Süper Lig

Abdullah Avci mit Rückendeckung für Arda Turan

Das „enfant terrible“ des türkischen Fußballs bekommt unter Chefcoach Abdullah Avci eine weitere Bewährungschance. Nach seiner abgelaufenen Zwölf-Spiele-Sperre aus der Vorsaison stand Arda Turanim letzten Heimspiel gegen Kayserispor (1:0) wieder im Kader der Orange-Blauen. Geht es nach Trainer Abdullah Avci, könnte der bald 32-jährige ehemalige türkische Nationalspieler bald schon wieder aktiv auf dem Platz stehen. „Arda hat schon immer gut trainiert, doch jetzt trainiert er sogar noch besser. Wir alle möchten ihn spielen sehen, denn er ist ein wertvoller Spieler für den türkischen Fußball. Wir versuchen im Moment zu planen, wie wir ihn am besten zur Geltung bringen können“, attestiert ihm der Basaksehir-Coach ein fleißiges Arbeitszeugnis. Die regelmäßigen Eskapaden scheint ihm Avci verziehen zu haben: „Er ist ein emotionaler Mensch, daher kann es sein, dass er gewisse Probleme hatte. Doch er hat das nie auf seine Arbeit übertragen. Und wir haben über sein Privatleben nie ein großes Thema innerhalb des Vereins gemacht.“

„Normal, dass die Titelkandidaten Punkte liegenlassen!“

Stellung bezog der Coach auch zum Meisterschaftsrennen in der Süper Lig. Die vielen Punktverluste der Titelkandidaten seien keine Überraschung, so Avci. „Jedes Spiel und jeder Gegner sind eine Herausforderung. Heutzutage können Besiktas, Fenerbahce oder Trabzonspor ohne Probleme Punkte liegenlassen. Auch wir. Das wird auch so weitergehen.“ Konkrete Saisonziele will der 55-Jährige daher nicht ausgeben. Avci weiter: „Manchmal sind die Ergebnisse vorteilhaft für uns, manchmal für unsere Rivalen. Fakt ist: Wir sind inzwischen seit drei Jahren im Titelrennen und waren bis zum Ende ambitioniert. Dieses Jahr möchten wir keine Zeit verlieren und unseren Weg weitergehen.“ Auf Kapitän Emre Belözoglu muss Avci nach wie vor verzichten. Der Routinier laboriert noch an einer hartnäckigen Muskelverletzung. Avci dazu: „Mit ihm gewinnt unser Mittelfeld an Qualität. Er wird aber auch diese Woche fehlen. Da wir viele Spieler im Mittelfeld zu Verfügung haben und alle das System kennen, werden wir das kompensieren.“


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