Galatasaray arbeitet an einer neuen Lösung fürs Mittelfeld
Galatasaray hat die Transferplanung für die kommende Saison bereits aufgenommen und beschäftigt sich dabei offenbar mit einem überraschenden Namen aus Brasilien. Im Mittelpunkt steht Bruno Zapelli, der aktuell für Athletico Paranaense spielt und als möglicher Neuzugang für das Mittelfeld auf der Liste der Gelb-Roten steht.
Wie RTI Esporte berichtet, hat Galatasaray für den 23-Jährigen bereits ein Angebot abgegeben. Dieses soll bei sechs Millionen Euro liegen. Athletico Paranaense bewertet den Spieler allerdings deutlich höher und fordert aktuell 15 Millionen Euro. Damit ist klar, dass Galatasaray sein Angebot steigern müsste, um in den Verhandlungen eine realistische Chance auf einen Abschluss zu haben.
15 Millionen Euro Forderung, 60 Millionen Euro Klausel
Die finanzielle Ausgangslage ist klar umrissen. Neben der aktuellen Preisforderung von 15 Millionen Euro ist auch bekannt geworden, dass im Vertrag von Bruno Zapelli eine Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro für Vereine außerhalb Brasiliens verankert ist. Diese Summe zeigt, welchen Wert Athletico Paranaense dem offensiven Mittelfeldspieler intern beimisst.
Hinzu kommt ein weiterer wirtschaftlicher Punkt: Der Klub hält laut dem Bericht nur 50 Prozent der Transferrechte an Zapelli. Bereits beim Wechsel im Jahr 2023 wurden dem früheren Verein des Spielers vier Millionen Euro gezahlt. Auch das dürfte bei möglichen Gesprächen eine Rolle spielen.
Zapelli gilt als kreativer Zehner mit Argentinien-Vergangenheit
Bruno Zapelli begann seine Laufbahn in der Jugend von Belgrano in Argentinien und schaffte dort 2020 den Sprung in die erste Mannschaft. Seit 2023 steht er bei Athletico Paranaense unter Vertrag und spielt damit seit zweieinhalb Jahren in Brasilien. Im Profil wird er vor allem als klassische Nummer 10 eingeordnet.
Für Galatasaray passt genau dieses Profil zur Suche nach einer neuen kreativen Lösung im Zentrum. Ob aus dem Interesse ein konkreter Transfer wird, hängt nun vor allem an der finanziellen Annäherung. Das erste Angebot liegt auf dem Tisch, die Forderung der Brasilianer ist bekannt – und damit auch der Rahmen für einen Transfer, der im Sommer noch an Dynamik gewinnen könnte.


