich jetzt noch besser. Mit 13 Jahren lud man mich ins Probetraining zu Besiktas ein und ich durfte ein paar Mal mittrainieren. Natürlich waren sie nach diesen Einheiten aber nicht an mir interessiert, da ich damals tatsächlich nicht gut genug war.“


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M. Cihad Kökten

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