Der Star-Trainer von Real Madrid, Jose Mourinho, hat sich in einem ausführlichen Gespräch mit den Medien geäußert und dabei auch auf seine Zeit bei Fenerbahce zurückgeblickt. Der portugiesische Übungsleiter betonte, dass der Klub aus Kadiköy für ihn persönlich stets eine besondere Bedeutung behalten würden. Gleichzeitig nutzte der Erfolgscoach die Gelegenheit zu einer gewohnt deutlichen Kritik an den Unparteiischen im türkischen Oberhaus und schlug den Bogen zu seinen weiteren Karrierestationen.
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Verhältnis zu Unparteiischen: Mourinho sieht sich nicht als Verursacher
Im Interview mit der italienischen Tageszeitung Corriere dello Sport wurde der Fußballlehrer explizit auf sein mitunter angespanntes Verhältnis zu den Schiedsrichtern angesprochen. Auf die Frage, worin genau sein Problem mit den Unparteiischen liege, entgegnete Mourinho unmissverständlich: „Ich glaube nicht, dass ich das Problem bin. Ich denke, es hat eher mit dem unglücklichen Zeitpunkt zu tun, zu dem ich zu bestimmten Vereinen gekommen bin.“

Vergleich zwischen Negreira-Fall und Schiedsrichter-Skandal in der Türkei
Zur Untermauerung seiner These zog der Übungsleiter Parallelen zwischen seiner ersten Amtszeit in Spanien sowie seinen Erfahrungen im türkischen Fußball. Mourinho führte aus: „Hier bei Real Madrid habe ich die entscheidenden Jahre des Negreira-Falls erlebt. Niemand wusste davon, aber wir haben diese Zeit durchlebt und mussten die Konsequenzen tragen. Inzwischen ist es ein Thema, von dem jeder weiß. Danach gab es in der Türkei einen großen Skandal. Ich habe mich immer wieder in solchen Situationen wiedergefunden.“ Damit stellte der Cheftrainer klar, dass er die verheerenden Ereignisse rund um das Schiedsrichterwesen in der Trendyol Süper Lig als festen Bestandteil seiner eigenen Trainerhistorie einordnet.



