Offizielle Mitteilung: Leihe bis zum Saisonende
Fenerbahce hat den nächsten Schritt in der Winterplanung offiziell gemacht und die Leihe von Irfan Can Kahveci bekannt gegeben. Der Offensivspieler schließt sich bis zum Ende der Saison dem Trendyol Süper Lig-Klub Kasimpasa an. Damit endet vorerst ein Kapitel, das in dieser Spielzeit sportlich und atmosphärisch zunehmend unter Spannung stand.
In der Erklärung des Klubs wird der Transfer klar benannt: „Einer unserer Profi-A-Team-Spieler, Irfan Can Kahveci, wurde bis zum Ende der Saison an Kasimpasa ausgeliehen. Wir wünschen unserem Spieler eine erfolgreiche Saison ohne Verletzungen in der Liga.“ Der Verein setzt damit auf eine Lösung, die dem Spieler Spielpraxis ermöglichen und zugleich die Kaderstruktur zur Rückrunde neu ordnen soll.
Warum der Schritt jetzt kommt
Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der Fenerbahce seine Zwischentransferarbeiten vorantreibt und Rollen im Offensivbereich neu verteilt. Die Leihe wirkt wie ein sportlicher Schnitt, der beiden Seiten Luft verschaffen soll: Kasimpasa erhält einen erfahrenen Profi für die Rückrunde, während Fenerbahce den Kader in der Breite anpassen kann, ohne eine endgültige Trennung vollziehen zu müssen.
Raus aus dem Kader: Der Einschnitt im Oktober
Hinzu kommt der Hintergrund, der den Wechsel erklärt. Am 12. Oktober 2025 hatte Fenerbahce öffentlich mitgeteilt, dass Irfan Can Kahveci und Cenk Tosun „durch die Entscheidung“ aus dem A-Team-Kader ausgeschlossen wurden. Die Maßnahme war ein deutliches Signal innerhalb der Mannschaftsführung und prägte die darauffolgenden Wochen. Die Leihe zu Kasimpasa ist nun die logische Konsequenz aus dieser Entwicklung.
Sportliche Bilanz in dieser Saison
Sportlich blieb die Saison für Irfan Can Kahveci bislang ohne die erhofften Akzente. In zwölf Einsätzen gelangen ihm weder Tore noch Vorlagen. Für einen Spieler, der über Technik, Abschluss und Spielwitz kommt, ist das eine Statistik, die Druck erzeugt und das Narrativ einer „Neustart-Rückrunde“ begünstigt. Bei Kasimpasa soll genau dieser Neustart gelingen: regelmäßige Minuten, ein klarer Rhythmus – und die Chance, wieder über Leistung statt Debatten definiert zu werden.
Was die Leihe für beide Klubs bedeutet
Für Fenerbahce ist die Personalie ein weiterer Baustein, um die zweite Saisonhälfte mit einem fokussierten Kader anzugehen. Für Kasimpasa ist die Verpflichtung eine Gelegenheit, Qualität und Erfahrung in die Offensive zu holen, ohne langfristig die gesamte Struktur zu verändern. Entscheidend wird sein, wie schnell Irfan Can Kahveci sportlich ankommt und ob er die neue Rolle als Befreiung nutzt. Die Rückrunde liefert die Antwort – auf dem Platz, nicht in Statements.



2 Kommentare
Wenn man aus dem FB Kader gestrichen wird und es auch keinerlei Aussicht auf Rückkehr gibt bzw. man dann von einem Team das um die Meisterschaft spielt zu einem Team wechselt das um den Abstieg kämpft hat man in seinem persönlichen Verhalten und sportlichen Leistungen definitiv etwas falsch gemacht, wurden Sie mir hier beipflichten Hr. Kahveci?
Viel Spaß bei Kasımpa Mr. „yıldız oyuncu“….
Ich vermute hier liegt ein fundamentaler Irrglaube vor. Nie – und dazu beziehe ich mich auf die letzten 12 Jahre – nie und nimmer hat Fenerbahce je um die Meisterschaft mitgespielt. Es geht immer nur um den zweiten Platz, nicht mehr und nicht weniger.
Das lässt die Looser-Mentality , die tief in Kadi(n)köy am 12. Mai 2012 manifestiert wurde, gar nicht zu. Dieses Trauma ist so verwurzelt in den Genen der gelben Kanarienvögel, dass dies bis heute anhält. Die nagelessenden Fans, der Unglaube in den Gesichtern voller Angst, es wieder und wieder und wieder zu vergeigen, ist tief im Blut abgespeichert.
Und Nein, Herr Kahveci würde keinem anonymen Fenerfan im Internet beipflichten.
Der Multimillionär Herr Kahveci hat nämlich nach dem Pareto-Prinzip gearbeitet.
Er dachte sich, die gelben Kanarienvögel reißen sowieso nichts? Wieso soll ich meine Energie intensivieren, ich kriege meine Millionen so, oder so. Ich sehe es bei Mert Hakan Y. u. A.
Sehr schlau Herr Kahveci, wie es der Name schon sagt. Ein teurer Kaffee, den FB da getrunken hat,
ohne outcome und Erfolg – wie immer.