Semih Kilicsoy spielt sich bei Cagliari Calcio zunehmend in den Vordergrund und sorgt damit auch bei Besiktas für neue Diskussionen. Der junge Angreifer war zu Saisonbeginn per Leihe nach Italien gewechselt, doch seine Entwicklung dort lässt den Deal aus Sicht der Schwarz-Weißen inzwischen in einem anderen Licht erscheinen.
Leihe mit Kaufoption wird für Cagliari immer interessanter
Besiktas hatte Semih Kilicsoy im Sommer für eine Leihgebühr von einer Million Euro an Cagliari abgegeben. Teil des Geschäfts ist zudem eine Kaufoption in Höhe von zwölf Millionen Euro, die für den italienischen Klub nun immer relevanter wird (zum Marktwert-Update der Serie A).
Nach einer überzeugenden Saison deutet vieles darauf hin, dass Cagliari den nächsten Schritt gehen und sich die Transferrechte am Stürmer dauerhaft sichern will.
Klare Worte aus Cagliari
Auch innerhalb des Vereins wird die Entwicklung des Offensivspielers offenbar sehr positiv bewertet. Sportdirektor Guido Angelozzi hatte bereits vor wenigen Tagen erklärt, dass Cagliari die Absicht habe, den jungen Angreifer zu kaufen.
Seine Einschätzung fiel dabei deutlich aus: „Wenn er weiterhin Tore schießt, wird er ein 40-Millionen-Euro-Spieler.“ Diese Aussage zeigt, welches Potenzial dem Stürmer intern zugetraut wird und wie hoch die Erwartungen inzwischen angesetzt sind.
Bei Besiktas wächst die Reue
Die positive Entwicklung von Semih Kilicsoy bleibt auch in Istanbul nicht unbemerkt. Bei Besiktas soll inzwischen das Gefühl gewachsen sein, den Offensivspieler zu günstig abgegeben zu haben.
Nach seiner starken Formkurve und der erneuten Berufung in die türkische Nationalmannschaft für die WM-Playoffs wird der Deal intern kritisch betrachtet. Die Einschätzung ist deutlich: Aus Sicht des Klubs wurde Semih Kilicsoy weit unter seinem Marktwert abgegeben.


