Buruks Entscheidung: Sane reist mit, spielt aber nicht
Dass Sane überhaupt mit nach Rize reiste, wurde als Signal gewertet, dass die Belastbarkeit wieder hergestellt ist. Für den konkreten Einsatz entschied sich der Trainer jedoch bewusst dagegen. Im Umfeld wurde die Maßnahme als klassischer Präventionsschritt verstanden: keine unnötige Minute, bevor das medizinische Team und der Trainerstab grünes Licht für volle Intensität geben.
Comeback gegen Juventus: Termin und Rahmen sind klar
Der Plan richtet sich klar auf die Champions-League-Play-offs gegen Juventus. Galatasaray empfängt Juventus am 16. Februar im ersten Playoff-Spiel der UEFA Champions League. Das Rückspiel findet am 25. Februar in Turin statt. In dieser Phase soll Sane wieder eine Option für den Kader sein, nachdem er in Istanbul weiter trainiert.
Sanes Saisonwerte: 28 Einsätze, 6 Tore, 7 Assists
Sane absolvierte in dieser Saison für Galatasaray insgesamt 28 Spiele. In diesen Partien erzielte der 30-Jährige sechs Tore und verbuchte sieben Assists. Damit gehört er zu den Spielern, deren Output im letzten Drittel für Buruks System zentral bleibt.
Winterfenster bei Galatasaray: Fünf Neuzugänge, klare Kostenstruktur
Parallel zur sportlichen Planung rund um Sane arbeitete Galatasaray im Winter-Transferfenster am Kader. In der zweiten Transfer- und Registrierungsphase band der Klub fünf Spieler an sich. Der Verein setzte damit zusätzliche Impulse, während er seinen Weg in Trendyol Süper Lig, UEFA Champions League und im türkischen Pokal fortsetzt.
Für diese fünf Neuzugänge zahlte Galatasaray insgesamt 9.350.000 Euro. Davon entfielen 6,5 Millionen Euro auf Renato Nhaga, zwei Millionen Euro auf die Leihe von Noa Lang, 500.000 Euro auf die Leihe von Sacha Boey sowie 350.000 Euro auf Can Armando Güner. Yaser Asprilla kam ebenfalls per Leihe, allerdings ohne Leihgebühr.
Die fünf Transfers im Überblick: Verträge, Leihen und Summen
Noa Lang wechselte vom SSC Neapel per Leihe bis Saisonende und kostete zwei Millionen Euro. Yaser Asprilla kam vom FC Girona als Leihspieler ohne Ablöse bis Saisonende. Renato Nhaga wechselte von Casa Pia und unterschrieb einen Vertrag über 4,5 Jahre für 6,5 Millionen Euro. Can Armando Güner kam von Borussia Mönchengladbach und unterschrieb für 4,5 Jahre; die Kosten beliefen sich auf 350.000 Euro. Sacha Boey kam vom FC Bayern München per Leihe bis Saisonende für 500.000 Euro.
Mehr Tiefe auf den Flügeln: Lang und Asprilla erweitern die Rotation
Mit Noa Lang und Yaser Asprilla erweiterte Galatasaray die Optionen über Außen. Im bestehenden Pool stehen bereits Spieler wie Leroy Sane, Baris Alper Yilmaz, Roland Sallai, Yunus Akgün und Ahmed Kutucu. Die zwei Leihen erhöhen die Variabilität, ohne den Kader langfristig zu blockieren.
Verjüngung als Signal: Durchschnittsalter 21,8 Jahre
Der Winterkader setzt spürbar auf Entwicklung. Das Durchschnittsalter der fünf Neuzugänge liegt bei 21,8 Jahren. Renato Nhaga und Can Armando Güner sind jeweils 18, Yaser Asprilla ist 22, Sacha Boey ist 25 und Noa Lang ist 26. Der Klub senkte damit den Altersdurchschnitt und ergänzte gezielt um Spieler mit Wachstumspotenzial.
Boey ist zurück: Leihe für 500.000 Euro nach dem Bayern-Deal
Sacha Boey kehrt bis Saisonende zu Galatasaray zurück. Im Januar 2024 transferierte der Klub den Franzosen für 30 Millionen Euro plus einen bedingten Bonus von fünf Millionen Euro zum FC Bayern München. Nun kommt er als Leihe für 500.000 Euro zurück, eine Kaufoption wurde als nicht verpflichtend beschrieben. Boey gewann mit Galatasaray in der Saison 2022/23 die Meisterschaft.
Abgänge und Leihen: Zwei Vertragsauflösungen, zwei temporäre Wechsel
Auf der Abgangsseite löste Galatasaray die Verträge von Yusuf Demir und Berkan Kutlu auf. Demir wechselte zu Ex-Klub SK Rapid Wien, während Kutlu sich TÜMOSAN Konyaspor abschloss. Zudem gingen zwei Spieler per Leihe: Eyüp Aydin wechselte zu Kasimpasa, Kazimcan Karatas zu RAMS Basaksehir. Damit setzte der Klub parallel zu den Zugängen auch klare Kaderentscheidungen um.



2 Kommentare
Endlich ist man im Stande die Spieler zu schonen nach den Verletzungen, vor den Transfers hätte ein Sane bestimmt gespielt gegen Rize und wäre danach komplett ausgefallen oder wäre nur noch mit 10% seiner Leistung zurück. Lieber zu spät als nie, aber eine gewisse Kaderbreite zum beginn der Saison hätte uns in vielen Spielen sehr geholfen, zudem bin ich mir sicher, dass ein Singo nicht so lange ausgefallen wäre, der ist ja nach seiner Verletzung viel zu früh wieder eingestiegen…
Jetzt kann es ja nur noch besser werden…
Man spürt aber direkt ein anderes Belastungsniveau, ohne die neuen Transfers wäre das gegen Rize maximal ein Unentschieden geworden gestern… Wenn Lang so weiter zaubert muss man echt überlegen ob man ihn nicht fest verpflichtet, aber woher nimmt man das Geld dafür? Klar noch viel zu früh darüber zu reden aber endlich macht der Flügel wieder Spaß beim zuschauen… man könnte stand jetzt darüber nachdenken, Baris in die Wüste zu verkaufen und aus dem erlös Lang zu verpflichten… wird auf jeden Fall spannend
Ich frage mich, warum man beim Galatasaray-Vorstand nie eine Lernkurve sieht? Man startet jedes Jahr mit einem viel zu dünnem Kader in die Saison und immer im November brechen wir ein, weil wir nicht genügend Spieler haben. Da kann ein Okan überhaupt nichts dafür.
Dann holen wir jedes Jahr im Januar neue Spieler, werden höchstwahrscheinlich aus der CL rausfallen und dann haben wir zu viele Spieler, weil wir nur noch in 2 Wettbewerben spielen und dann gibt es wieder Unruhen, weil die Spieler nicht zum Zug kommen.
Wir haben am letzten Transfertag einen Torwart transferiert? Eine so wichtige Person, am letzten Transfertag zu kaufen zeigt, wie unprofessionell man ist. Nächste Saison werden wir wieder in der Selben Situation sein.
Kein türkischer Verein ist professioneller, als wir, aber warum sollte man sich mit blinden und tauben messen?