Nicolo Zaniolo, der per Leihe von Galatasaray für Udinese Calcio in der Serie A aufläuft, hat über seinen Social-Media-Account eine medizinische Entscheidung öffentlich gemacht: Der Italiener muss am Knie operiert werden. Für die Mannschaft ist es ein Dämpfer, zumal Zaniolo zuletzt regelmäßig in der Startelf stand und in dieser Saison bereits wichtige Scorerpunkte geliefert hat.
Zaniolo erklärt die Hintergründe der Verletzung
Die schlechten Nachrichten folgten auf das Heimspiel von Udinese gegen Pisa SC am 20. Spieltag. Zaniolo machte deutlich, dass die Probleme nicht erst während des Spiels auftraten, sondern bereits im Training: „Leider habe ich vor dem Spiel gegen Turin im Training Schmerzen im Knie verspürt, aber ich wollte meiner Mannschaft um jeden Preis helfen.“
„Jetzt muss ich mich einer kleinen Knieoperation unterziehen“
Der Offensivspieler kündigte an, dass nun ein Eingriff notwendig sei – und blickte zugleich nach vorn. „Jetzt muss ich mich einer kleinen Knieoperation unterziehen, die mich in ein paar Wochen noch stärker zurückbringen wird.“ Seine Botschaft an den Klub fiel kämpferisch aus: „Los, Udinese!“
Treffer gegen Turin, danach ausgewechselt – zuletzt wieder Startelf
In der Serie A erzielte Zaniolo am 7. Januar im Auswärtsspiel von Udinese gegen dem FC Turin in der 50. Minute das erste Tor seines Teams, ehe er elf Minuten nach dem Treffer ausgewechselt wurde. Auch im darauffolgenden Spiel gegen Pisa stand er in der Startelf und verließ den Platz in der 61. Minute.
Leihspieler von Galatasaray: Saisonbilanz mit starken Zahlen
Udinese hat Nicolo Zaniolo von Galatasaray ausgeliehen. In der laufenden Saison kommt der Italiener in 20 Einsätzen auf sechs Tore und zwei Vorlagen. Wie lange er nach dem Eingriff fehlen wird, ließ der Spieler offen – er stellte jedoch in Aussicht, in „ein paar Wochen“ zurückzukehren. Udinese besitzt für Zaniolo eine Kaufoption für zehn Millionen Euro oder alternativ fünf Millionen Euro plus 50 Prozent bei einem zukünftigen Weiterverkauf. Von einem möglichen Verkauf würde Zaniolos Ex-Klub AS Rom jedoch 20 Prozent von Galatasaray kassieren.


