„Ich treffe mich oft mit Semih“: Inler beschreibt Kilicsoys Situation bei Cagliari
Semih Kilicsoy steht in Italien im Fokus. Nach seinen Toren gegen SC Pisa und FC Turin holte Cagliari wichtige Punkte, der Angreifer rückte stärker in den Mittelpunkt – und offenbar auch intern wächst sein Standing. Inler betonte im Gespräch, dass Kilicsoy in der Mannschaft gut ankommt und sich in seinem Umfeld wohlfühlt.
Inler sagte: „Ich treffe mich oft mit Semih. Er hat kürzlich ein Tor geschossen. Die Spieler mögen ihn. Ich habe dort Freunde, seine Trainer sind ehemalige Fußballer. Er ist sehr glücklich.“ Er ergänzte, dass gerade bei Talenten die Begleitung außerhalb des Platzes eine zentrale Rolle spielt: „Das Wichtigste ist das Prozessmanagement. Ob Türke oder Afrikaner, man muss ihn managen. Mit solchen Spielern muss man viel reden. Man muss sie motivieren.“
Spielzeit als Schlüssel: „Semih hat langsam Spielzeit bekommen“
Inler machte deutlich, dass der Weg über kontrollierte Einsätze oft nachhaltiger ist als ein sprunghafter Durchbruch. „Semih hat langsam Spielzeit bekommen„, sagte er – und ordnete das als Teil eines Aufbauprozesses ein, der Geduld verlangt. Gleichzeitig betonte er seine persönliche Rolle und Nähe: „Als sein älterer Bruder tue ich alles, was ich kann, für ihn.“
Ob daraus eine Rückkehr zu Besiktas wird, blieb offen. Inler verwies stattdessen auf Timing und Entwicklung: „Wir brauchen auch ein Profil wie Semih. Vielleicht war der Zeitpunkt nicht günstig.“ Seine Botschaft ging aber klar in Richtung Zukunft: „Langsam bekommt er mehr Spielzeit und ist glücklich hier. Semih wird hoffentlich eine schöne Karriere machen.“
Auch Calhanoglu, Yildiz und Celik: Inlers Blick auf die Serie-A-Türken
Neben Kilicsoy sprach Inler auch über weitere prominente Namen. Zu Hakan Calhanoglu sagte er, dass er zuletzt mit ihm gesprochen habe und der Mittelfeldspieler „hier zufrieden“ sei. Bei Kenan Yildiz verwies Inler auf ein Gespräch mit Trainer Luciano Spalletti und schilderte, dass der Coach große Stücke auf den Youngster hält.
Inler sagte: „Ich habe mit Spalletti gesprochen. Er mag Kenan sehr. Er sagte, er wolle Kenan mehr in einer Führungsrolle einsetzen.“ Zudem betonte er: „Er ist sehr glücklich. Seine Leistung kann man ja sehen.“ Auch Zeki Celik bekam ein positives Urteil: „„Auch Zeki zeigt in Rom unter Gasperini gute Leistungen.“
Warum Inlers Aussagen für Besiktas besonders spannend sind
Die Aussagen treffen einen Nerv, weil sie mehrere Ebenen verbinden: Kilicsoy liefert sportliche Argumente, sein Umfeld passt, die Entwicklung läuft kontrolliert – und gleichzeitig bleibt die Frage nach der langfristigen Perspektive im Raum. Inler spricht nicht über schnelle Lösungen, sondern über Geduld, Führung und die richtige Betreuung. Genau das macht seine Sätze so aufschlussreich: Sie sind weniger Transfer-Gerücht, mehr Einblick in die Mechanik, wie ein Talent in einer anspruchsvollen Liga stabil wächst.


