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Trabzonspor mit Rumpf-Elf gegen Galatasaray

Die Vorzeichen bei Trabzonspor vor dem Gipfeltreffen mit Galatasaray am Sonntagabend (Anpfiff 17.00 Uhr) könnten besser sein. Mit Joao Pereira, Ogenyi Onazi, Filip Novak und Keeper Ugurcan Cakir muss Chefcoach Ünal Karaman gleich vier Stammspieler ersetzen. Wie schon im Pokalspiel gegen Ümraniyespor (0:0) wird somit der erst 18-jährige Arda Akbulut das Tor der Bordeauxrot-Blauen hüten. Immerhin kann Karaman wieder auf die Asien-Cup-Rückkehrer Majid Hosseini und Vahid Amiri setzen. Möglich ist auch ein Einsatz von Kapitän Jose Sosa, der nach überstandener Verletzung diese Woche wieder trainieren konnte. „Er war lange nicht mit dabei und hat erst begonnen, mit dem Ball zu arbeiten. Wir müssen abwarten“, erkläre Karaman nach dem Ümraniyespor-Spiel vorsichtig.

Sahin: „Sind gewohnt große Spiele zu gewinnen!“

Läuft Sosa im Topspiel gegen den türkischen Rekordmeister auf, würde der argentinische Spielmacher sein 100. Spiel in der Süper Lig absolvieren. Wichtiger als das Jubiläum des Kapitäns wären freilich die drei Punkte aus Istanbul mitzunehmen. Trabzonspor-Funktionär Haluk Sahin ist optimistisch, dass das der stark ersatzgeschwächten Mannschaft Karamans gelingen wird. „Wir haben es oftmals betont. Trabzonspor spielt in den wichtigen Spielen immer gut. Auch gegen Galatasaray möchten wir als Sieger vom Platz gehen und mit unserem Kontrahenten nach Punkten gleichziehen. Es wird ein schweres Spiel, auch weil das Stadion voll sein wird. Doch Trabzonspor ist es gewohnt, solch große Spiele zu spielen und auch zu gewinnen.“

Starke Bilanz gegen die „Großen Drei“ aus Istanbul

Gerne wird der Schwarzmeerklub an das Hinspiel im Medical Park-Stadion im vergangenen September denken, als man den amtierenden Meister regelrecht überrollte und den „Löwen“ beim klaren 4:0-Sieg nicht den Hauch einer Chance ließ. Überhaupt schlugen sich die Bordeauxrot-Blauen in den Duellen mit den Istanbuler-Topklubs mehr als wacker. Neben dem Sieg gegen Galatasaray erkämpfte man sich ein 2:2-Remis im Vodafone Park gegen Besiktas. Erzrivale Fenerbahce wurde Ende November zwar „nur“ 2:1 besiegt, doch auch gegen die Gelb-Marineblauen war man am Ende hochüberlegen. Sahin ergänzt: „Dass Diagne und Mitroglou jetzt bei Galatasaray spielen, heißt nicht, dass sie auch der Favorit sind. Wir möchten gewinnen und die drei Punkte mit nach Trabzon nehmen.“



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Erdem Ufak

Erdem Ufak

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol

2 Kommentare

  1. Avatar
    11. Februar 2019 um 2:54

    Durch Elfmeter. Keine große Leistung mMn.

  2. Avatar
    10. Februar 2019 um 17:54

    Was für eine 1. HZ! Diagne macht sein erstes Tor für uns!!! Weiter so….