„Ein Traum ist wahr geworden“: Musaba startet mit klarer Botschaft in Istanbul
Anthony Musaba hat nach seinem Wechsel zu Fenerbahce über seine ersten Eindrücke gesprochen – und dabei keinen Zweifel an seiner Haltung gelassen. Im Format „Interview des Tages“ bei FBTV beschrieb der 25-Jährige den Schritt als Erfüllung eines großen Ziels: „Ich fühle mich perfekt. Denn mein Traum, beim größten Verein des Landes zu spielen, ist wahr geworden.“ ihn ist Fenerbahce „einer der größten Vereine der Welt“ – und genau daraus leitet er Stolz und Verantwortung ab.
Links oder rechts: Musaba nimmt den Konkurrenzkampf an
Sportlich sieht sich Musaba bevorzugt auf dem linken Flügel, kündigte aber maximale Flexibilität an. Seine Kernaussage: Er bleibt nicht stehen, egal auf welcher Seite er eingesetzt wird. Er kann nach eigener Darstellung auf beiden Außenbahnen spielen und will den internen Wettbewerb als Vorteil nutzen. Gerade in einem Kader mit „hochrangigen Spielern“ sieht er die tägliche Herausforderung als Motor: „Der interne Wettstreit tut mir gut. Es wird mich nur besser machen.“
Der „Trick“ für schnelle Anpassung: Glaube, Arbeit, Wiederholung
Auch seine beidfüßige Spielweise ordnet Musaba klar ein: „Training, Training und Training.“ Wenn Abläufe im Spiel immer wiederholt werden, werde es automatisch – und genau das sei eines seiner wichtigsten Merkmale. Daraus ergibt sich für ihn die praktische Konsequenz: links oder rechts, ist kein Problem, weil er mit beiden Füßen agieren kann.
Seinen Ansatz, sich schnell an die Trendyol Süper Lig anzupassen, brachte er auf eine einfache Formel: an sich selbst glauben und niemals aufgeben. Er betonte, dass Träume nicht an ein bestimmtes Alter gebunden sind: Manche erreichen sie mit 20, andere mit 27, andere mit 25 – entscheidend seien Überzeugung und Arbeit. Die Quintessenz ist klar: Wer glaubt und hart arbeitet, hat seine Zeit.
Meisterschaft als Auftrag: „Wir bringen die Trophäe zurück“
Beim großen Ziel machte Musaba eine unmissverständliche Ansage. Er verwies darauf, dass es lange her sei, seit Fenerbahce die Meisterschaft gewonnen hat – und setzte genau dort an: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Trophäe in dieser Saison dorthin zurückbringen werden, wo sie hingehört.“ Dazu passt der Ton für die kommenden Monate: „Wir werden hart arbeiten, um diese Saison Meister zu werden.“
Vorfreude auf die Fans – und der Blick auf Aston Villa
Besonders gespannt ist Musaba auf das erste Heimspiel vor den eigenen Fans. Er kennt die Atmosphäre aus der Ferne, erwartet aber vor Ort eine andere Wucht – und will vorbereitet sein. Als möglichen Gegner nannte er Aston Villa und stellte sich auf ein intensives Spiel ein: ein großer Kampf, aber zugleich maximale Vorfreude auf die Tribünen.
Vertrag bis 2030 und ein besonderer Platz in der Klubhistorie
Fenerbahce band Anthony Musaba nach dem Transfer mit einem Vertrag bis 2030. Mit der Unterschrift wurde er zugleich der achte niederländische Spieler in der Vereinsgeschichte. In seiner Laufbahn durchlief er in den Niederlanden die Nachwuchsbereiche von Vitesse Arnheim und NEC Nijmegen, wechselte später nach AS Monaco und spielte unter anderem für Cercle Brügge, SC Heerenveen sowie FC Metz, bevor er vor der Saison 2023/24 bei Sheffield Wednesday unterschrieb.
Zu Beginn dieser Saison kam er in die Türkei und sammelte in 25 Spielen direkte Scorerpunkte: Sechs Tore und vier Assists. Aktuell steht zudem mit Jayden Oosterwolde bereits ein weiterer Niederländer im Kader, der seit Januar 2023 für Fenerbahce aktiv ist.
Die niederländische Spur bei Fenerbahce
In der Klubgeschichte trugen bislang folgende Niederländer das Trikot von Fenerbahce: Pierre Van Hooijdonk, Dirk Kuyt, Robin van Persie, Gregory van der Wiel, Jeremain Lens, Vincent Janssen, Jayden Oosterwolde – und nun Anthony Musaba.



4 Kommentare
Anthony Musaba erklärt seinen Süper-Lig-Trick: Ich verweigere das Training, breche meinen Vertrag, erscheine nicht mehr und erzwinge meinen Wechsel. Würde ich auch gerne machen 🙂
Ich habe gehört, dass Anthony Musaba in der Jugend bei NEC Nijmegen mit Ferdi Kadioglu zusammengespielt hat und seitdem mit ihm sehr gut befreundet ist, deshalb denke ich, dass das auch eine (große) Rolle bei seinem Wechsel zu FB gespielt hat.
Und deshalb habe ich was Musaba angeht auch ein sehr ein positives Gefühl, wenn er annähernd den „Ferdi Effekt“ bei FB zeigt, dann wäre ich hochzufrieden mit ihm.
Ich denke schon, dass wir viel Freunde mit ihm haben werden und da muss sich dann insbesondere Kerem Aktürkoglu auf der LA Seite warm anziehen, ich meine wenn er mit seinen sportlichen Leistungen auch in der Rückrunde so weitermacht, dann werden wir in Kürze Musaba in der FB Startformation sehen.
Ich sehe Kerem nicht auf dem linken Flügel. Meiner Meinung nach fehlt ihm dort die nötige Technik, und er bringt zu selten gefährliche Bälle in den Strafraum. Sein größter Beitrag beschränkt sich häufig auf Abstauber-Tore, darüber hinaus fehlt es an Effektivität.
Oft wirkt er eher als Belastung für die Mannschaft, da er viele Angriffe durch Ballverluste unterbricht. Zudem lässt er sich meiner Ansicht nach zu leicht fallen. Das mag bei Galatasaray funktioniert haben, wo vieles schneller abgepfiffen und stärker kontrolliert wurde, aber bei Fenerbahçe können wir uns so etwas nicht erlauben.
Beim Kerem Aktürkoglu Transfer hat sich der ehemalige FB Vorstand keinerlei Gedanken darüber gemacht, was für einen Spielertypen wir auf der linken Außenbahn brauchen und gegen was für destruktive Gegner wir es zumeist in dieser Süperlig zu tun haben.
Aktürkoglu ist für mich ein Spieler der an der Linie, sprich der gegnerischen Abwehrkette auf tiefe Bälle lauert um durch seine Geschwindigkeit und Tiefenläufe 1:1 Situationen zu generieren, da wir aber in der Süperlig zu 90% gegen sehr tief stehende Mannschaften antreten müssen kommt seine Stärke hier gar nicht zum tragen.
Hier hat sich dieser Hakan Safi durch diesen sinnlosen Transfer einfach nur ein persönliches Presitigeprojekt ohne Sinn und Verstand angegeinet in der Hoffnug von sich reden zu machen um vielleicht eines Tages für das Amt des FB Präsidenten zu kandidieren, so eine Art Selbstprofilierung auf Kosten von FB sozusagen.
Wir brauchen auf den FB Flügeln eher Spieler die sich in 1:1 Situationen durchsetzen können wie z.B. einen Spielertypen wie Leroy Sane der einige Gegenspieler auf sich ziehen kann, damit Freiräume für seine Mitspieler aufreißt und durch kluge Pässe Torchancen kreiiert, so einen Spieler haben wir bei FB einfach nicht.