Bei Real Madrid beginnt eine neue Trainerphase. Nach der Trennung von Xabi Alonso (GazeteFutbol berichtete) steht nun Alvaro Arbeloa an der Seitenlinie – und mit dem Wechsel auf dem Chefposten entstehen sofort neue Fragen zur Kaderplanung. Besonders aufmerksam wird auf Arda Güler geblickt, der in der Alonso-Zeit an Profil gewann und sein Potenzial auf höchstem Niveau sichtbar machte.
Richtungswechsel nach Alonso: Wie sich die Hierarchie verschieben kann
Der Text beschreibt, dass Arda Güler in der Phase unter Xabi Alonso sportlich einen deutlichen Schritt nach vorn machte. Genau deshalb wird die Trennung als möglicher Wendepunkt gesehen: Mit einem neuen Trainer verschieben sich Rollen, Prioritäten und die Bewertung einzelner Positionen oft schneller, als es von außen wirkt.
In diesem Kontext heißt es, der „Wind“ könne sich drehen. Gemeint ist: Güler könnte unter Arbeloa eine andere Ausgangslage vorfinden – nicht zwingend wegen fehlender Qualität, sondern weil Kaderentscheidungen neue Konkurrenzsituationen schaffen können.
Nico Paz als Transferziel: Rückholoption nach Como steht im Raum
Im Zentrum des Berichts steht Nico Paz. Der Offensivspieler stammt aus der Nachwuchsstruktur von Real Madrid und wurde demnach 2024 an Como Calcio verkauft. Gleichzeitig soll sich Real Madrid eine Option gesichert haben, den Spieler zurückzuholen. Nun wird beschrieben, dass die „Königlichen“ kurz davor stehen könnten, diese Option zu ziehen – und dass der Impuls dafür mit dem Trainerwechsel zusammenhängt.
Damit würde Arbeloa nicht nur sportlich eine neue Linie markieren, sondern auch strukturell: Eine Rückkehr von Paz wäre ein klares Signal, dass interne Lösungen und bekannte Profile eine zentrale Rolle in der Kaderplanung spielen sollen.
Bericht sieht Konkurrenzdruck für Arda Güler
El Nacional bewertet den möglichen Deal als direkte Herausforderung für Arda Güler. Die Argumentation: Sollte Nico Paz zurückkehren, könnte das die Einsatzchancen und die Rolle von Güler im Team beeinflussen. Es wird sogar die Möglichkeit erwähnt, dass ein solcher Transfer einen Dominoeffekt auslöst, der bis zu grundsätzlichen Entscheidungen reicht.
Im Bericht wird die Situation zugespitzt: Der Transfer könne „der erste große Schritt der Arbeloa-Ära“ sein – und zugleich eine Personalie, die neue Spannungen im Kader erzeugt. Die Formulierung deutet an, dass Real Madrid intern bereits Szenarien durchspielt, wie sich die Besetzung im offensiven Mittelfeld entwickeln könnte.
„Erster großer Schritt der Arbeloa-Ära“: Zitat und Deutung
Die spanische Zeitung fasst die Bedeutung des möglichen Wechsels in einem deutlichen Satz zusammen: „Der Transfer von Nico Paz könnte der erste große Wechsel der Arbeloa-Ära sein, er könnte aber auch der Auslöser für die erste bedeutende Trennung sein.“ Diese Einschätzung wird mit dem Begriff Dominoeffekt verbunden und ausdrücklich in Richtung Santiago Bernabeu verortet.
Ob es tatsächlich so weit kommt, hängt davon ab, ob Real Madrid die Rückholoption nun aktiviert und wie Arbeloa die Rollen in seinem System verteilt. Klar ist: Allein die Diskussion zeigt, wie schnell sich die Dynamik um Arda Güler nach einem Trainerwechsel verändern kann – gerade dann, wenn ein Klub wie Real Madrid parallel aktiv am Kader nachjustiert.


