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Home»Besiktas»Besiktas-Coach Yalcin überrascht mit Aussagen: „Gegner hatte Glück bei den Toren“
Besiktas 20. Oktober 2021

Besiktas-Coach Yalcin überrascht mit Aussagen: „Gegner hatte Glück bei den Toren“

Von Erdem Ufak63 Minuten Lesezeit
Besiktas- Sporting Lissabon Champions League
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Foto: IHA


Mit vier Niederlagen in den letzten fünf Pflichtspielen ist Besiktas klammheimlich in die erste kleine Formkrise der neuen Saison geschlittert. Auch gegen den portugiesischen Meister war am Dienstagabend im Vodafone Park nichts zu holen. Ein äußerst abschlussschwacher Michy Batshuayi sowie ein nicht präsenter Miralem Pjanic sorgten gemeinsam mit einer desorientierten Defensive dafür, dass die Schwarz-Weißen nur noch theoretische Chancen auf ein Weiterkommen in der „Königsklasse“ haben. Und auch mit dem dritten Tabellenplatz könnte es eng werden, sofern man das Rückspiel in zwei Wochen in der portugiesischen Hauptstadt nicht für sich entscheidet. GazeteFutbol hat die Stimmen zum Spiel!


Sergen Yalcin (Trainer Besiktas): „Wir hatten genug Chancen um das Spiel zu drehen, doch wir haben viele Fehler gemacht. Und das wird in der Champions League eiskalt bestraft. Dieses Ergebnis haben wir nicht erwartet, dennoch bin ich mit der Leistung des Teams zufrieden. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Ob wir noch Chancen in dieser Gruppe haben? Ich denke nicht. Wir haben keine Zeit uns mit diesem Spiel zu beschäftigen. Daher gibt es auch keine Lehren, die wir aus dieser Niederlage ziehen können. Wir müssen schon an das nächste Spiel denken. […] Der Spielverlauf entspricht nicht dem 1:4. Die Tore nach ruhenden Bällen waren Glückstore des Gegners. Es sieht vielleicht so aus, als wäre es einstudiert gewesen. Doch als wir unseren Gegner analysiert haben, gab es solche Tore nicht. Ich bin der Meinung, dass der Gegner heute das Glück auf seiner Seite hatte. Sie waren quasi nicht vor unserem Tor und haben dennoch drei Tore gemacht. Aktuell läuft es nicht gut für uns. Wir verlieren zwar unsere Spiele, doch das Gesamtbild trügt.“

Ruben Amorim (Trainer Sporting): „Besiktas hat sehr stark begonnen und uns 15 Minuten lang keinen Ball sehen lassen. Doch nach dem Tor von Coates hat sich der Spielverlauf geändert. In der Abwehr haben wir es gut gemacht und die Fehler aus dem Dortmund-Spiel nicht wiederholt. Wichtig für uns war, dass das zweite Tor von Besiktas nicht gezählt hat. Anschließend waren wir wachsamer. Uns fehlt es noch ein wenig an Erfahrung. Kassieren wir das zweite Tor, wird es eng. Erst nach dem 4:1 habe ich daran geglaubt, dass wir das Spiel gewonnen haben. […] Zwei Tore sind auf die gleiche Art und Weise gefallen. Auch der Elfmeter resultierte aus der gleichen Organisation heraus. Wenn es einmal passiert, ist das Glück. Doch wenn es zweimal passiert, wurde das einstudiert und daran gearbeitet.“

Welinton (Besiktas): „Leider konnten wir heute nicht gewinnen. Die ruhenden Bälle waren der entscheidende Faktor. Wir haben als gesamtes Team Stellungsfehler begangen, obwohl wir das ausreichend trainiert hatten. Die Fehler bei den Standardsituationen haben uns den Sieg gekostet.“

Miralem Pjanic (Besiktas): „Wir haben sehr gut begonnen, doch diese eine Ecke hat alles verändert. Wir wollten unbedingt gewinnen, daher sind wir natürlich extrem enttäuscht. Aber noch haben wir drei Spiele vor uns. Wir müssen dringend unsere Sieger-Mentalität zurückgewinnen.“

Sebastian Coates (Sporting): „Es war ein merkwürdiges Spiel, doch am Ende haben wir unser Ziel erreicht. Wir hatten extrem viele Torchancen und hätten noch viel mehr Tore machen können. Die Tore waren das Ergebnis unserer harten Arbeit. Aber noch gibt es viel zu verbessern, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive.“

Joao Palhinha (Sporting): „Die ganze Mannschaft hat heute fantastisch gespielt. Obwohl wir mehr Tore hätten schießen können, ist es ein sehr gutes Ergebnis für uns. Unsere Entwicklung auf europäischer Bühne geht weiter. Wir haben gewusst, dass uns sehr euphorische Fans erwarten. Doch nach ein paar Minuten haben wir uns daran gewöhnt. Wir glauben fest daran, dass wir weiterkommen werden.“




6 Kommentare

  1. Dennis Özkan Am 21. Oktober 2021 3:23

    Das Ausscheiden immer europäischen Wettbewerb erhöht die Chance, sich am Ende gegenüber Trabzonspor, Fenerbahçe und Galatasaray noch einmal durchzusetzen, was jedoch extrem schwer wird, wenn satte Altstars nicht in die Hufen kommen.

  2. arifaga (Besiktas) Am 20. Oktober 2021 19:17

    Zum fremdschämen….

  3. efsane07 (Fenerbahce) Am 20. Oktober 2021 13:09

    Das ist eine total arrogante Aussage eines total arroganten Trainers, das atypisch für das Verhalten eines türkischen Trainers in der Süperlig ist, deshalb sollte uns diese Aussage von Sergen Yalcin auch nicht sonderlich überraschen.

    Die Aussage ist wie gesagt absolut arrogant und respektlos dem Gegner gegenüber, der Auswärts in Istanbul verdient 4:1 oder sogar noch höher gewinnen konnte.

    Sergen Yalcin attestiert anderen Spielern Hirnlosigkeit, aber er selbst fällt auch nicht gerade voller Kreativität oder Einfallsreichtum an der Seitenlinie auf oder? Deshalb mein Ratschlag an ihn, zuerst Nachdenken, dann reden lieber Sergen Yalcin…..

  4. Toraman 20 Am 20. Oktober 2021 12:50

    Da muss ich Sergen widersprechen.
    Sporting hat nicht ihr normales Spiel aufgezogen, sondern ihr System und ihre Spielweise komplett auf uns angepasst. Die wussten ganz genau wie die gegen uns zu spielen haben.
    Sergens Markenzeichen ist es, die Offensive Reihe nah am Strafraum des Gegners zu postieren. Der Mittelstürmer (letzte Saison hat das Aboubakar gemacht, jetzt macht das Batshuayi) rennt vertikal zwischen der Abwehrkette des Gegners herum um Räume für die offensive 4er Kette zu schaffen.
    Von Anfang an war zu erkennen, dass sich Sporting darauf vorbereitete hat.
    Die Eckbälle waren alle einstudiert und auch so gewollt, da gabs kein Glück, die haben unseren Schwächen ausgemacht und sehr gut ausgenutzt.

    Sergen hätte das nach der ersten Halbzeit erkennen und die Taktik in Hälfte zwei ändern müssen.
    Definitiv hätte das Team in Halbzeit zwei tiefer stehen müssen, möglicherweise eine Systemumstellung von 4-3-3 auf ein 4-4-2, mit einer Doppelspitze aus Batsu & Larin und Teixeira und Ghezzal auf den Flügeln.
    Wir hätten das Spiel breit machen müssen. Das hätte Sporting aus dem Konzept gebracht.
    Sergens Fehler war es, einfach stur auf seinem System zu beharren, anstatt auf den Gegner einzugehen, so wie Sporting es mit uns gemacht hat.

    Sollte kein Wunder geschehen, werden wir nicht in Europa überwintern. Fokus muss jetzt die Meisterschaft sein. Man kann verlieren, wichtig ist aus dem Niederlagen zu lernen.

  5. Frosch Am 20. Oktober 2021 12:26

    Das typische was man von türkischen Trainer so kennt. Hauptsache sich nicht an die eigene Nase fassen und die Gegentore als Glück etc. bezeichnen.

  6. Kubinho74 Am 20. Oktober 2021 10:48

    Glück kann man die Gegentore nicht nennen. Da sollte Yalcin auch mal die eigenen Spieler genauer unter die Lupe nehmen, dann bei beiden Gegentreffern ist Ghezzal nicht mit dem Torschützen mitgelaufen.
    Sporting kam nicht oft, aber immer gefährlich. Mit 2 Alutreffern und den Paraden von Ersin hat man das Ergebnis noch im Rahmen gehalten. Oftmals ist Sporting auch an sich selbst gescheitert, mit einem einfachen Pass hätte man die gesamte Abwehrreihe aushebeln können. Zumindest hätte ich von Yalcin erwartet, dass er dem Gegner gratuliert. Dann diese haben anscheinend BJK ganz gut analysiert, Glück war das definitiv nicht.
    Ich hatte gesagt, dass der Kader bzw. die erste elf von BJK sich sehen lassen kann. Aber auf der Bank sitzt nur Fallobst. Mit ein Kenan Karaman oder Gökhan Töre gewinnst du keinen Blumentopf. Von den beiden kann man höchstens in der Conference League Scorrerpunkte erwarten.

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