Kaufoption wird gezogen: „Es wäre verrückt, ihn nicht mitzunehmen“
Semih Kilicsoy steht vor dem festen Wechsel zu Cagliari Calcio, berichtet Sky Sport. Der italienische Erstligist will die vereinbarte Kaufoption in Höhe von zwölf Millionen Euro aktivieren und den Stürmer von Besiktas dauerhaft binden. Sportdirektor Guido Angelozzi brachte die Entscheidung in einem Interview auf den Punkt: „Wie können wir das nicht, es wäre verrückt, es nicht zu tun!“
Vergleich mit Gerd Müller und der Montella-Besuch
Angelozzi unterstrich die Einschätzung mit deutlichen Worten zur Perspektive des Angreifers. Er verwies auf das Geburtsjahr 2005 und betonte das „erhebliche Potenzial“ des Spielers. In seiner Bewertung zog er sogar einen Vergleich zu Gerd Müller und verwies auf die Aufmerksamkeit aus dem europäischen Fußball. Außerdem schilderte er einen Besuch von Nationaltrainer Vincenzo Montella bei Cagliari: Montella habe Kilicsoy als „sehr interessanten Spieler“ bezeichnet und auf die Rolle als Mittelstürmer verwiesen.
Leistungsdaten in Italien: Vier Tore trotz begrenzter Einsatzzeit
Kilicsoy erhielt bei Cagliari nicht durchgehend viele Minuten, setzte aber klare Akzente. In den Einsätzen für den Serie-A-Klub erzielte er vier Tore und machte damit nachhaltig auf sich aufmerksam. Genau diese Effizienz bildet die Grundlage für die Entscheidung, die Kaufoption nun fest zu ziehen. Zuletzt wurde er zum festen Bestandteil der Startelf und machte mit seinen Leistungen und seinen sehenswerten Toren auf sich aufmerksam.
Angelozzis Zielbild: „Wenn er so weitermacht, wird er ein 40-Millionen-Euro-Fußballer“
Neben dem festen Transfer skizzierte Angelozzi auch die wirtschaftliche Dimension, die Cagliari in Kilicsoy sieht. „Wenn er so weitermacht, wird er ein 40-Millionen-Euro-Fußballer„, sagte der Sportdirektor und stellte damit eine klare Bewertung für die mittelfristige Entwicklung in den Raum. Für Cagliari wäre Kilicsoy damit nicht nur sportlich, sondern auch strategisch ein Schlüsselprojekt.
Vertrag bis 2030: Cagliari plant langfristig
Cagliari arbeitet zudem an der langfristigen vertraglichen Absicherung. Journalist Nicolo Schira berichtet, dass der Klub einen Vertrag bis 2030 vorbereitet. Damit würde Kilicsoy nach der festen Verpflichtung nicht nur gehalten, sondern auch als zentraler Baustein für die kommenden Jahre eingeplant.


