Letzte Stunden im Fenster: Besiktas drückt aufs Tempo
In den letzten Stunden der Winter-Transferperiode sucht Besiktas weiterhin intensiv nach einer Verstärkung auf der Torwartposition. Während die Uhr herunterläuft, nahm der Klub Kontakt zu Manchester United auf und erkundigte sich nach der Situation von Altay Bayindir. Die Antwort aus England fiel jedoch schnell und klar aus: Bayindir soll den Verein nicht verlassen.
Neue Spur nach mehreren Anläufen: Bayindir rückt in den Fokus
Die Torwartliste von Besiktas war in den vergangenen Tagen breit gefächert. Anläufe bei Filip Jörgensen vom FC Chelsea London und Giorgi Mamardashvili vom FC Liverpool verliefen im Sand. Danach richtete sich der Blick auf Illan Meslier und Lucas Perri von Leeds United. Zuletzt kam der Name Altay Bayindir hinzu – als Option, die in einem engen Zeitfenster realisierbar erscheinen könnte.
United sagt Nein: Risiko zu groß ohne ausreichende Alternativen
Nach Informationen von TEAMtalk begannen Verantwortliche von Besiktas Gespräche über die Möglichkeit einer Einigung mit Manchester United bezüglich des Transfers von Bayindir. Dem Bericht zufolge ließ die Reaktion des englischen Klubs nicht lange auf sich warten: Manchester United erteilte dem Vorhaben eine Absage und gab den türkischen Nationaltorhüter nicht frei.
Als Begründung wird die aktuelle Kadersituation im Tor genannt. Sollte Altay Bayindir gehen, bliebe als erste Alternative lediglich Senne Lammens sowie der 39-jährige Tom Heaton, der im Sommer voraussichtlich seine Karriere beendet. In dieser Lage gilt ein Wechsel von Altay Bayindir zu Besiktas als äußerst unwahrscheinlich, weil Trainer Michael Carrick ein solches Risiko in der laufenden Phase nicht eingehen wolle. Ein Wechsel am Saisonende sei jedoch eine starke Option. Besiktas werde voraussichtlich wieder bei den „Red Devils“ bezüglich Bayindir anklopfen, der in Manchester noch einen Vertrag bis 2027 besitzt.
Zahlen zur Saison: Einsätze, Minuten, Gegentore und Vertrag
Altay Bayindir absolvierte in dieser Saison für Manchester United sechs Spiele, stand 540 Minuten auf dem Platz und kassierte dabei elf Gegentore. Damit bleibt Besiktas trotz intensiver Bemühungen und Zeitdruck zunächst ohne den gewünschten Abschluss – und muss im Torwart-Poker in den letzten Stunden des Winter-Transferfensters weiter nach einer Lösung suchen.


