Galatasaray

Vor dem Alles-oder-nichts-Duell in Madrid – Galatasaray-Coach Terim: „Wir haben nichts zu verlieren!“

Am morgigen Mittwochabend um 21:00 Uhr (MEZ) geht es für Galatasaray im Santiago Bernabeu-Stadion bei Real Madrid um alles oder nichts. Im vierten Gruppenspiel der UEFA Champions League dürfen die Gelb-Roten bei den “Königlichen” nicht als Verlierer vom Platz gehen, um die Möglichkeit auf ein theoretisches Weiterkommen am Leben zu erhalten. Dessen ist sich auch Chefcoach Fatih Terim bewusst: „Wenn wir die ganze mathematisch betrachten, dann können wir ganz klar sehen, dass wir den Fokus bei einer Niederlage auf die UEFA Europa League setzen müssen. Im Grunde haben wir nichts zu verlieren. Wir gehen mit diesem Gedanken ins Spiel, aber dies bedeutet nicht, dass wir überhastet sein werden.“ Terim kündigte im weiteren Verlauf auch Wechsel in der Startformation an: „Wir haben ein paar Probleme. Eines von ihnen ist Yuto Nagatomo. Sener Özbayrakli hat sich unglücklich verletzt, während er in guter Form war. Wir hätten ihn hier einsetzen können. Nichtsdestotrotz bin ich mit der Einstellung und dem Auftreten meiner Schützlinge zufrieden. Wir gehen die Sache gemeinsam an und wir brauchen jeden einzelnen von ihnen. Bei einigen Spielern bin ich mir noch unsicher.“

Mangelnde Tore machen zu schaffen

Nach drei Spieltagen stehen die “Löwen” mit einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz der Gruppe A hinter Paris Saint Germain (9), Real Madrid (4) und dem FC Brügge (2). Die Fans sind aber insbesondere aufgrund der mangelnden Tore besorgt. Im bisherigen Verlauf der “Königsklasse” trafen die Istanbuler noch kein einziges Mal: „Vielleicht haben wir bislang noch keinen Treffer erzielt, aber Galatasaray hat in der Vergangenheit viele Torschützenkönige hervorgebracht. Allein unsere Philosophie ist es, offensiv zu agieren. Es ist nicht so, dass wir nicht zu Torchancen gekommen wären, sondern unsere nicht ausgenutzt haben. Wir sind im Hinspiel innerhalb von eineinhalb Minuten zu drei glasklaren Chancen gekommen. Nach dem Gegentreffer war es nicht einfach. Nun heißt es Tore schießen. Auch hier in Madrid wird es nicht leicht sein, aber wir haben bislang überall auf der Welt gegen alle Mannschaften gespielt. Ich möchte eine Mannschaft sehen, die keine Angst hat zu verlieren. Die Spieler werden bei einer Niederlage nicht verantwortlich gemacht, sondern wir nehmen die Schuld auf uns. Deswegen hoffe ich, dass sie vor nichts und niemandem Angst haben. Wer soll euch schon etwas sagen, wenn ihr in Madrid gegen Real verliert? Es ist bedeutend, wenn man Real hier schlägt.“

Terim schwärmt von Bale

Auf die Frage bezüglich seiner Meinung um Problemkind Gareth Bale beim Gegner, engegnete der 66-jährige Übungsleiter mit den Worten: „Ich werde bei Real Madrid keinen Spieler als besser oder schlechter darstellen können, denn sie sind alle sehr stark. Wir haben uns keine Überlegungen gemacht, wer beim Gegner auflaufen könnte. Wenn Bale bei uns spielen würde, wäre ich natürlich zufrieden. Aber ansonsten werde ich bezüglich der Entscheidung meines Amtskollegen kein Wort verlieren. Bale ist ein sehr guter Spieler mit einem guten linken Fuß. Im Endeffekt entscheidet der Trainer, ob ein Fußballer spielt oder nicht. Nicht nur bei Real, sondern auch bei Galatasaray, Juventus Turin oder Inter Mailand. Wenn einer nicht spielt, dann wird eben darüber diskutiert, wieso er nicht spielt.“

Andone: „Ein Punkt wäre auch gut“

Die rumänische Leihgabe von Brighton & Hove Albion, Florin Andone, vertrat in den letzten fünf Spielen den verletzten Radamel Falcao teilweise erfolgreich. In Abwesenheit des kolumbianischen Superstars gelangen ihm bislang zwei Treffer. Vor der Begegnung in Madrid sprach der frühere La Liga-Spieler über die bevorstehenden Spiele in der Champions League. Mit einem Punkt wäre der 26-Jährige zufrieden: „Es ist kein normales Spiel, wenn man in der Königsklasse spielt. Wir haben nur noch drei Spiele vor uns und möchten so viele Punkte wie möglich holen. Hoffentlich schaffen wir es morgen als Sieger vom Platz zu gehen. Zumindest ein Punkt muss unser Ziel sein. Vielleicht ist es ein Vorteil für mich, dass ich gegen Real so oft gespielt habe. Im ersten Spiel kamen wir zu vielen Chancen, konnten sie aber nicht nutzen. Diesmal müssen wir es anders handhaben und volle Konzentration zeigen.“

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M. Cihad Kökten

M. Cihad Kökten

1 Kommentar

  1. Avatar
    6. November 2019 um 6:22 —

    wer freut sich auch wieder auf belhanda, babel, mariano und marcao??? -.-

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