Bei Fenerbahce laufen die Planungen für die neue Saison offenbar bereits mit hoher Intensität. Im Mittelpunkt steht dabei ein Name, der den Fans bestens bekannt ist: Vedat Muriqi. Der Angreifer könnte nach sechs Jahren zu den Gelb-Marineblauen zurückkehren. Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise, dass sich Dominik Livakovic im Sommer vom Klub trennen könnte.
Vedat Muriqi soll ganz oben auf der Liste stehen
Für die Offensive will Fenerbahce früh Klarheit schaffen, und genau hier kommt Vedat Muriqi ins Spiel. Nach Informationen aus Sabah ist die Rückkehr des Kosovo-Stürmers ein sehr heißes Thema. Dem Bericht zufolge könnte der Transfer für eine Summe von rund fünf bis sechs Millionen Euro abgeschlossen werden.
Damit würde Fenerbahce einen Angreifer zurückholen, der den Klub bereits aus seiner früheren Zeit bestens kennt und im Umfeld des Vereins nach wie vor einen starken Namen besitzt. Die sportliche Idee dahinter ist klar: Erfahrung, Präsenz im Strafraum und sofortige Wirkung.
Muriqi selbst hatte den Kontakt bereits angedeutet
Besonders bemerkenswert ist, dass Vedat Muriqi selbst den Draht zu Fenerbahce bereits offen angesprochen hatte. „Ich wäre im Januar wahrscheinlich zu Fenerbahce gewechselt. Die Vereinsführung hat mich nicht gehen lassen, weil die Mannschaft gegen den Abstieg gekämpft hat.“ Mit diesem Satz zeigte der 31-Jährige bereits vor einiger Zeit, dass die Verbindung zum früheren Klub nie ganz abgerissen ist.
Sportlich bringt er weiterhin starke Zahlen mit. In dieser Saison absolvierte der Stürmer 29 Spiele für Mallorca und kam dabei auf 19 Tore sowie einen Assist. Das erklärt, warum sein Name nun wieder ganz konkret mit Fenerbahce in Verbindung gebracht wird.
Sechs Jahre nach dem Abgang könnte sich der Kreis schließen
Muriqi hatte Fenerbahce im Jahr 2020 verlassen. Damals zahlte Lazio Rom rund 21 Millionen Euro für den Torjäger. Sollte es nun tatsächlich zur Rückkehr kommen, wäre das sportlich wie emotional ein bemerkenswerter Schritt.
Für Fenerbahce wäre es zugleich ein Zeichen, dass der Verein im Sommer auf sofort verfügbare Qualität setzt und nicht nur auf Entwicklungsprofile für die Zukunft. Gerade in einer Saison, in der der Titelanspruch hoch bleibt, wäre das ein nachvollziehbarer Ansatz.
Auch bei Livakovic bahnt sich Bewegung an
Neben der Stürmerfrage steht auch die Torwartposition im Fokus. Rund um Dominik Livakovic gibt es neue Spekulationen. Nach einem Bericht in Sportske Novosti will Dinamo Zagreb Gespräche mit Fenerbahce aufnehmen, um den kroatischen Nationaltorhüter zurückzuholen.
Dabei wartet der kroatische Klub demnach zunächst die Präsidentschaftswahl bei den Istanbulern ab. Auffällig ist vor allem die wirtschaftliche Perspektive, die hinter dem möglichen Wechsel steht. Dinamo Zagreb soll nicht bereit sein, eine große Ablöse zu zahlen, hofft aber offenbar darauf, dass Fenerbahce angesichts des Gehalts von fünf Millionen Euro pro Jahr zu einer Trennung bereit sein könnte.
Dinamo Zagreb hofft auf ein Wunder
Die Rückkehr von Livakovic nach Zagreb gilt dennoch nicht als einfach. Denn der Torhüter soll auch bei anderen Vereinen Interesse geweckt haben. Genannt werden unter anderem Genua CFC 1893 und der FC Turin, die sowohl eine Ablöse zahlen als auch ein höheres Gehalt als Dinamo bieten könnten.
Genau deshalb wird in dem Bericht von einem möglichen „Wunder“ gesprochen, falls Dinamo Zagreb diesen Transfer tatsächlich realisieren sollte. Klar scheint nur eines: Vieles deutet darauf hin, dass Livakovic den Klub am Saisonende verlassen könnte. Offen bleibt, welche Adresse am Ende die neue wird.
Frühe Signale für einen bewegten Sommer
Bei Fenerbahce zeichnen sich damit schon früh zwei große Personalthemen für den Sommer ab. Auf der einen Seite könnte mit Vedat Muriqi ein früher Transfer mit großer Symbolkraft gelingen. Auf der anderen Seite steht mit Dominik Livakovic ein möglicher Abgang im Raum, der sportlich und finanziell relevant wäre.
Beide Entwicklungen zeigen, dass der Klub offenbar nicht bis zum Ende der Saison warten will, um den Kader der Zukunft zu formen. Gerade deshalb bekommt der Name Muriqi zusätzliches Gewicht: Er könnte zum ersten sichtbaren Baustein einer neuen Sommerplanung werden.



2 Kommentare
Ich muss schon ein wenig schmunzeln, wenn ich hier wieder sowas lese…
Bei uns gibts soviele offene Fragen wie über die Zukunft des FB Präsidenten, des Trainers oder einer möglichen vorgezogenen Wahl das maßgeblich vom aktuellen Saisonverlauf abhängt, bevor das alles geklärt ist macht es in meinen Augen absolut keinen Sinn irgendwelche Spielertransfers zu diskutieren.
Man kann die Prio-Liste nicht von unten nach oben abarbeiten, sondern von oben nach unten und deshalb stehen Transfers bei sovielen offenen Fragen die bei FB herrschen einfach nicht an oberster Stelle und deswegen schreibe ich hier auch nichts über Vedat Muriqui rein, weil das unter diesen Gegebenheiten einfach nur totaler Schwachsinn wäre.
Missmanagement Level 9000.