Inter Mailand will die Zusammenarbeit mit Hakan Calhanoglu in ein langfristiges Projekt verwandeln – und damit ein klares Signal an die Konkurrenz senden. Obwohl der aktuelle Vertrag des 31-jährigen Nationalspielers noch bis 2027 läuft, hat die Klubführung bereits einen Plan ausgearbeitet, um den „Kopf“ des Teams möglichst bis zum Karriereende in Mailand zu halten. Diese Entwicklung folgt auf eine Zeit, in der der türkische Nationalmannschaftskapitän mehrfach mit dem türkischen Meister Galatasaray in Verbindung gebracht wurde.
Offizielle Schritte: Inter nimmt Kontakt zu Calhanoglus Umfeld auf
Wie Corriere dello Sport berichtet, hat Inter entschieden, Verhandlungen mit dem Berater von Hakan Calhanoglu, Gordon Stipic, aufzunehmen. Ziel ist eine Vertragsverlängerung bis 2029 – also um zwei Jahre über das aktuelle Laufzeitende hinaus. Die Gespräche sollen demnach noch im Januar 2026 offiziell beginnen.
Schlüsselrolle unter Cristian Chivu
Sportlich gilt Calhanoglu als unverzichtbar. Der Mittelfeldspieler spielt eine zentrale Rolle in den Spielplänen von Trainer Cristian Chivu und wird intern als Taktgeber und Fixpunkt des Systems gesehen. Genau diese Stabilität wollen die „Nerazzurri“ mit der geplanten Verlängerung absichern – und zugleich den Wert des Spielers langfristig erhalten.
6,5 Millionen Euro netto: Gehaltsniveau soll gehalten werden
Nach Lautaro Martinez zählt Hakan Calhanoglu mit einem Jahresgehalt von 6,5 Millionen Euro netto zu den bestbezahlten Spielern im Kader. Die Strategie von Inter ist dabei klar: Das aktuelle Gehaltsniveau soll beibehalten werden, während die Vertragslaufzeit verlängert wird – ein Ansatz, der Kontinuität und Planbarkeit verbinden soll.
Signalwirkung Richtung Transfermarkt: Türen sollen sich schließen
Der Schritt hat auch eine deutliche Außenwirkung. Denn der Name Calhanoglu wurde im Sommer, aber auch im aktuellen Winter, häufig bei Galatasaray gehandelt. Mit dem Plan einer Verlängerung bis 2029 würde Inter diese Spekulationen spürbar abkühlen – und den Fokus klar auf ein langfristiges Projekt in Mailand lenken.

