Gabriel Sara ist zum ersten Mal in seiner Karriere für die brasilianische Nationalmannschaft nominiert worden. Der Mittelfeldspieler von Galatasaray sprach nach der Berufung offen über seine Emotionen, seinen bisherigen Weg und die Rolle, die der Istanbuler Klub auf dem Weg in die Selecao gespielt hat.
Ein Kindheitstraum wird Wirklichkeit
Für den 26-Jährigen ist die Nominierung ein besonderer Moment. Sara machte deutlich, wie überraschend und emotional diese Entwicklung für ihn gekommen ist. „Das war eine riesige Überraschung. Wenn ich drei Monate zurückblicke, hätte ich mir nicht einmal vorstellen können, dass ich hier sein würde. Meinen Kindheitstraum zu leben, hat mich sehr emotional berührt“, zitierte NTV Spor den Südamerikaner.
Gleichzeitig verband er diese Freude sofort mit neuem Ehrgeiz. Er sprach davon, dass dies erst der Anfang sei, der Beginn einer Reise, und dass er bereit sein wolle, in guter Verfassung sein Bestes zu geben. Damit beschrieb Sara die Berufung nicht als Zielpunkt, sondern als Start in eine neue Phase seiner Karriere.
England als wichtiger Entwicklungsschritt
Rückblickend verwies Gabriel Sara auch auf seine Zeit in England, die ihn sportlich geprägt habe. Nach eigener Aussage habe er sich dort technisch stark weiterentwickelt und zugleich an Reife gewonnen.
Er betonte zudem, wie wichtig Anpassungsfähigkeit im modernen Fußball sei. „In jeder neuen Position versuche ich, so viel wie möglich zu lernen. Heutzutage muss sich ein Spieler an jede Position anpassen können.“ Diese Aussage passt zu seinem Profil als vielseitiger Mittelfeldspieler, der verschiedene Rollen ausfüllen kann.
Galatasaray stellte die Nationalmannschaft in Aussicht
Besonders bemerkenswert fiel Saras Schilderung über seine Gespräche mit den Verantwortlichen von Galatasaray aus. Der Brasilianer sagte, dass dort schon früh die Verbindung zwischen Champions League und Nationalmannschaft thematisiert worden sei.
„Eines der Gespräche, die ich mit den Verantwortlichen bei Galatasaray geführt habe, drehte sich um die Champions League und die brasilianische Nationalmannschaft. Sie versprachen mir, dass wir eine konkurrenzfähige Mannschaft für die Champions League aufbauen würden und dass dies die Aufmerksamkeit der Nationalmannschaft auf uns lenken könnte. Genau so ist es gekommen.“ Damit hob Sara hervor, dass der Klub einen wichtigen Anteil an seiner sportlichen Sichtbarkeit gehabt habe.
Ruhe, Geduld und tägliche Arbeit als Leitlinie
Trotz der ersten Berufung trat Gabriel Sara betont ruhig auf. Er beschrieb sich selbst als gelassenen Menschen und machte klar, dass ihm bewusst sei, wie schwer es sei, sich dauerhaft in einer Nationalmannschaft wie Brasilien zu behaupten.
Gerade deshalb formulierte er seinen Anspruch nüchtern und klar. Jeder Schritt seiner Karriere habe letztlich darauf abgezielt, die Nationalmannschaft zu erreichen. Nun gehe es für ihn darum, durch tägliche Arbeit das Beste aus dieser Chance zu machen und sich auf diesem Niveau festzusetzen.


