Galatasaray hat am letzten Tag der Winter-Transferperiode noch einmal versucht, den Sturm zu verstärken – mit einem konkreten Vorstoß beim FC Porto für Deniz Gül. Die Gelb-Roten saßen einem Bericht zufolge kurz vor Transferschluss am Verhandlungstisch, um die Personalie zu klären. Im Zentrum stand ein Angebot in Höhe von zehn Millionen Euro. Doch die Antwort aus Portugal fiel negativ aus.
Porto winkt ab: 10-Millionen-Offerte nicht genug
Nach Informationen des Sportblatts Fanatik legte Galatasaray ein zehn Millionen Euro-Angebot für den 21-jährigen Angreifer Deniz Gül vor. Porto lehnte dieses Transferangebot jedoch ab, sodass es zu keiner Einigung mehr kam. Gleichzeitig heißt es, dass die Istanbuler den Kontakt nicht abbrechen wollen. Demnach soll das Thema im Sommer erneut auf den Tisch kommen.
Transferfenster genutzt, aber ein Name blieb unerfüllt
In der abgelaufenen Zwischenphase verstärkte Galatasaray seinen Kader bereits mit mehreren Neuzugängen: Yaser Asprilla, Noa Lang, Renato Nhaga, Sacha Boey und Can Armando Güner kamen hinzu. Der Versuch, zusätzlich im Angriff noch nachzulegen, scheiterte nun an der Ablehnung aus Porto. Für die sportliche Planung bedeutet das: Der Klub muss die Personaldecke im Sturm weiterhin mit dem vorhandenen Material steuern. Die nächste Entscheidungsrunde könnte damit in der Sommerperiode folgen.
Vertrag bis 2029 und Zahlen aus der Saison
Deniz Gül, der in Schweden geboren und ausgebildet wurde, steht vertraglich noch bis 2029 in Porto unter Vertrag. In dieser Saison kam er in 25 Spielen auf 710 Minuten Einsatzzeit. Dabei erzielte er vier Tore und lieferte einen Assist. Das Trikot der türkischen Nationalmannschaft streifte Gül bislang fünfmal über. Genau diese Daten machten ihn offenbar zu einem kurzfristig priorisierten Ziel für Galatasaray.


