Galatasaray intensiviert seine Aktivitäten auf dem Wintertransfermarkt. Der stellvertretende Vorsitzende von Galatasaray Sportif AS, Abdullah Kavukcu, ist zu entscheidenden Gesprächen nach Mailand gereist, um die Personalien Youssouf Fofana und Ademola Lookman voranzubringen.
Fofana als Schlüsseltransfer im Mittelfeld
Im Fokus steht vor allem Youssouf Fofana. Für den Mittelfeldspieler ist Galatasaray bereit, 25 Millionen Euro zu investieren. Kavukcu führt sowohl Gespräche mit der Spielerseite als auch mit dem Verein, um den Transfer zeitnah abzuschließen und die Zentrale im Mittelfeld gezielt zu verstärken.
Lookman soll per Leihe mit Kaufpflicht kommen
Parallel dazu arbeitet der Klub an einer Verpflichtung von Ademola Lookman. Der Flügelspieler soll per Leihe mit obligatorischer Kaufoption nach Istanbul wechseln. Galatasaray verfolgt damit eine klare Strategie, um die Offensive flexibel und qualitativ breiter aufzustellen.
Okan Buruk ordnet Transferstrategie ein
Trainer Okan Buruk bezog nach dem Pokalspiel gegen Fethiyespor Stellung zu den laufenden Verhandlungen. „Die Transferarbeiten sind im Gange. Wir werden den Transfer durchführen, wir wollen ihn. Wenn man zu Elitespielern geht, gibt es Verhandlungen, die Zeit brauchen. Wir bringen die Spieler zu unserem Team“, erklärte Buruk.
Der Coach ergänzte: „Wir arbeiten weiter. Die Fans haben recht, mit ihren Wünschen. Wir können sie nicht kritisieren. Sowohl unser Präsident als auch das Transferkomitee arbeiten intensiv. Ohne materielle Eingeständnisse werden wichtige Spieler zu Galatasaray kommen. Wichtig ist, nicht die falsche Entscheidung zu treffen.“
Lemina erklärt Social-Media-Vorfall
Abseits des Transfergeschehens sorgte Mario Lemina für Aufmerksamkeit. Nach dem Derby gegen Fenerbahce löschte der Mittelfeldspieler einen Social-Media-Beitrag und wurde vorsorglich an den Disziplinarausschuss für Profi-Fußball weitergeleitet.
Klare Worte des Spielers
Lemina erklärte: „Ich war überrascht, falsche Informationen über mich zu lesen. Die im Video zu hörenden Worte spiegeln nicht meine Gedanken, Werte oder Absichten wider. Ich habe in keiner Weise die Absicht unterstützt, jemandem eine verletzende Botschaft zu übermitteln.“
Weiter führte er aus: „Ich bin mir der Verantwortung bewusst, die meine Rolle als Profifußballer mit sich bringt. Ich bedauere die entstandenen Missverständnisse aufrichtig und bin bereit, uneingeschränkt mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten.“
Galatasaray vor entscheidenden Tagen
Mit den Gesprächen in Mailand und der klaren Kommunikation von Trainer und Spielern stehen bei Galatasaray richtungsweisende Tage bevor. Die geplanten Investitionen unterstreichen den Anspruch, sowohl sportlich als auch strukturell weiter an der Spitze mitzuwirken.


