Management statt Trainerbank nach dem Karriereende
Zu seinen Plänen nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Fußball bemerkte das erfahrene Mittelfeld-Ass, dass er sich weniger als technischer Direktor, sondern vielmehr in Führungspositionen sieht. Hakan Calhanoglu kann sich eine Zukunft als Sportdirektor, Verbandsmanager oder allgemeiner Manager sehr gut vorstellen. „Vielleicht ist er eher Manager als Trainer. Sportdirektor, Verbandsmanager oder Manager. Ich lese, lerne und arbeite bereits dafür“, so der Spielmacher über seine laufenden Vorbereitungen.
Fokus auf das Duell gegen Como und die Meisterschaft
In der Serie A steht Inter Mailand am 32. Spieltag vor einer wichtigen Aufgabe bei Como Calcio. Nur noch sieben Spielwochen vor Saisonende beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten SSC Neapel aktuell sieben Punkte. Ziel der „Nerazzurri“ ist es, die Woche auf dem Weg zur Meisterschaft ohne Niederlagen zu beenden. Für das bevorstehende Spiel mahnte der Kapitän der türkischen Nationalmannschaft jedoch zur Konzentration. „Como ist eine gute Mannschaft, sie haben einen starken Kader. Wir müssen vorsichtig sein und unser eigenes Spiel spielen“, erklärte er im Vorfeld der Partie.
Das Verhältnis zu Simone Inzaghi und Cristian Chivu
Im Interview sprach Calhanoglu zudem über seine Trainer bei Inter. Zu seinem aktuellen Coach Simone Inzaghi pflege er eine hervorragende Beziehung und betonte, dass dieser ihn unbedingt im Team haben wollte. Einen interessanten Vergleich zog er zu Cristian Chivu, den er für seine soziale Kompetenz lobte. „Chivu hat mehr Empathie und ist den Spielern näher. Er interessiert sich dafür, wie Sie abseits des Spielfelds sind“, führte der Mittelfeldstar weiter aus.
Internationale Titel und die WM als große Ziele
Trotz der Planung für die ferne Zukunft bleibt der sportliche Hunger des Spielers ungebrochen. Besonders die zwei verlorenen Endspiele in der UEFA Champions League nagen an ihm, weshalb er mit Inter Mailand unbedingt noch wichtige Trophäen gewinnen möchte. „Das ist mein Ziel, nachdem ich die beiden Champions-League-Finals verloren habe. Und wir haben WM-Spiele mit der Nationalmannschaft“, unterstrich er seine Ambitionen. Die kommenden Auftritte auf der Weltbühne mit der Türkei sind für ihn dabei von zentraler Bedeutung.


