Galatasaray in Italien aktiv: Lookman als Ziel, Leihmodell über 28 Millionen Euro im Raum – Osimhen ebenfalls Thema
Galatasaray erhöht im Winter den Druck auf dem Transfermarkt. Nach der Niederlage im Supercup-Finale gegen Fenerbahce (0:2) nahm die Klubführung die Gespräche in Italien auf und arbeitet an einem Deal, der sportlich wie finanziell ein Ausrufezeichen wäre: Ademola Lookman von Atalanta Bergamo steht im Mittelpunkt der Planungen.
Lookman-Poker nimmt Fahrt auf: Galatasaray prüft Leihkonstruktion
Sabah schreibt, dass Galatasaray bei den Gesprächen in Italien eine klare Linie verfolgt und nicht sofort auf einen klassischen Kauf setzt. Stattdessen soll ein Leihmodell vorbereitet worden sein. Der Verein will damit schnell handlungsfähig bleiben und zugleich die Tür für weitere Schritte im Kader offenhalten.
28 Millionen Euro als Paket: Angebot an Atalanta vorbereitet
Im Raum steht ein Paket, das als Leihangebot beschrieben wird: 28 Millionen Euro sollen in dieser Konstruktion eine zentrale Rolle spielen. Für Atalanta wäre das ein deutliches Signal, dass Galatasaray den Deal nicht nur prüft, sondern konkret anschiebt. Ob daraus am Ende eine Einigung wird, hängt davon ab, wie die italienische Seite die Struktur bewertet und welche Bedingungen sie an die Verhandlungen knüpft.
Osimhen ebenfalls besprochen: Nigeria-Verbindung spielt in die Gespräche hinein
Parallel zu den Kontakten rund um Lookman war dem Text zufolge auch Victor Osimhen ein Gesprächsthema. Beide Spieler werden als Teamkollegen aus Nigeria eingeordnet, was in Transfergesprächen oft eine zusätzliche Dynamik erzeugt: sportliche Perspektive, Rollenbilder und die Frage, wie ein Offensivpuzzle im Kader am Ende aussehen soll.
Statistik-Check: Lookmans Saisonwerte bei Atalanta
Lookman absolvierte in dieser Saison 16 Spiele für Atalanta und steuerte dabei drei Tore sowie einen Assist bei. Galatasaray bewertet damit nicht nur den Namen, sondern auch die unmittelbare Verfügbarkeit und Formkurve, die in einer Winterphase besonders wichtig ist. Dennoch erwarte man von Lookman natürlich einen größeren, direkten „Offensiv-Impact“ bei einer Verpflichtung und berücksichtige seine Qualitäten und Potenzial.
Was jetzt entscheidend wird
Für Galatasaray geht es in den nächsten Schritten um Timing und Struktur: Wie schnell lässt sich eine Einigung erzielen, wie stabil ist die geplante Leihkonstruktion – und welche Auswirkungen hätte sie auf weitere Personalentscheidungen? Klar ist: Mit Lookman und dem diskutierten Paket setzt der Klub ein deutliches Zeichen, dass er auf dem Transfermarkt nicht abwartet, sondern gestalten will.


