Galatasaray könnte im Sommer einen neuen Anlauf bei Hakan Calhanoglu starten. Der türkische Nationalspieler steht bei Inter Mailand zwar noch bis 2027 unter Vertrag, doch im Zuge der Kaderplanung für die kommende Saison gilt seine Zukunft nicht mehr als vollständig gesichert. Damit rückt ein Name erneut in den Fokus, der in Istanbul schon im vergangenen Transferfenster ein großes Thema war. Sollte sich die Tür in Mailand tatsächlich öffnen, könnte Galatasaray einen der spektakulärsten Transfers des Sommers vorbereiten.
Inter plant den Sommer, Calhanoglu bleibt ein offenes Thema
Bei Inter laufen die Überlegungen für die neue Saison bereits an. In diesem Zusammenhang wird auch die Situation von Hakan Calhanoglu neu bewertet. Nach den Angaben aus La Gazzetta dello Sport gehört der Mittelfeldspieler zu den Namen, deren Zukunft im Sommer nicht endgültig feststeht. Zwar denke der italienische Klub weiterhin über eine Vertragsverlängerung nach, gleichzeitig werde eine Trennung wegen der zunehmenden Verletzungsanfälligkeit des erfahrenen Spielers als realistischer eingeschätzt.
Das ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Calhanoglu zählt trotz aller Diskussionen weiterhin zu den wichtigsten Gesichtern im Inter-Kader, doch genau solche Personalfragen entstehen häufig dann, wenn ein großer Verein seinen Kader erneuern und wirtschaftlich zugleich beweglich bleiben will. Nach dem vorliegenden Stand würde Inter demnach zwar über einen Abgang nachdenken, zugleich aber keine außergewöhnlich hohe Ablöse mehr erwarten.
Galatasaray hat sein Interesse nie verborgen
Dass Galatasaray den Namen Hakan Calhanoglu weiter auf der Liste hat, kommt nicht überraschend. Bereits im Sommer war der Mittelfeldspieler ein Thema, ein Abschluss kam damals jedoch nicht zustande. Für das kommende Transferfenster soll das Interesse laut den vorliegenden Angaben nun erneut konkret werden. Im Raum steht eine mögliche Ablöse zwischen zehn und 15 Millionen Euro, die die Gelb-Roten für den Nationalspieler einplanen könnten.
Besonders aufschlussreich sind dabei die Aussagen von Abdullah Kavukcu, dem stellvertretenden Vorsitzenden von Sportif AS. Er machte deutlich, dass der Klub schon im Januar wieder versucht habe, die Personalie zu bewegen. „Ja, wir haben im Januar erneut versucht, Hakan zu holen. Es gabe Gespräche mit den Inter-Managern, aber Hakan wurde gesagt, dass er den Verein während der Winter-Transferperiode nicht verlassen könne„, sagte Kavukcu. Damit bestätigte er, dass das Interesse nicht nur lose existiert, sondern bereits in konkreten Gesprächen Ausdruck gefunden hat.
Ein Transfer mit Symbolkraft
Kavukcu beließ es jedoch nicht bei einem Rückblick auf die gescheiterten Wintergespräche. Er unterstrich auch die emotionale und symbolische Bedeutung eines möglichen Transfers. „Wir haben unser Interesse nie verheimlicht. Hakan ist ein Symbol der türkischen Nationalmannschaft und unterstützt die Galatasaray-Mannschaft. Ich weiß nicht wann, aber ich bin sicher, dass wir ihn eines Tages für uns spielen sehen werden„, sagte der Funktionär. Genau diese Worte zeigen, dass es bei diesem möglichen Wechsel nicht nur um sportliche Qualität, sondern auch um ein starkes Identifikationssignal ginge.
Ein Spieler wie Calhanoglu würde Galatasaray nicht nur auf dem Platz zusätzliche Klasse, Erfahrung und Führungsstärke geben. Sein Name hätte auch im Umfeld, bei den Fans und in der öffentlichen Wahrnehmung ein enormes Gewicht. Solche Transfers verändern oft nicht nur das Mittelfeld, sondern die gesamte Aura eines Kaders.
Starke Zahlen trotz offener Zukunft
Rein sportlich bringt Hakan Calhanoglu weiterhin starke Werte mit. In dieser Saison absolvierte der Mittelfeldspieler 32 Spiele für Inter Mailand und kam dabei auf neun Tore sowie vier Vorlagen. Diese Zahlen belegen, dass seine Qualität trotz aller Diskussionen um die Zukunft und trotz körperlicher Rückschläge weiterhin auf hohem Niveau liegt.
Für Galatasaray wäre genau das der zentrale Punkt. Sollte sich die Möglichkeit ergeben, einen Spieler mit diesem Profil zu einem noch bezahlbaren Preis zu verpflichten, wäre das sportlich wie symbolisch ein großer Coup. Noch ist kein Durchbruch erzielt, doch das Thema lebt weiter. Und gerade weil Inter im Sommer mehrere Entscheidungen treffen will, könnte der Moment kommen, in dem aus langjährigem Interesse ein ernsthafter Transferangriff wird.



Ein Kommentar
Hört doch endlich mal auf mit dem… Auf türkischem Boden kaum bis gar kein gutes Spiel. Wahren Charakter desöfteren gezeigt. Der ach so große GS´li redet mit Koc, damit er dahin wechseln kann… Und da gibt es noch einige andere Punkte. Kann den nicht leiden, wie einst einen Burak Yilmaz…