Galatasaray

Galatasaray: Engländer sind hinter Mbaye Diagne her!

Wie geht es eigentlich mit der Personalie Mbaye Diagne weiter? Galatasaray verpflichtete den Senegalesen in der Winterpause der Saison 18/19 für satte 13 Millionen Euro. Er ist nach Mario Jardel (17,05 Millionen Euro) der zweitteuerste Spielertransfer der Vereinsgeschichte. Trotz elf Treffern und zwei Torvorlagen in 20 Spielen geriet der 28-Jährige jedoch immer wieder in Kritik bei den „Löwen“.

Galatasaray sucht nach Abnehmern für Diagne

Grund dafür war des Öfteren disziplinarisches Fehlverhalten. Infolgedessen gab ihn die Vereinsführung am Bosporus im vergangenen Sommer auf Leihbasis für eine Gebühr von 3,35 Millionen Euro an den belgischen Titelaspiranten FC Brügge ab. Auch dort fiel Diagne trotz vier Toren in sechs Pflichtspielen mit seinem Verhalten negativ auf und landete schnell auf dem Abstellgleis. Mit dem Abschluss der Saison wird er vorerst in die Türkei zurückkehren. Doch der türkische Rekordmeister möchte ihn nach Aufforderung des Trainerstabs nicht länger behalten. Nun scheinen aus der Premier League und Championship zahlreiche Teams ihre Fühler nach dem ehemaligen Torschützenkönig der Süper Lig ausgestreckt zu haben.

Watford, Nottingham Forest und nun auch Leeds United

Wie die türkische Tageszeitung „Sabah“ berichtet, bekundeten aus der Championship Nottingham Forest und Leeds United großes Interesse an Diagne. Insbesondere das Angebot der „Peacocks“ könnte den Senegalesen perspektivisch überzeugen. Der Hintergrund ist der, dass Leeds unter der Führung von Marcelo Bielsa die zweithöchste Spielklasse Englands anführt und als größter Aufstiegskandidat für die Premier League gehandelt wird. Deshalb möchte der argentinische Lehrmeister in der kommenden Saison die Kaderbreite seines Teams fördern. Auf der anderen Seite habe auch der bereits erstklassige FC Watford Kontakt zum Berater des Spielers aufgenommen.

Galatasaray wartet auf offizielle Angebote

Allerdings sei noch kein offizielles Angebot bei Galatasaray eingegangen. Der Vorstand der Türken ist offen für Gespräche und hofft auf lukrative Transfereinnahmen. Schließlich möchte man die Ausgaben für einen der größten Transferflops der Vereinsgeschichte soweit es geht kompensieren. Gerade in Zeiten von Corona, in denen finanzielle Notlagen für die Vereine entstehen, würde ein Verkauf von Diagne dem Klub in die Karten spielen.

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Hüseyin Yilmaz

Hüseyin Yilmaz

Wirtschaftswissenschaftler, Freier Sportjournalist, Kosmopolit, Hürriyet Gücer-Fan und Spor Toto Süper Lig-Liebhaber

1 Kommentar

  1. Avatar
    22. Mai 2020 um 12:08

    Ich hoffe echt, dass man ihn los wird. Keine Ahnung, warum es immer noch Vereine gibt, die ihn kaufen wollen nach allem, was man von ihm gesehen hat. Die Statistiken sprechen für ihn, aber achten die Scouts von diesen Vereinen nicht auch auf den Charakter der Spieler?
    Na, mir soll es recht sein. Solange man ein paar Millionen für ihn kriegt.