Abschied bei Fenerbahce: Jhon Duran vor dem nächsten Schritt
Fenerbahce arbeitet in der Offensive an einer weiteren Veränderung: Nach der Trennung von Youssef En-Nesyri (GazeteFutbol berichtete) steht auch Jhon Duran vor dem Abschied. Der 22-jährige kolumbianische Stürmer, der zu Saisonbeginn per Leihe in den Kader kam, führt Gespräche mit Zenit St. Petersburg.
Russischer Bericht: Zenit kurz vor Einigung über Leihe
In Russland hat die Meldung große Aufmerksamkeit ausgelöst. Sport24 berichtet, dass Zenit kurz davor steht, Jhon Duran auszuleihen. Im Bericht werden auch die finanziellen Eckdaten des Deals konkret benannt.
Finanzdetails: Leihgebühr bis 4 Millionen Euro, Kaufoption über 40 Millionen Euro
Demnach kann die Leihgebühr für Jhon Duran inklusive Prämien bis zu vier Millionen Euro betragen. Gleichzeitig heißt es, dass Al-Nassr FC das Gehalt des Angreifers weiterzahlen soll. Für Zenit sei zudem eine Kaufoption in Höhe von 40 Millionen Euro vorgesehen.
Disziplin-Thema: Diskussionen um Durans Ruf
Parallel zu den Zahlen wird in dem Bericht auch über Durans Vergangenheit gesprochen. Dort wird betont, dass Jhon Duran wegen Disziplinarverstößen einen schlechten Ruf habe und der Wechsel zu Zenit deshalb unter Fans für Diskussionen in sozialen Medien sorge.
Als Beispiele werden mehrere Punkte genannt: Duran habe wegen aggressiver Aktionen auch Rote Karten gesehen, sei zu spät zum Training gekommen und habe sich gelegentlich mit Teamkollegen angelegt. Diese Aspekte begleiten den möglichen Transfer, obwohl er sportlich weiter als interessanter Stürmer gilt.
Leistungsdaten: 21 Spiele, 5 Tore, 3 Assists
Sportlich wird Duran mit konkreten Zahlen beschrieben: In der ersten Saisonhälfte absolvierte Jhon Duran 21 Spiele und verbuchte fünf Tore sowie drei Assists.
En-Nesyri-Transfer zu Al-Ittihad: 15 Millionen Euro und Ärger in Sevilla
Auch der Abgang von Youssef En-Nesyri sorgt für Nachwirkungen. Fenerbahce verkaufte den Stürmer für 15 Millionen Euro an Al-Ittihad Club. Im Umfeld seines früheren Vereins FC Sevilla habe der Deal laut Bericht für Schock und Enttäuschung gesorgt, weil finanzielle Erwartungen nicht erfüllt wurden.
10-Prozent-Klausel: Sevilla geht leer aus
Im Detail wird darauf verwiesen, dass Sevilla beim Verkauf an Fenerbahce einem zehnprozentigen Anteil am Gewinn eines späteren Weiterverkaufs zugestimmt habe. Da Fenerbahce den Spieler jedoch nicht mit Gewinn weiterverkaufte, erhielt Sevilla demnach keine Zahlung. Zudem wurde daran erinnert, dass in der spanischen Presse zu Saisonbeginn von einer 30-Millionen-Euro-Marke die Rede gewesen sei, bei der Sevilla auf einen entsprechenden Anteil gehofft hatte.
Was die Entwicklungen für Fenerbahce bedeuten
Mit dem möglichen Abgang von Jhon Duran zu Zenit und den finanziellen Nebenwirkungen rund um Youssef En-Nesyri steht Fenerbahce in einer Phase, in der sportliche Entscheidungen und Vertragsdetails gleichzeitig im Fokus stehen. Der russische Bericht liefert konkrete Zahlen zur Leihe und Kaufoption – und zeigt zugleich, dass bei Duran nicht nur Tore, sondern auch sein Auftreten abseits des Platzes mitbewertet wird.



3 Kommentare
Find ich gut, das Sevilla vom Weiterverkauf kein weiteres Geld mehr von uns beim YEN Transfer bekommen hat.
Was Jhon Duran angeht so ist sein Vertrag bei FB meines Wissens aufgelöst worden, somit kann er sich einigen mit wem er will, er ist nicht mehr unser Problem.
Wir müssen heute Abend beim Stürmer Transfer einen Vollzug vermelden, damit wir ihn in die UEFA Liste setzen können und deshalb muss der Transfer eines neuen Stürmers noch heute über die Bühne gehen.
Welcher Verantwortliche hatte denn die Idee, 35 Milyon Euro für 1 Jahr Jonny-Leihe zu zahlen?
Schön und gut aber wer kommt dann?