Galatasaray

Champions League-Classics: Galatasaray verpasst Sensation gegen Real Madrid

Dank eines 3:0-Erfolgs im ersten Duell flog Real Madrid mit einem beruhigenden Vorsprung zum Viertelfinal-Rückspiel in Istanbul, doch Galatasaray gab sich noch lange nicht geschlagen…

Hintergrund

Sechs Tage zuvor hatte Madrid das Hinspiel mühelos gewonnen, Cristiano Ronaldo, Karim Benzema und der eingewechselte Gonzalo Higuaín erzielten die Treffer. José Mourinhos Truppe, die in der Liga Barcelona hinterherhechelte, konzentrierte sich vor allem darauf, nach elf Jahren des langen Wartens wieder die UEFA Champions League zu gewinnen.

Schlüsselspieler
  • Cristiano Ronaldo: Zuvor in der Saison hatte Ronaldo die Marke von 500 Spielen und 300 Toren in seiner bisherigen Karriere geknackt. 2012/13 war die dritte von sechs Spielzeiten in Folge, in denen er für Madrid mindestens 50 Treffer erzielte.
  • Wesley Sneijder: Der Ex-Madrid-Spieler war erst im Januar 2013 von Inter zu Galatasaray gewechselt. Nach einem guten Start in Istanbul spielte sich Sneijder mit dieser Partie in die Herzen der Fans.
  • Didier Drogba: Nachdem er Chelsea im Sommer 2012 nach dem Triumph in der UEFA Champions League verlassen hatte, kam Drogba nach einem kurzen Aufenthalt in China wenige Tage nach Sneijder nach Istanbul.
Was dann geschah

Nach Ronaldos Tor in der siebten Minute musste Galatasaray schon fünf Treffer erzielen, weshalb das Duell frühzeitig entschieden schien. Erst nach 57 Minuten waren die Türken im Spiel angekommen, als Emmanuel Eboué nach Vorarbeit von Sneijder der Ausgleich gelang.

Nachdem der Niederländer eine große Gelegenheit vergeben hatte, machte er es 20 Minuten vor Schluss besser und traf zum 2:1. Die Feierlichkeiten waren gerade verstummt, da erhöhte Drogba nach einem Pass von Nordin Amrabat per Hacke auf 3:1. Jetzt schien alles möglich, vor allem als der eingewechselte Álvaro Arbeloa vom Platz gestellt wurde. Doch in der Nachspielzeit beseitigte Ronaldo mit seinem zweiten Tor die restlichen Zweifel.

Reaktionen

Fatih Terim, Trainer Galatasaray: “Unsere Pausenansprache zielte auf den Wunsch ab, das Spiel nicht zu verlieren, und das war ausschlaggebend für den Sieg. Nach dem dritten Tor haben wir vom Halbfinale geträumt. Wenn Drogbas Abschluss reingegangen wäre, hätte sich alles geändert.”

José Mourinho, Trainer Madrid: “Ich habe an der Seitenlinie keine Zeit, nervös zu werden. Ich weiß, dass Galatasaray stark ist, vor allem mental. Sie haben heute nicht mit elf Mann gespielt, sondern mit 50 000 – unglaublichen Fans. Es war hart, sie haben heute den Sieg verdient. Wir stehen im Halbfinale, das ist alles, was zählt.”

Im Anschluss

Im Halbfinale bekam es Real mit Dortmund zu tun. Im Hinspiel siegte der BVB dank eines Viererpacks von Robert Lewandowski mit 4:1. Im zweiten Duell stand es bis in die Schlussphase hinein trotz guter Chancen auf beiden Seiten 0:0, ehe Karim Benzema und Sergio Ramos in den letzten sieben Minuten für eine aufregende Schlussphase sorgten. Doch der BVB hielt stand und zitterte sich ins Endspiel.


Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst auf www.uefa.com

Link: https://de.uefa.com/uefachampionsleague/news/025b-0f0eef65c983-3dca4343a3ee-1000–hintergrund-galatasaray-real-madrid-3-2/


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