Joey Veerman spricht erstmals über den geplatzten Deal mit Fenerbahce
Fenerbahce stand kurz davor, mit Joey Veerman den ersten Transfer der Winterphase einzutüten. PSV Eindhoven und der Spieler galten als überzeugt, doch im letzten Moment kam es nicht zur Unterschrift. Nun hat sich der 27-Jährige erstmals öffentlich zum Ablauf geäußert – und dabei klargestellt, dass die Entscheidung letztlich von ihm selbst ausging.
Gegenüber Voetbal erklärte Veerman: „Es gab einige Gründe und ich habe beschlossen, den Transfer abzubrechen.“ Seit dem ersten Treffen seien rund „zweieinhalb Wochen“ vergangen, in denen „einige Dinge passiert sind, aber vielleicht sind einige Dinge nicht passiert“. Weitere Details wollte er nicht öffentlich machen: „Die anderen Gründe behalte ich für mich. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, die Gespräche zu beenden.“
„Mit der Vertragsunterzeichnung“: Warum es am Ende nicht zur Einigung kam
In seinen Aussagen deutete Veerman an, dass der Prozess trotz fortgeschrittener Gespräche nicht den Punkt erreichte, den er als entscheidend beschreibt. „Grundsätzlich wird mit der Vertragsunterzeichnung eine Einigung erzielt, was bisher nicht geschehen ist“, sagte er. Er ordnete den Fall zudem im Vergleich zu einer früheren Situation ein: „Brentford war natürlich eine andere Situation, denn PSV stimmte dieser Vereinbarung nicht zu. Jetzt habe ich mich entschieden, es nicht selbst zu tun, also sind das zwei verschiedene Situationen.“
Der Niederländer betonte, dass es „bestimmte Vereinbarungen“ gegeben habe, die für beide Seiten relevant seien. Am Ende sei jedoch seine Konsequenz gewesen, den Transfer zu stoppen – trotz des fortgeschrittenen Zeitrahmens nach dem ersten Kontakt.
Matteo Guendouzi als Ziel – doch Inter könnte dazwischenfunken
Während der Deal mit Veerman platzte, laufen bei Fenerbahce die Arbeiten am nächsten prominenten Namen weiter: Matteo Guendouzi von Lazio Rom. Es heißt, dass die Gelb-Marineblauen zwar mit dem französischen Mittelfeldspieler eine Linie gefunden hätten, mit Lazio aber noch keine endgültige Einigung erzielt sei.
Genau an dieser Stelle wird ein mögliches Szenario diskutiert, das den Transfer kippen könnte. Aus Italien heißt es, dass sich die Lage „ändern“ könne – und Guendouzi womöglich bei einem anderen Klub unterschreibt.
Dominoeffekt um Frattesi: Galatasaray-Plan könnte Guendouzi verschieben
Der italienische Journalist Alfio Mussarra berichtet, dass ein Wechsel von Davide Frattesi von Inter Mailand zu Galatasaray eine neue Kettenreaktion auslösen könnte. Demnach würde Inter in diesem Fall den Blick auf Guendouzi richten – und bei Lazio vorstellig werden.
Als zusätzlicher Faktor wird genannt, dass Inter-Trainer Cristian Chivu Guendouzi „sehr“ möge und ihn gern in seinem Team sehen würde. Sollte Inter tatsächlich in den Poker einsteigen, könnte Fenerbahce in einem entscheidenden Moment Konkurrenz bekommen – und der geplante Deal ins Wanken geraten.
Fenerbahce vor finanzieller Zäsur: Austritt aus der Bankenunion im Januar
Parallel zu den Transferbewegungen treibt Fenerbahce den nächsten entscheidenden Schritt auf wirtschaftlicher Ebene voran. Murat Salar, Vizepräsident des Klubs, bestätigte offiziell, dass Fenerbahce die Bankenunion im Januar verlassen wird und damit einen zentralen Meilenstein auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit erreicht.
Salar erklärte in einer Mitteilung über soziale Medien, dass der Verein seit Amtsantritt eine klare Linie verfolge: sportlicher Erfolg bei gleichzeitiger finanzieller Freiheit und nachhaltiger Struktur. „Wir verlassen den Bankenverband im Januar. Mit den Projekten Atasehir und Kayisdagi sichern wir die Zukunft unseres Vereins Fenerbahce“, sagte Salar.
Nach Angaben des Vizepräsidenten werden diese Projekte die Einnahmenbasis des Vereins dauerhaft verbreitern. Gleichzeitig arbeite der Klub an einer nachhaltigen Steigerung der Sponsoring-Erlöse und an weiteren Vorhaben, die langfristig zusätzliche Einnahmen generieren sollen. Alle Details werde die Vereinsführung Ende Januar transparent vorstellen.
Die vollständige Präsentation der wirtschaftlichen Roadmap soll durch Präsident Sadettin Saran und den Vorstand erfolgen. Salar betonte, dass dieser Schritt nicht nur die finanzielle Stabilität sichere, sondern auch neue Spielräume für die sportliche Planung eröffne. „2026 soll ein gutes Jahr für unser Land, die Menschheit und unser Fenerbahce werden“, sagte er.



10 Kommentare
Diese positive Entwicklung wie den Austritt aus dieser Bankenvereinbarung finde ich gut, da wir dann wieder etwas mehr Kontrolle und Freiheit über unsere eigenen Finanzen haben.
Wenn der Wechsel mit Guendouzi am Ende platzen sollte wäre ich persönlich auch nicht sonderlich darüber enttäuscht, dann müssen wir eben einen anderen Spieler finden.
Yagiz Sabuncuoglu lag dieses Transferfenster schon so oft falsch, traue da wirklich niemanden mehr.
Diesen Guendouzi habe ich mir im Spiel Lazio vs Napoli angeschaut, hat mir jetzt nicht sonderlich gefallen, klar war das nur ein Spiel aber fand ihn extrem langsam.
Für 25+2 Millionen Euro erwarte ich ein klares Upgrade auf der 8er Position, ob der Typ so viel besser ist als Fred weiß ich jetzt nicht.
Die Verpflichtung eines guten Stürmers sollte m.M.n. priorisiert werden, bevor man so hohe Summen für einen Mittelfeldspieler ausgibt.
Ich finde auch, dass wir für die 8er Position einen qualitativ wirklich guten Spieler verpflichten müssen, der keinerlei Fragezeichen in den Köpfen der FB Anhänger hinterlässt.
Qualitativ gute Spieler in die Süperlig zu locken wird bei diesen ganzen Skandalen in diesem Jahr nicht sehr einfach werden, da musst du dann wirklich tief in die Tasche greifen um ausländische Spieler von einem Engagement in dieser korrupten Liga zu überzeugen.
Ich finde auch sehr sehr oft die Erwartungshaltung vieler türkischer Anhänger viel zu hoch angesetzt ist, nicht jeder ausländischer Fussballspieler träumt davon in der Süperlig zu kicken, wir haben mittlerweile fast den selben Status wie Saudi Arabien, sprich viele ausländische Spieler sind nur bereit für das 4-5 Fache dessen was sie aktuell verdienen in die türkische Liga zu wechseln, auf Dauer kann das natürlich nicht gutgehen.
Achso Stürmer….
Ich bin mehr für solche beweglichen und agilen Stürmertypen wie Nkunku, Lookman und Co. als solche statischen Spieler wie Sörloth, En Neysri und Kollegen, wir brauchen in der Offensivabteilung ein wenig mehr Bewegung im FB Spiel, deshalb sollte man auch einen entsprechenden Spieler verpflichten der in das Tedesco System passt und keinen Spieler wie Sörloth nur weil die FB Anhänger ihn fordern.
Was passieren kann wenn man Spieler verpflichtet die die FB Anhänger fordern können wir am negativen Beispiel von Livakovic sehen, man muss hier nicht immer die Spieler transferieren die die FB Anhänger wollen oder?
Ehrlich gesagt habe ich das Spiel auch gesehen. Er bringt keinen echten Mehrwert: kein Motor, technisch limitiert und schnelles Passspiel gehört ebenfalls nicht zu seinen Stärken. Dann kann man auch gleich Amrabat behalten.
Wertvolles verschwendetes Geld wäre dieser transfer
So wie ich das sehe wollen die FB Verantwortlichen hier für den Mittelfeldspieler bis zu 25 Millionen Euro ausgeben, jetzt stellt sich hier natürlich die Frage, ob dieser Guendouzi diese hohe Ablösesummer „wert“ ist und ob wir diese hohe Ablösesummer für ihn zahlen sollten oder?
Lazio hat seinerzeit eine Ablöse von 13 Millionen Euro an Marseille gezahlt und davor hat ihn Arsenal für 11 Millionen Euro abgegeben, jetzt wollen die Italiener von uns 25 Millionen Euro für Guendouzi, sprich das Doppelte dessen was sie selber für ihn gezahlt haben.
In Anbetracht dessen, dass dieser Spieler bisher für maximal 13 Millionen Ablöse verkauft wurde erscheinen mir diese Forderung von 25 Millionen Euro überhöht zu sein, also ich würde diese hohe Ablöse für diesen Spieler nicht bezahlen, da mir diese viel zu hohe Ablöseforderung total übertrieben erscheint.
Galatasaray knallt das Geld auf den Tisch und macht die Transfers. FB eiert eierlos rum. Dann braucht man sich nicht wundern, wenn man am Saisonende ohne Pokal ist.
Wir bezahlen die transfers aus unsere Kasse bei euch müssen die armen Steuerzahler aus der türkei eure kosten übernehmen
Und die ganzen schwazgelder nicht zu vergessen 😉
Nein, sie werden wieder kein einziges Rennen gewinnen, aber nächstes Jahr erfindet die TFF dann ein Super-Cup-Super-Cup-System, damit der 3. der Liga – denn FB wird safe gegen Trabzon diese Saison verlieren und sich dieses Mal sogar mit dem 3. Platz zufrieden geben – mitspielen darf.
aus welcher kasse?! kauft seit jahren genauso fett wie gala ein, aber ohne einnhamen!
Solstice das ist ein absolut normales Phänomen von Missmanagement und Fehlinvestment, ohne return of invest. „Ich habe schon Millionen in das Projekt gesteckt, also kann ich jetzt nicht einfach aufhören – ich muss weitermachen, damit es sich lohnt.“ Diese Fehlannahme oder dieses fehlerhafte Wirtschaftsverhalten nennt sich auch die Sunk Cost Fallacy.
Stell dir Fener, wie so einen Süchtigen an einem Automaten vor, der immer mehr reindrückt, aber einfach nicht gewinnt. Dann kommt irgendein anderer (random; GS,TS,BJK) gewinnt das und der Süchtige denkt sich, dass kann nicht sein. Das ist alles Verarsche (Yapi, System, Sike). Das ist eigentlich mein Geld usw. Und jetzt beginnt die Realitätsverzerrung.