Galatasaray erreicht die Playoffs und kassiert 42,5 Millionen Euro
Galatasaray beendete die Ligaphase der UEFA Champions League auf dem 20. Platz und qualifizierte sich für die Playoff-Runde. Allein aus der Teilnahme an der „Königsklasse“ flossen erhebliche Mittel. Insgesamt erzielten die Gelb-Roten 42,5 Millionen Euro an Einnahmen von der UEFA.
Siege, Niederlagen und ein Remis prägen die Ligaphase
Sportlich feierte Galatasaray in dieser Saison unter anderem Siege gegen den FC Liverpool (1:0), FK Bodo/Glimt (3:1) und Ajax Amsterdam (3:0). Niederlagen setzte es gegen Eintracht Frankfurt (1:5), Royale Union Saint-Gilloise (0:1), AS Monaco (0:1) und Manchester City (0:2). Zudem spielte Cimbom 1:1 gegen Atletico Madrid. Diese Ergebnisse wirkten sich direkt auf die leistungsabhängigen Prämien aus.
Fixbeträge, Leistungsprämien und Koeffizientenbonus
Als direkter Teilnehmer an der Champions League erhielt Galatasaray zunächst 18,62 Millionen Euro an Startgeld. Aus der sportlichen Leistung in der Ligaphase kamen 7 Millionen Euro hinzu, während die Platzierung weitere 5,08 Millionen Euro einbrachte. Zusätzlich flossen durchschnittlich 8,41 Millionen Euro aus dem Rundfunkpool sowie 2,42 Millionen Euro aus dem UEFA-Koeffizienten. Für die Teilnahme an den Playoffs erhält der Klub weitere 16 Millionen Euro. In der Summe ergibt sich das Gesamteinkommen von 42,5 Millionen Euro.
Fenerbahce startet früher und landet bei rund 19,5 Millionen Euro
Fenerbahce begann sein europäisches Abenteuer bereits in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League und nahm dort zunächst 175.000 Euro ein. Nach dem Ausscheiden in den Playoffs gegen Benfica Lissabon kamen aus dieser Phase 4,29 Millionen Euro hinzu. Der weitere Weg führte in die Europa League.
Europa League bringt Beteiligungs- und Leistungsprämien
In der Europa League erhielt Fenerbahce zunächst 4,31 Millionen Euro als Beteiligungsanteil. Für drei Siege und drei Unentschieden in der Ligaphase flossen leistungsabhängig 1,8 Millionen Euro. Siege gab es für die Istanbuler gegen OGC Nizza (2:1), VfB Stuttgart (1:0) und SK Brann Bergen (4:0). Der Klub aus Kadiköy verlor gegen NK Dinamo Zagreb (1:3) und Aston Villa (0:1). Überdies spielte „Fener“ unentschieden gegen den FC Viktoria Pilsen (0:0), Ferencvaros Budapest (1:1) sowie Steaua Bukarest (1:1). Die Platzierung brachte zusätzliche 1,45 Millionen Euro, während aus dem Übertragungspool durchschnittlich 4,99 Millionen Euro in die Kasse kamen.
Gesamtsumme: 19,475 Millionen Euro für die Gelb-Marineblauen
Da Fenerbahce ebenfalls die Playoff-Runde erreichte, kamen weitere Einnahmen hinzu. Insgesamt beliefen sich die UEFA-Erlöse der Gelb-Marineblauen auf 19,475 Millionen Euro. Damit liegt der Klub in dieser Europapokalsaison deutlich hinter Galatasaray, das von der Champions-League-Teilnahme in finanzieller Hinsicht klar profitierte. Hier zeigt sich einmal mehr, welcher wirtschaftlicher Stellenwert die Teilnahme an der „Königsklasse“ für die Vereine hat.



Ein Kommentar
Schon wieder nur zweiter 😭😭😭