Ein Transfer, der Fragen auslöste – und ein Trainer, der ruhig blieb
Dass Fenerbahce nach dem Sturm-Umbruch keinen weiteren erfahrenen Angreifer verpflichtete, sorgte für Diskussionen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie stark der Klub auf das Profil von Sidiki Cherif setzt. Nach der Verpflichtung von N’Golo Kante als internationaler Verstärkung blieb der Cherif-Deal im öffentlichen Bild zunächst als Fragezeichen stehen. Im internen Plan spielte der 19-Jährige jedoch eine zentrale Rolle, weil Tempo, Physis und Entwicklungspotenzial als passgenau bewertet wurden.
Tedesco über Cherif: „Er hat großes Potenzial“
Domenico Tedesco machte seine Einschätzung klar und beschrieb den Stürmer in deutlichen Worten: „Er hat großes Potenzial.“ Dazu sagte er über das Profil des Youngsters: „Stark und schnell.“ Aus Sicht des Trainerteams war Cherif ein Spieler, den das Scouting identifizierte und den man gezielt aufbauen will. Genau diese Überzeugung führte dazu, dass die wirtschaftliche Dimension des Transfers früh intern diskutiert wurde.
Die Zahlen stehen: 4 Millionen Euro Leihgebühr, 18 Millionen Euro Kaufoption
Bei den Transferkonditionen sind die Fakten klar: Fenerbahce leiht Cherif für 4ier Millionen Euro aus. Der Deal enthält eine Kaufoption in Höhe von 18 Millionen Euro. Damit ist die Struktur des Transfers sauber abgesteckt: Leihe als Sofortlösung, Kaufoption als strategischer Hebel, falls der Spieler die erwartete Entwicklung nimmt.
50-Millionen-Szenario als Zielbild im Klub
Im Umfeld des Transfers wurde zudem ein klares wirtschaftliches Zielbild genannt: Der Klub rechnet intern mit einem Potenzial, bei entsprechender Entwicklung eine Verkaufsperspektive von mindestens 50 Millionen Euro zu erreichen. Damit hängt die Bewertung unmittelbar an der Frage, wie schnell Cherif im sportlichen Plan zur Wirkung kommt und ob er die Rolle im Angriff dauerhaft stabilisieren kann.
Comeback nach kleiner Verletzung: Plan Richtung Startelf
Der 19-Jährige hatte zuletzt eine leichte Verletzung. Nach vollständiger Genesung sieht der Plan vor, Cherif schrittweise aufzubauen und ihn anschließend dauerhaft als Option für die erste Elf zu etablieren. Für Fenerbahce ist die Marschroute eindeutig: Der Stürmer soll nicht nur Ergänzung sein, sondern einen festen Platz im Teamplan einnehmen, sobald die Belastbarkeit vollständig hergestellt ist.



2 Kommentare
Ja ja, Sidik wird für 50 Mille verkauft. Aber zuvor wird Nesyri für 40 Millionen Euro verkauft.
Innerhalb eines halben Jahres haben wir die komplette FB Offensivabteilung ausgetauscht, es ist natürlich zu hoffen, dass wir mit Sidiki Cherif einen absoluten Volltreffer gelandet haben und er im FB Sturmzentrum wie eine Bombe einschlägt.
Die FB Anhänger wollen einen schnellen Offensivfussball von ihrer Mannschaft sehen, sprich dass wir ohne großen Schnickschnack mit wenigen Anspielstationen ein schnelles und direktes Spiel nach vorne zelebrieren und dafür brauchen wir einfach schnelle Offensivleute.
Mit Nene, Musaba und Cherif haben wir diese Spielertypen, jetzt heißt es sie optimal einzusetzen, bei den tief gestaffelten Abwehrreihen in dieser türkischen Süperlig ist das natürlich nicht einfach, da muss sich Tedesco ein passendes Spielsystem einfallen lassen.
Es wird dennoch interessant zu erfahren sein, inwieweit ihm das gelingen wird, ich hätte jedenfalls absolut nichts dagegen alle 3 in der FB Offensive in der Anfangself auf dem Platz zu sehen, um mir ein eigenes Bild davon zu machen,
Haa, Kante im Zentrum ist natürlich auch eine enorme qualitative Steigerung, da erhoffe ich mir deutliche Impulse für die FB Offensive, da möchte ich meine hohen Erwartungen in der Hinsicht auch nicht ansatzweise runterschrauben.