Udinese dreht das Spiel in der zweiten Halbzeit
Udinese Calcio hat in der Serie A einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren und den FC Turin mit 2:1 bezwungen. Die Treffer fielen nach der Pause: Galatasaray-Leihspieler Nicolo Zaniolo brachte Udinese auf Kurs, Jürgen Ekkelenkamp legte nach. „Torino“ kam durch Cesare Casadei nur noch zum Anschlusstreffer. Für Udinese war es ein Auftritt, der über weite Strecken von guter Balance lebte: kompakt gegen den Ball, zielstrebig in den Momenten, in denen sich Räume öffneten.
Zaniolos Treffer – und der Wechsel in Minute 61
Im Fokus stand Zaniolo, der in der Startelf begann und sein Team mit dem ersten Tor auf die Siegerstraße brachte. Der 26-Jährige wurde in der 61. Minute durch Arthur Atta ersetzt. Die Auswechslung bekam nach Abpfiff zusätzliche Bedeutung, weil sich direkt die Frage anschloss, ob körperliche Probleme dabei eine Rolle spielten.
Runjaic erklärt die Situation nach dem Spiel
Trainer Kosta Runjaic sprach im Anschluss an die Partie bei DAZN über den aktuellen Zustand seines Offensivspielers. Er erklärte, Zaniolo sei „ein sehr wichtiger Spieler“ für Udinese. Gleichzeitig verwies Runjaic darauf, dass es im Training am Vortag ein Problem am Knie gegeben habe. Am nächsten Tag solle die Situation genauer bewertet werden, mit der Hoffnung, dass Zaniolo schnell wieder ohne Einschränkungen spielen könne. Zudem deutete Runjaic an, dass ein Teil der Beschwerden durch die Bedingungen auf dem Platz begünstigt worden sein könnte.
Warum dieser Moment für Zaniolo besonders ist
Zaniolo steht in dieser Saison bei Udinese bei 19 Einsätzen. In diesem Zeitraum erzielte der Italiener sechs Treffer (fünf in der Liga) und lieferte eine Vorlage. Auffällig ist die Einordnung aus dem Umfeld: Der Offensivspieler erreichte in kurzer Zeit bereits jene Tor-Ausbeute, die er in den drei vorherigen Spielzeiten in Italien zusammen gesammelt hatte. Vor seiner aktuellen Udinese-Phase hatte er in der Serie A insgesamt fünf Tore in den Trikots des AS Rom, Atalanta Bergamo und des AC Florenz erzielt. Der Treffer in Turin ist damit mehr als nur ein Spielmoment – er ist ein weiteres Signal, dass Zaniolo in Italien wieder einen Rhythmus gefunden hat.
Die nächsten Tage entscheiden, wie es weitergeht
Nach dem Sieg liegt der sportliche Fokus bei Udinese zunächst auf den nächsten Aufgaben – doch die Personalie Zaniolo bleibt eng verknüpft mit der Knie-Thematik. Runjaics Aussagen machen klar: Die Hoffnung ist da, dass es keine längere Pause wird. Gleichzeitig wird der Klub die Entwicklung genau beobachten, um kein Risiko einzugehen. Für Zaniolo wäre Kontinuität jetzt der Schlüssel, weil sein Einfluss auf die Offensivstatik der Mannschaft in den entscheidenden Momenten sichtbar wird.



Ein Kommentar
Es wäre toll, wenn das Zaniolo-Investment sich mind. nicht im Minus wähnt und ein Verkauf nun stattfinden würde.