Trabzonspor

Karaman kontert Kritikern: “Die Last auf den Schultern mancher Spieler war zu groß!“

Vor ausverkaufter Kulisse hat Trabzonspor den Sieg gegen den amtierenden Meister um Haaresbreite verpasst. Den Bordeauxrot-Blauen ging am Ende gegen stark aufspielende Gäste aus Istanbul die Puste aus, so dass man nach dem Schlusspfiff mit dem 1:1-Remis noch gut bedient war. Noch vor dem Ausgleich muss sich die Truppe von Ünal Karaman allerdings die extrem defensive Spielausrichtung sowie die schwache Chancenverwertung ankreiden lassen. Mit der fünften Gelben Karte muss der Tabellendritte zudem im nächsten Auswärtsspiel auf Kapitän Jose Sosa verzichten. GazeteFutbol hat die Stimmen aus dem Trabzonspor-Lager eingefangen!

Ünal Karaman, Trainer Trabzonspor: „Der Gegentreffer in der 90. Minute war nicht gut, daher sind wir natürlich sehr enttäuscht. Manchmal entscheiden die kleinsten Situationen und Ballberührungen über ein ganzes Spiel. Diesen Fehler am Ende hätten wir nicht machen dürfen. Galatasaray ist eines der besten Teams der Liga, da wird man sofort bestraft. Wir hatten unsere Chancen. Unsere Spieler haben alles gemacht, um das Spiel zu gewinnen. Wir hätten auch das 2:0 oder 3:0 machen können. Sogar nach dem 1:1 hatten wir noch Möglichkeiten um zu treffen. Wenn unsere verletzten Spieler wieder zurück sind, werden wir wieder mehr Variationsmöglichkeiten haben […] Eine defensive Ausrichtung passt nicht zum Charakter dieser Mannschaft. Damit es sich einige Personen hinter die Ohren schreiben können: Ich habe über zehn Spieler, die 17-18 Spiele gemacht haben. Sie sollten unsere sportlichen Entscheidungen respektieren. Wir versuchen die Realität zu leben, sie können bei ihren Träumereien bleiben. Die Last auf den Schultern mancher Spieler war zuletzt einfach zu groß.“

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Alexander Sörloth, Angreifer Trabzonspor: „Vielleicht habe ich ein Tor gemacht, aber ich hätte noch öfter treffen müssen. Aber ich habe dennoch nicht schlecht gespielt. Nach dem Rückstand haben wir uns etwas zu sehr zurückgezogen und mit dem Gegentreffer die Quittung dafür bekommen. Nach einer Führung bekommt man zwar mehr Räume, aber leider können auch Gegentore fallen. Wir hätten weiter vorne stehen müssen.“

John Obi Mikel, Mittelfeldspieler Trabzonspor: „Beide Teams hätten das Spiel heute gewinnen können. Das 1:1 erscheint auf den ersten Blick gerecht, doch wir wollten um jeden Preis gewinnen.“

Ahmet Agaoglu, Präsident Trabzonspor: „Das war natürlich nicht gut für uns. Wir konnten dem Druck nicht mehr standhalten und haben unsere Konterchancen leichtfertig vergeben. So war das Ende abzusehen. Wir sind enttäuscht über dieses Resultat. […] Wir haben Sörloth für zwei Jahre ausgeliehen. Wieso soll ich jetzt schon die Kaufoption ziehen und sechs Millionen Euro bezahlen? Das macht keinen Sinn. Wenn er eine bestimmte Anzahl von Spielen macht, müssen wir die Kaufoption so oder so ziehen. So arbeiten die Vorstände nicht. Wir haben noch 1,5 Jahre Zeit.“


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