Fenerbahce

Tahir Karapinar: “Ferdi ist die Zukunft von Fenerbahce!”


Fenerbahce hat nach der Corona-Pause gegen Göztepe mit einem knappen 2:1 den dritten Sieg im vierten Ligaspiel geholt. Während Interimstrainer Tahir Karapinar insbesondere seinen Matchwinner Ferdi Kadioglu über den grünen Klee lobte, ärgerte sich Ilhan Palut auf der Gegenseite über die Vorstellung seiner Mannschaft in der ersten Hälfte. GazeteFutbol mit den Stimmen des Spiels!

Tahir Karapinar: „Erste Halbzeit lief nach Plan“

Karapinar war nach dem positiven Ergebnis rundum zufrieden: „Die Mannschaft hat in der ersten Hälfte genau nach Plan gespielt und die nötigen Treffer erzielt. Beide Mannschaften kämpften bis zur letzten Minute. Nach dem Gegentor sind wir ziemlich untergegangen und fanden nicht mehr zurück. Nichtsdestotrotz war es ein erfolgreicher Abend für uns.“ Auf die Frage, wie er die Leistungen von Ferdi Kadioglu generell bewertet, antwortete der Interimstrainer: „Ich bin erst seit einem Monat hier, wir verstehen uns immer besser. Auf Ferdi werfen wir in den Trainingseinheiten ein besonderes Auge. Wir wollten, dass er aus der Distanz schießt und das hat er auch gemacht. Hoffentlich wird er die Zukunft von Fenerbahce“. Für die Folgewochen beschäftige man sich nicht mit der Tabellenplatzierung, sondern schaue von Spiel für Spiel. Zusätzlich informierte der 53-Jährige die Öffentlichkeit auch bezüglich der Verletzung von Nabil Dirar. „Die Verletzung von Nabil Dirar setzt sich seit ein, zwei Wochen fort. Ich denke nicht, dass es sich um etwas Ernstes handelt. Dirar wird das Mannschaftstraining wahrscheinlich in Kürze wieder aufnehmen“, so Karapinar.

Ilhan Palut: „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“

Demgegenüber betonte Göztepe-Trainer Ilhan Palut, dass aufgrund der Leistung seines Teams in der zweiten Halbzeit ein Remis verdient gewesen wäre. Der junge Lehrmeister bemängelte lediglich die Vorstellung in der ersten Hälfte: „Unser Spielverständnis beruhte darauf, dass wir den Gegner in unsere Spielhälfte kommen lassen. Nach eroberten Bällen wollten wir mit einem schnellen Umschaltspiel auf gefährliche Konter lauern. Diese Vorgabe haben meine Spieler in den ersten 45 Minuten nicht erfüllt. Das Ergebnis waren zwei einfache Gegentore.“ Nach dem Seitenwechsel habe das Team Charakter gezeigt und auf Forechecking gespielt: „Meine Mannschaft erarbeitete sich zahlreiche entscheidende Torchancen. Wenn ich die Leistung in der zweiten Hälfte Revue passieren lasse, hätten wir ein Unentschieden mitnehmen müssen. Deshalb sind wir unglücklich“, so der 43-Jährige.

Weitere Spielerstimmen

Ferdi Kadioglu (Fenerbahce): „Für mich war es ein grandioses Spiel. Dank der Hilfe meiner Teamkollegen habe ich zwei Treffer erzielt. Hiermit möchte ich mich bei ihnen bedanken. Zudem haben mich die Fans permanent unterstützt und gefordert, dass ich von Beginn an spiele. Ich denke, dass ich heute gezeigt habe, zu was ich in der Lage bin.“

Altay Bayindir (Fenerbahce): „Von nun an müssen wir weiterhin gewinnen, weil wir die Spieler von Fenerbahce sind. Im Rahmen dieser Saison hatten wir auf personeller Ebene vielerlei Probleme. In Europa beenden die Mannschaften ihre Saison mit der Abwehrkette, mit der sie auch in die Saison gestartet sind. So lernen sich die Spieler besser kennen und wissen, wie der Nebenmann agiert. Das war bei uns leider aufgrund von Verletzungen nie der Fall. Gustavo, Ozan und Jailson haben sehr oft in der Innenverteidigung gespielt, obwohl sie Mittelfeldspieler sind. Nichtsdestotrotz werden wir nicht aufgeben. Unser Fokus richtet sich nun auf Genclerbirligi.“

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Hüseyin Yilmaz

Wirtschaftswissenschaftler, Freier Sportjournalist, Kosmopolit, Hürriyet Gücer-Fan und Spor Toto Süper Lig-Liebhaber