Real Madrid hat das Kapitel European Super League endgültig geschlossen. Der Klub zog sich aus dem Projekt zurück, nachdem er zuletzt als verbliebener Teilnehmer galt – damit ist die Super League Geschichte, bevor sie überhaupt begonnen hat.
Einigung mit UEFA und EFC: Neuer Rahmen für den europäischen Vereinsfußball
In seiner Mitteilung erklärte Real Madrid, dass eine Vereinbarung mit der UEFA und der European Football Club Association (EFC) erzielt wurde. Diese Übereinkunft stehe im Einklang mit den Grundsätzen der europäischen Fußballentwicklung und Nachhaltigkeit und solle einen Rahmen schaffen, der sportliche Leistung als Kernprinzip respektiert.
Zusätzlich betonte der Klub, dass die getroffenen Grundsätze auch die Verbesserung des Fanerlebnisses durch den Einsatz von Technologie in den Mittelpunkt stellen. Damit skizziert Real Madrid eine Zukunftsstrategie, die Modernisierung und wirtschaftliche Stabilität verbinden soll.
Rechtsstreitigkeiten werden beigelegt
Ein zentraler Punkt des Abkommens betrifft die juristische Ebene: Mit dem Inkrafttreten der Vereinbarung werden auch die Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der European Super League beigelegt. Der Klub stellte klar, dass die Grundsatzvereinbarung gemeinsam mit der Umsetzung einer finalen Vereinbarung dazu dienen soll, die offenen Konflikte zu schließen.
Alle Gründerklubs sind ausgestiegen
Mit dem Rückzug von Real Madrid ist die Liste der Abgänge vollständig. Das ursprüngliche Gründerfeld um den FC Arsenal London, FC Chelsea London, FC Liverpool, Manchester City, Manchester United, Tottenham Hotspur, Inter Mailand, Juventus Turin, AC Mailand, Atletico Madrid, FC Barcelona und nun auch Real Madrid hat das Projekt verlassen.
Bereits am 7. Februar hatte Barcelona seinen Rückzug bekannt gegeben. Mit der jetzt bestätigten Entscheidung von Real Madrid ist der letzte formale Schritt erfolgt – das Projekt ist damit endgültig beendet.
Was Real Madrid in der Erklärung hervorhob
In der vom Klub veröffentlichten Passage heißt es, UEFA, EFC und Real Madrid CF hätten sich „zum Wohle des europäischen Vereinsfußballs“ geeinigt. Die Vereinbarung basiere auf drei Säulen: Respekt vor sportlicher Leistung, langfristige Nachhaltigkeit der Vereine und technologisch gestützte Verbesserung des Fanerlebnisses.
Damit setzt Real Madrid einen Schlusspunkt unter ein Vorhaben, das große Umwälzungen versprach – und nun noch vor dem Start in den Akten der Fußballgeschichte landet.



Ein Kommentar
Eine sogenannte „Süperlig“ wird meiner Ansicht nach total überbewertet, das kann man doch ganz klar in dieser türkischen Liga sehen wo so gut wie gar kein Fussball auf dem Platz zelebriert wird oder etwa nicht liebe Fussballfreunde?
Haa, wenn sie die türkische Liga in „Turkish Champions League“ umbenennen würden, dann würde das bei den ganzen Dummköpfen dort unten übrigens auch nicht besser funktionieren…