Anderson Talisca hat sich in einem Interview ausführlich zu seiner Zukunft bei Fenerbahce geäußert – und dabei vor allem ein Ziel in den Mittelpunkt gestellt: den Titel. Gleichzeitig verdichten sich Berichte, dass bei Sebastian Szymanski eine Trennung näher rückt. Und während Fenerbahce auf dem Transfermarkt rund um Anthony Musaba gehandelt wird, reagiert Samsunspor mit einer harten Linie: Der Klub spricht von Vertrags- und Regelverstößen und hat offiziell ein Disziplinarverfahren eingeleitet.
Talisca über Transfer und Motivation: „Ganz allein meine Entscheidung“
Im Gespräch mit UOL schildert Talisca seinen Weg nach Istanbul als bewussten Schritt. „Ich kam sehr ruhig und es war ganz allein meine Entscheidung„, sagte der Brasilianer und betonte zugleich, dass sein damaliger Klub den Abgang nicht begrüßt habe: „Der Al-Nassr-Vorstand wollte nicht, dass ich gehe.“ Für ihn habe dennoch die Herausforderung überwogen, in die Türkei zurückzukehren. Fenerbahce beschreibt er dabei als „wachsendes, sehr großes Projekt„.
„Ich bin für diese Aufgabe gekommen“: Titel-Druck und Blick auf das Rennen
Auch zur Lage im Meisterschaftskampf äußerte sich Talisca deutlich. Er verwies darauf, dass der Klub lange ohne Titel geblieben sei: „Der Klub wird seit elf Jahren nicht mehr Meister, also bin ich für diese Aufgabe gekommen.“ Gleichzeitig ordnete er die interne Situation ein und erinnerte an ein schwieriges Vorjahr. „Das letzte Jahr war aufgrund der Wahl und des Präsidentenwechsels ein schwieriges Jahr für den Verein„, sagte er – nun werde der Verein neu aufgebaut und sei „richtig gut gelaunt“.
Beim Blick auf die Tabelle wählte Talisca eine Mischung aus Kampfansage und Realismus: „Wir bewegen uns auf die Meisterschaft zu. Galatasaray liegt vorne, aber wir haben auch Probleme.“ Seine Botschaft ist klar: Fokus auf den Titel – trotz Hindernissen.
Nationalmannschaft-Frage: „Wenn ich angerufen werden muss, werde ich angerufen“
Auf die Frage nach einer möglichen Berufung in die brasilianische Nationalmannschaft erklärte Talisca, es habe keinen direkten Kontakt gegeben. „Ich hatte nie Kontakt zu Trainer„, sagte er und stellte den Leistungsanspruch in den Vordergrund: Ein Spieler müsse im Verein alles tun, um sich zu empfehlen. Seine Haltung fasst er pragmatisch zusammen: „Ich mache hier meinen Job und wenn ich angerufen werden muss, werde ich angerufen. Wenn nicht, gibt es nichts zu tun.“
Zukunftsplanung: Rückkehr nach Brasilien? „Nicht jetzt“
Auch zu möglichen späteren Schritten – inklusive einer Rückkehr nach Brasilien – bremst Talisca bewusst. „Nicht jetzt„, lautet seine klare Antwort. Sein Augenmerk liege darauf, mit Fenerbahce Titel zu gewinnen: „Mein Fokus liegt derzeit darauf, mit Fenerbahce Meisterschaften und Titel zu gewinnen. Ich denke noch nicht über diese Dinge nach„, sagte er und ergänzte: „Vielleicht später, wer weiß.“
Im Text wird zudem festgehalten, dass Talisca in dieser Saison mit dem Fenerbahce-Trikot auf starke Werte kommt und sein Vertrag am Saisonende ausläuft.
Trennungsglocken bei Szymanski: Fenerbahce soll Preis festgelegt haben
Parallel zu den Talisca-Aussagen steht Sebastian Szymanski im Fokus. Nach einem schwachen Eindruck im Pokalspiel gegen Besiktas und anhaltenden Fan-Reaktionen wird berichtet, dass Fenerbahce die Verkaufslinie abgesteckt habe. Laut Sabah soll der Klub einem Angebot im Bereich von zehn Millionen Euro positiv gegenüberstehen. Erwartet werde, dass ein Verein, der diese Zahl auf den Tisch legt, den 26-Jährigen verpflichten könnte.
Szymanski kommt in dieser Saison laut den vorliegenden Angaben auf 24 Einsätze mit zwei Toren und zwei Assists. Sein Marktwert wird mit zwölf Millionen Euro angegeben, sein Vertrag läuft bei Fenerbahce bis 2027.
Musaba-Eklat: Samsunspor startet Disziplinarverfahren und verweist auf FIFA-Regeln
Am heftigsten ist die Lage im Fall Anthony Musaba, dessen möglicher Wechsel zu Fenerbahce die Schlagzeilen prägt. Samsunspor hat den Beginn eines Disziplinarverfahrens offiziell bekannt gegeben und die Begründung deutlich formuliert. In der Erklärung heißt es sinngemäß, dass Musaba trotz gültigen Vertrags „ohne die schriftliche Genehmigung unseres Vereins nicht mit anderen Vereinen treffen“ dürfe. Ebenso könne „kein Verein ohne die Erlaubnis unseres Vereins Kontakt zu unseren Fußballern aufnehmen„.
Der Klub schildert außerdem konkrete Vorwürfe: Musaba habe nach Transfermeldungen „tatsächlich seine Beziehung zu unserem Verein abgebrochen„, ohne Erlaubnis nicht am Training teilgenommen und sich zudem geweigert, in den Spielkader aufgenommen zu werden. Samsunspor betont, alle Disziplinarverstöße seien „offiziell registriert“ und das Verfahren sei eingeleitet worden – als Reaktion auf den „offenen“ Verstoß gegen Vertrag und FIFA-Regeln.
Thomas Reis: „Was in den letzten Wochen passiert ist, hat mich enttäuscht“
Auch Thomas Reis, Trainer von Samsunspor, nahm Stellung. Er bestätigte, von dem Fenerbahce-Interesse gelesen zu haben und ordnete es ein: „Dies liegt in der Natur dieses Geschäfts„, sagte er. Zugleich zeigte er sich enttäuscht über die Entwicklung: „Was in den letzten Wochen passiert ist, hat mich offensichtlich enttäuscht.“ Seine Beobachtung: Wenn ein Spieler nicht mit Verstand und Herz dabei sei, lasse die Leistung nach – „was wir in den letzten Wochen offensichtlich beobachtet haben“.
Reis schilderte zudem ein Gespräch mit Musaba und machte den Planungsdruck deutlich: Er müsse als Trainer wissen, ob der Spieler bleiben wolle. Wenn nicht, müsse der Klub „eine neue Überweisung“ vornehmen. Im gleichen Kontext berichtete er, Musaba sei morgens zu einer Trainingsstunde eingeteilt worden, habe aber nicht trainiert. Trotzdem gelte formal weiterhin: „Infolgedessen ist er immer noch der Spieler von Samsunspor.“
Samsunspor widerspricht Galatasaray-Gerüchten und spricht von „unbegründeten“ Behauptungen
Zusätzlich reagierte Samsunspor auf Behauptungen, Klubpräsident Yüksel Yildirim habe Musaba Galatasaray angeboten. Der Verein widerspricht und betont, solche Darstellungen seien „unbegründet, unkritisch und irreführend„. Man stehe für „Transparenz, Ehrlichkeit und Bekenntnis zu ethischen Werten“ und begegne allen Klubs mit gleicher Distanz. Aussagen, Interviews oder Ansätze, wie sie in den Meldungen beschrieben würden, stünden „absolut nicht zur Debatte“.



17 Kommentare
Hayırlı Cumalar. Allah dualarınızı işitsin ve kabul etsin, inşallah
Liebe FB’li,
zuerst möchte ich uns allen aufgrund der ganzen negativen Ereignisse der letzten Woche und insbesondere Sadettin Baskan ein großes „gecmis olsun“ und Danke an alle sagen die sich in diesem heroischem Abwehrkampf beteiligt haben. Ich möchte auch Ali Koc, Sekip Mostoroglu und natürlich den vielen FB Anhängern die nach Silivri gegangen sind um vor dem Gerichtsgebäude Solidarität mit unserem Präsidenten zu zeigen vielen herzlichen Dank sagen, es ist für mich eine große Ehre Teil dieser FB Gemeinschaft zu sein.
Nun zu meinem Anliegen…..
JETZT ist meiner Ansicht nach der richtige Zeitpunkt um gegen unsere Feinde zurückzuschlagen, Sekip Baskan hat hier den Anfang gemacht und diese Leute um Aribogan und Co. einsperren lassen, nun müssen wir weitermachen und unsere Feinde ein für allemal vernichten. Wir müssen z.B. den TFF wg. unserer 9 Meisterschaften zwischen 1923 bis 1959 bei der türkischen Justiz anzeigen, außerdem müssen wir auch gegen GS juristisch wg. MERIT.KING, dem Fathi Terim Fond, der Osihmen Boxen, der 99 Punkte Saison, Ferhat Gündogdu oder diesen Bylocker vorgehen.
Außerdem müssen wir natürlich auch sportlich gegen unsere Feinde zurückschlagen wie gegen diesen Yüksel Yildirim der seit Jahren gegen uns hetzt indem wir diesen Musaba wegtransferieren und ihn in den Axsch…ihr wisst was ich meine….
Wir müssen in diesem Abwehrkrieg zurückfeuern, sprich den Gegner auskontern und zurückschlagen und zwar an allen Fronten. Wir müssen diesen Galata Byzantinern endlich zeigen wo der Hammer hängt und sie alle aus Anatolien vertreiben, jagt sie alle ins Marmarameer bilmiyorum anlatabildim mi?
Euer Effy07
Wo sind jetzt aufeinmal unsere besten Freunde aus dem gelb roten Lager hin ?????????? 👀👀👀👀👀
Er hat es gesagt.
https://x.com/i/status/2004426981899935954
Ali Koc büyük Adam!
https://haber.sol.org.tr/haber/futbolda-bahis-operasyonu-erdem-timur-gozaltina-alindi-404659
DIE SPUR HAT JETZT GS GEFUNDEN, DER EISBERG IST GEFALLEN JETZT VERPETZT JEDER JEDEN UM SEINE EIGENE HAUT ZU RETTEN
RESMEN SIKE YAPTI GALATASARAY WAR AUCH KLAR !!! ICH SAG DAS SEIT 5 JAHREN AMK
Ali Koc hat es immer gesagt !!! Yapi var yapi !!!!!
Ortaya cikiyoe yavas yavss
Weitere 29 verdächtige wurden neben Erdem Timur festgenommen.
FLASH !!!!
ERDEM TIMUR GALATASARAY YÖMETICI HAT MANIPULIERT UND WETTSKANDALE BETRIEBEN ER WURDE FESTGENOMMEN
ICH WILL DIE TÜRKISCHEN MEISTERSCHAFTEN ZURÜCK DIE UNTEE IHM GEWONNEN WURDEN
HARAM ZIKKIM ZEHIR OLSUN ORUSPU EVLATLARI
Was die Personalie Alexander Sörloth betrifft, bin ich ganz klar dagegen. Und zwar so sehr, dass ich die FB-Führung rund um Sadettin Saran in dieser Frage als kompletten Gegenentwurf zu meiner eigenen Vorstellung von Vereinsführung sehe.
Warum hat man hier eigentlich ständig Interesse an Spielern, die ihren Zenit bereits überschritten haben?
Sörloth spielt bei Atletico Madrid keine wichtige Rolle mehr und hat seinen Stammplatz verloren. Atletico hat erst letzte Saison 32 Millionen Euro Ablöse für ihn bezahlt. Deshalb kann es doch nicht ernsthaft sein, dass man nun über 30–35 Millionen Euro Ablöse nachdenkt. Damit würde man sich in ganz Spanien lächerlich machen. Für Atletico wäre das ein absoluter Glücksgriff.
Nur weil Sörloth die Liga kennt, will man offenbar einen sofort einsetzbaren Spieler für die Süper Lig, der keine lange Eingewöhnung braucht – und ist dafür bereit, völlig überzogene Summen zu zahlen.
Auch beim Gehalt passt vieles nicht zusammen: Sörloth verdient aktuell 6–7 Millionen Euro brutto, wovon ungefähr 50 % Steuern sind. Wie kommt man dann darauf, dass wir ihm 12 Millionen Euro brutto angeboten haben sollen? Wenn das wirklich stimmt, dann kann Ali Koç von mir aus direkt zurückkommen – und das meine ich ernst.
Für mich ist Sörloth ein absolutes No-Go. Wäre er ablösefrei und würde über drei Jahre insgesamt 36 Millionen Euro verdienen, dann könnte ich es mir selbst irgendwie noch gut einreden. Aber ein Gesamtpaket von knapp 70 Millionen Euro für so einen Spieler ist für mich schlicht nicht akzeptabel. DIESER TRANSFER DARF NICHT PASSIEREN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wenn Saran Sörloth selber kaufen möchte mit seinem eigenem Geld dann bitte schön und er kann nach dem er abgewählt worden ist, Sörloth auch nach Hause mitnehmen und was auch immer mit ihm anstellen.
Aber bei FB brauchen wir keinen Sörloth. Da behalte ich auch lieber En-Nesyri.
Abwarten, çay trinken, cool bleiben 😎 und immer schön lächeln 😀, ich hab‘s gesagt, wer zuletzt lacht lacht am besten! Ich fühle mich damit zu 100% bestätigt!
Sorry effy, diesmal musste ich deinen Spruch benutzen 🤣
Dieser Yüksel Yildirim der ein bekennender „koyu GS’li“ ist und nur so tut als würde ihm Samsunspor in irgendeiner Weise am Herzen liegen hat insbesondere in der Präsidentschaftszeit von diesem Ali Koc sein Maul sehr weit aufgerissen und gegen uns gehetzt wo er nur konnte.
Jetzt haben wir mit diesem Musaba Transfer die einmalige Gelegenheit ihn dafür in den Arxsch zu…pardon ich meinte natürlich ihn „bluten“ zu lassen und diese Gelegenheit sollte man beim Schopfe packen und ihm mit dem direkten Transfer von Musaba einen ordentlichen gelbmarineblauen Einlauf verpassen, findet ihr nicht auch liebe FB Anhänger?
FLASH !!
Unser Rechtsanwalt FB Sekip Mosturoglu hat eine Beschwerde wegen Fetö Operationen gestellt und Beweise vorgelegt, dabei wurden jetzt Ebru Köksal die im Galatasaray Yönetim Kurulu sitzt und Ahmet Gülüm der Galatasaray Mitglied ist und aktuell im Türkiye Voleybol Federasyonu im Vorstand sitzt FESTGENOMMEN !
Sie sitzen jetzt beide im Untersuchungshaft. Ich schließe daraus, das GS seine Spieler durch Fetö Gelder verpflichtet hat.
Mal gucken wie wieviele Fetös es bei Galatasaray noch gibt.
Selbst wenn du 500 weitere „Fetös bei Galatasaray“ meldest, die Tabelle ändert sich nicht.
#ForeverIkinci
#FB=Frau Buruk
#BizimHocamızSizinKocanız
@Fenerium1923
Sekip Mostoroglu der seinerzeit auch gelitten hat und ein Opfer dieser Intrige war hat alles Recht der Welt diese Leute bei der türkischen Justiz anzuzeigen, lt. Informationen soll dieser Lütfü Aribogan verschiedene Emails einem Feto Richter zugespielt haben und diese wurden nun in Form von .pdf Dateien auf seinem Rechner von der türkischen Polizei sichergestellt.
Auch gegen alle anderen Personen deren Namen hier in diesem Zusammenhang genannt werden sollten Ermittlungen eingeleitet werden, da sie seinerzeit beim TFF Amtsmissbrauch betrieben und geheime Informationen wie vertrauliche Aussagen von Aziz Yildirim zu dem Fall an Feto Richter weitergeleitet haben.
Übrigens hätte Sekip Mostoroglu auch in aktuellen Tagesthemen wie beim MERIT.KING Skandal und weiteren Anzeige gegen GS erstatten sollen, auch hier gibts eindeutige Beweise für illegale und kriminelle Aktivitäten seitens dieses Vereins, ich hoffe, dass hier die gelbmarineblauen Anwälte nachlegen und diese Leute verklagen was das Zeug hält, damit wir oder wenigstens unsere Kinder in der Türkei auch mal eines Tages einen sauberen Fussball erleben können.
@Fair Play
Du bist ein Feind der Türkei, anders kann man das nicht mehr erklären.
Musaba hat sogar zwei Ausstiegsklauseln: eine für das Ausland und eine für die Türkei. Dem Vernehmen nach dürfen ausländische Vereine 5 Mio. Euro Ablöse zahlen, in der Türkei sind es 6 Mio. Samsunspor hat in dieser Hinsicht trotzdem kein Mitspracherecht, außer wenn Musaba seinen Vertrag bei ihnen verletzt, zum Beispiel durch Nichterscheinen beim Training.
Ansonsten kann man Fenerbahçe hier nichts vorwerfen
Mit dem Disziplinarverfahren wird Samsunspor keinen Erfolg haben. Der Koka-Schnüffler gilt als unzurechnungsfähig.
Yüksel Yildirim hat Musaba Galatasaray angeboten, damit er mehr als die festgelegte Ausstiegsklausel fordern kann. Solche Menschen wie Yüksel Yildirim würden Musaba weltweit jedem Verein anbieten, nur um mehr Geld daraus zu bekommen.
Die Ausstiegsklausel für Musaba liegt bei 6 Millionen €. Jetzt wird FB AUS PRINZIP versuchen weniger zu zahlen.
Danke hierbei auch an Musaba, der hier jedes Angebot von GS auch abgelehnt hat und nur zu Fenerbahce möchte.
Dadurch werden wir Musaba insallah für 3-4 Millionen € verpflichten. Wäre Samsunspor korrekt gewesen, hätten wir die Ausstiegsklausel in Höhe von 6 Millionen € bezahlt.
Als Napoli die Ausstiegsklausel von Kim Min Jae gezogen hat, konnten wir auch nichts dagegen tun. Yapacak birsey yok, wenn sowas vereinbart worden ist, ist sowas vereinbart !!!!!!!!!!!! Jeder hat sich an seinem Vertrag zu halten Punkt.